# Rabbit Checkout: Hilfe & Dokumentation (Volltext) > Rabbit Checkout ist eine deutsche Checkout-, Rechnungs- und Kursplattform für > Verkäufer digitaler Produkte (Coaches, Kursersteller, Berater). Einmalzahlung > statt Abo, 0 % Transaktionsgebühr, kein Reseller-Modell: Der Händler ist der > vertragliche Verkäufer. Made in Germany, DSGVO-konform, EU-Server. Zahlungen > laufen über die eigenen Stripe- und PayPal-Konten des Händlers. Diese Datei enthält **alle Hilfeseiten im Volltext**, aneinandergehängt. Sie ist für KI-Assistenten gedacht, die lieber eine Datei laden als vielen Links zu folgen. Ein Inhaltsverzeichnis mit Einzel-URLs steht unter https://rabbit-checkout.de/llms.txt Wichtige Begriffe: Ein **Checkout-Flow** (im Dashboard: "Checkout Flows") ist die verkaufbare Einheit, er verbindet ein Produkt mit einer Checkout-Seite und hat eine öffentliche URL. Eine **Checkout-Seite** ("Checkout Pages") ist das Design. Ein **Produkt** hält Preisoptionen; der Preis selbst steht in der Preisoption. Das Dashboard liegt unter `https://dashboard.rabbit-checkout.de`, Storefronts unter `https://.rabbit-checkout.de`. ## Inhalt Einstieg: - Vom Konto zum ersten Verkauf: der Weg in fünf Schritten - Produkt und Preis anlegen - Checkout-Flow erstellen: die verkaufbare Seite mit eigener URL - Stripe und PayPal verbinden - Testkauf machen: Checkout vor dem Verkaufsstart prüfen Anleitungen: - Übersicht und Kennzahlen: was das Dashboard dir sagt - Checkout-Seite gestalten: Editor, Elemente, Formularfelder, Einwilligungen - Anker und Sprunglinks: Buttons, die auf derselben Seite nach unten springen - Bestellungen und Kunden verwalten - Gutschein erstellen: Rabattcode, Voucher, Coupon - Checkout-Optionen: monatlich oder jährlich im selben Checkout - Bump-Angebot einrichten: Zusatzverkauf im Checkout - Landingpages bauen: die Seite vor dem Checkout - Mediathek: Bilder und Dateien an einer Stelle - Upsells und Downsells: Angebote nach dem Kauf - Abos verkaufen: wiederkehrende Zahlungen einrichten und verwalten - Ratenzahlung anbieten: Gesamtpreis in monatlichen Raten - Onlinekurs erstellen und verkaufen - Lektionen zeitversetzt freigeben (Drip Content) - Affiliate-Programm starten: Partner, Links, Provisionen, Auszahlung - Community aufbauen: Räume, Feed, Termine und Umfragen - Checkout in die eigene Website einbetten - SEPA-Lastschrift und gespeicherte Zahlungsmethoden - Rechnungen einstellen: Absender, Nummernkreis, Gestaltung, eRechnung - Mehrwertsteuer einstellen: Steuerregime, Ländersätze, Reverse Charge - Widerruf und Rückerstattung abwickeln - Eigene Domain und Absender-Domain verbinden - sevDesk und Lexware Office anbinden - Webhooks, Zapier, API und KI-Assistenten anbinden - KI-Assistenten verbinden: der MCP-Connector für Claude und ChatGPT - E-Mail-Vorlagen anpassen: alle 15 Mails an deine Kunden - Tracking und Einwilligung: Meta Pixel, GTM, Conversions API, Consent-Banner Referenz: - Begriffe im Dashboard: Produkt, Preisoption, Checkout-Seite, Checkout-Flow - Testkreditkarten für Testkäufe - Parameter für Checkout-Adressen - Status und Ereignisse: Bestellung, Abo, Widerruf, Webhooks - Webhook-Payloads: Aufbau, Header und Felder je Ereignis - Starter und Pro im Vergleich: was in welchem Tarif enthalten ist Grundlagen: - Status eines Checkout-Flows: Test, Live und Deaktiviert - Preise, Netto und Brutto: wie Rabbit Checkout rechnet ================================================================================ # Vom Konto zum ersten Verkauf: der Weg in fünf Schritten Kategorie: Einstieg URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/ueberblick/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/ueberblick.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Die Reihenfolge, in der du Rabbit Checkout einrichtest: Shop, Produkt, Zahlungsanbieter, Checkout-Flow, Testkauf. Jeder Schritt verlinkt auf die ausführliche Anleitung. ================================================================================ Rabbit Checkout ist in dem Moment verkaufsbereit, in dem ein **Checkout-Flow** auf **Live** steht. Bis dahin sind es fünf Schritte. Diese Seite ist die Landkarte; jeder Schritt hat eine eigene Anleitung. Wenn dir Begriffe wie „Preisoption" oder „Flow" noch nichts sagen, lies zuerst kurz die [Begriffe im Dashboard](/hilfe/referenz/begriffe/), danach ist der Rest selbsterklärend. ![Seitenmenü des Dashboards. Oben der Shop-Umschalter „test store“ und ein Suchfeld „Springen zu …“ mit dem Kürzel Strg K, darunter der Eintrag Übersicht. Danach fünf aufklappbare Gruppen: SHOP (Bestellungen, Kunden, Abonnements, Produkte, Gutscheine, Bump-Angebote, Upsells / Downsells, Widerrufe, Checkout Flows), DESIGN (Mediathek, Checkout-Seiten, Erfolgsseiten, Landingpages), MITGLIEDERBEREICH mit der Markierung NEU (Kurse verwalten, Schüler, Einstellungen, Fragen & Kommentare, Community, Räume, Termine, Umfragen), AFFILIATE-PROGRAMM (Dashboard, Affiliates verwalten, Einstellungen) und EINSTELLUNGEN (Allgemein, Rechnungen, Zahlungsanbieter, E-Mail-Vorlagen, Integrationen, Webhooks, Ereignisse). Ganz unten ein Eintrag Hilfe und die angemeldete Adresse.](/assets/img/hilfe/dashboard-navigation.webp "Immer nur eine Gruppe ist offen — die, in der die Seite liegt, auf der du gerade bist. Wer den Menüpunkt nicht suchen will, tippt Strg K.") ### Sich im Dashboard zurechtfinden Drei Dinge, die die Suche nach einem Menüpunkt überflüssig machen: - **Immer nur eine Gruppe ist offen** — die, in der die Seite liegt, auf der du gerade bist. Du kannst weitere aufklappen; was du offen lässt, ist beim nächsten Besuch wieder offen. - **Springen zu …** über dem Menü, oder **Strg K** (auf dem Mac **⌘ K**), öffnet eine Suche über alle Ziele des Dashboards. Sie findet auch deutsche Wörter, die nicht auf dem Menüpunkt stehen: „Rechnung“ führt zu Rechnungen, „Verkäufe“ zu Bestellungen, „Raten“ zu Abonnements. - Oben links steht der **Shop-Umschalter**. Mehrere Shops gehören zum **Pro**-Tarif. Über der Seite läuft eine Leiste mit dem Weg, auf dem du bist (**Einstellungen / Allgemein / MwSt.**), rechts daneben der Zugang zum KI-Connector und ein Fragezeichen, das genau zu der Hilfeseite führt, die zur aktuellen Seite gehört. ## Schritt 1: Shop-Grunddaten eintragen Die Shop-Einstellungen liegen unter **Einstellungen → Allgemein** und sind in zwölf Abschnitte geteilt: **Grunddaten · Adresse · Medien · Bestellungen · MwSt. · Benachrichtigungen · Shop-URLs · Eigene Domain · Absender-Domain · Rechtliches · Tracking & Einwilligung · Quellen-Tracking**. Auf einem breiten Bildschirm stehen alle nebeneinander (in zwei Zeilen), auf dem Telefon werden sie zu einer Auswahlliste. Der Abschnitt steht in der Adresse (`?tab=tax`) — ein Link auf einen einzelnen Abschnitt lässt sich also teilen. Für den Start reichen drei davon: | Abschnitt | Was dort steht | | --- | --- | | **Grunddaten** | Shop-Name, Support-Adresse, Währung, **Sprache für die Kundenkommunikation** und ob deine Preise **Brutto** oder **Netto** verstanden werden. | | **Adresse** | Die Anschrift deines Unternehmens. Ohne sie kann keine Umsatzsteuer ermittelt werden. | | **MwSt.** | Steuerregime und deine **Steuernummer bzw. USt-IdNr.** → [Mehrwertsteuer einstellen](/hilfe/anleitungen/mehrwertsteuer-einstellen/). | Diese Angaben landen auf jeder Rechnung, deshalb lohnt sich die Sorgfalt jetzt statt später.
Sprache für die Kundenkommunikation ist neu und wird oft mit der Sprache des Dashboards verwechselt. Sie bestimmt, in welcher Sprache jede E-Mail, jede Rechnung und jedes Dokument an deine Kunden verfasst wird. Die Sprache deines eigenen Dashboards ändert sich dadurch nicht — die stellst du in deinem Konto ein.
Die Steuernummer stand früher unter Allgemein. Sie liegt jetzt unter MwSt., direkt neben der Auswahl, ob es eine USt-IdNr. oder eine Steuernummer ist — die beiden gehören zusammen und dürfen nicht auseinanderlaufen.
Solange die Einrichtung nicht abgeschlossen ist, zeigt das Dashboard oben den Punkt **Schließe die Shop-Einrichtung ab**, der führt dich durch die Pflichtfelder. Er verschwindet, sobald sie ausgefüllt sind. → [Preise, Netto und Brutto](/hilfe/grundlagen/preise-netto-brutto/) → [Mehrwertsteuer einstellen](/hilfe/anleitungen/mehrwertsteuer-einstellen/) ## Schritt 2: Produkt mit Preis anlegen **Shop → Produkte**. Erst das Produkt (Name, Beschreibung, Steuerbehandlung), dann darin mindestens eine **Preisoption**, einmalig oder als Abo. Ohne Preisoption lässt sich ein Produkt nicht verkaufen. → [Produkt und Preis anlegen](/hilfe/start/produkt-anlegen/) ## Schritt 3: Zahlungsanbieter verbinden **Einstellungen → Zahlungsanbieter**. Dein eigenes Stripe- und/oder PayPal-Konto. Ohne verbundenen Anbieter kann ein Live-Flow kein Geld annehmen. Für den Testkauf in Schritt 5 brauchst du das noch nicht, der Status TEST bringt seinen eigenen Zahlungsanbieter mit. → [Stripe und PayPal verbinden](/hilfe/start/zahlungsanbieter-verbinden/) ## Schritt 4: Checkout-Flow erstellen **Shop → Checkout Flows**. Hier kommt alles zusammen: Checkout-Seite, Preisoption, Zahlungsanbieter, das Verhalten nach dem Kauf und die öffentliche Adresse. Am Ende dieses Schritts hast du den Link, den du deinen Kunden gibst. → [Checkout-Flow erstellen](/hilfe/start/checkout-flow-erstellen/) ## Schritt 5: Testkauf machen und live gehen Neue Flows stehen auf **Test**. Kaufe einmal selbst mit einer Testkreditkarte, prüfe Rechnung, E-Mails und Zugang, und stelle den Flow dann auf **Live**. → [Testkauf machen](/hilfe/start/testkauf/) → [Status: Test, Live, Deaktiviert](/hilfe/grundlagen/checkout-flow-status/)
Der häufigste Fehler beim Start: Der Link ist verschickt, aber der Flow steht noch auf Test. Dann nimmt die Seite kein echtes Geld an. Nach dem Testkauf umstellen, das ist der letzte Handgriff.
## Was du danach einrichten kannst Nichts davon ist Voraussetzung für den ersten Verkauf. Der Reihe nach, wenn du sie brauchst: | Thema | Anleitung | | --- | --- | | Rabattcodes für Aktionen | [Gutschein erstellen](/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/) | | Zusatzverkauf im Checkout | [Bump-Angebot einrichten](/hilfe/anleitungen/bump-offer-einrichten/) | | Wiederkehrende Zahlungen | [Abos verkaufen](/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/) | | Zahlung in Raten anbieten | [Ratenzahlung anbieten](/hilfe/anleitungen/ratenzahlung/) | | Onlinekurs ausliefern | [Kurs erstellen](/hilfe/anleitungen/kurs-erstellen/) | | Räume, Feed und Termine für Mitglieder | [Community aufbauen](/hilfe/anleitungen/community/) (Beta) | | Verkaufsseite vor dem Checkout | [Landingpages bauen](/hilfe/anleitungen/landingpages/) | | Bilder wiederverwenden | [Mediathek](/hilfe/anleitungen/mediathek/) | | Eigene Adresse und eigener Mail-Absender | [Domain und Absender-Domain](/hilfe/anleitungen/domain-und-absender/) | | Partner vermitteln lassen | [Affiliate-Programm starten](/hilfe/anleitungen/affiliate-programm/) | | Checkout auf der eigenen Website | [Checkout einbetten](/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/) | | Rechnungsnummern, Logo, eRechnung | [Rechnungen einstellen](/hilfe/anleitungen/rechnungen-und-nummern/) | | Übergabe an die Buchhaltung | [sevDesk und Lexware](/hilfe/anleitungen/buchhaltung-sevdesk-lexware/) | | Automatisierung | [Webhooks, Zapier und API](/hilfe/anleitungen/webhooks-und-api/) | | Shop von Claude oder ChatGPT bedienen lassen | [KI-Assistenten verbinden](/hilfe/anleitungen/ki-assistent-mcp/) | | Werbetracking mit Einwilligung | [Tracking und Einwilligung](/hilfe/anleitungen/tracking-und-einwilligung/) | | Texte der Kundenmails | [E-Mail-Vorlagen anpassen](/hilfe/anleitungen/e-mail-vorlagen/) | | Widerrufe und Erstattungen | [Widerruf und Rückerstattung](/hilfe/anleitungen/widerruf-und-erstattung/) | Welche Funktionen zu deinem Tarif gehören, steht in [Starter und Pro im Vergleich](/hilfe/referenz/plaene-starter-pro/). ## Häufige Fragen **Wie lange dauert die Einrichtung von Rabbit Checkout?** Für ein einfaches Angebot rund eine Stunde, wenn dein Stripe- oder PayPal-Konto schon existiert. Der größte Zeitanteil geht in die Gestaltung der Checkout-Seite und in die Rechnungsangaben, nicht in die Technik. **Brauche ich ein eigenes Stripe- oder PayPal-Konto?** Ja. Rabbit Checkout ist kein Reseller, du bist der Verkäufer, und das Geld geht direkt auf dein eigenes Konto. Für einen reinen Testkauf brauchst du noch keins: Flows im Status TEST laufen über einen eingebauten Test-Zahlungsanbieter. **In welcher Reihenfolge muss ich vorgehen?** Shop-Grunddaten, dann Produkt mit Preisoption, dann Zahlungsanbieter, dann Checkout-Flow. Der Flow ist zuletzt dran, weil er Produkt, Seite und Zahlungsanbieter zusammenführt. ================================================================================ # Produkt und Preis anlegen Kategorie: Einstieg URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/produkt-anlegen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/produkt-anlegen.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Ein Produkt trägt Name, Beschreibung und Steuerbehandlung, den Preis trägt die Preisoption. Warum das getrennt ist und wie du beides ausfüllst. ================================================================================ Ein **Produkt** beschreibt, *was* du verkaufst. Eine **Preisoption** beschreibt, *zu welchen Konditionen*. Diese Trennung erlaubt dir, dasselbe Produkt einmalig und als Abo anzubieten, ohne es doppelt zu pflegen. ## Produkt anlegen 1. Im Dashboard unter **Shop** auf **Produkte**. 2. Auf **Neues Produkt**, einen **Produktnamen** eintragen, anlegen. 3. Das Produkt öffnet sich. Jetzt die restlichen Felder ausfüllen und **Speichern**. Ein geöffnetes Produkt hat vier Reiter. Oben rechts stehen außerdem **Umsatz** und **Verkäufe der letzten 30 Tage** für genau dieses Produkt. | Reiter | Was dort steht | | --- | --- | | **Grunddaten** | Name und die beiden Beschreibungen — was du verkaufst und wie es im Checkout heißt. | | **Preise** | Die Preisoptionen. Ohne mindestens eine ist das Produkt nicht verkaufbar. | | **Steuern** | Nur für Ausnahmen. Standardmäßig gelten die Steuereinstellungen deines Shops. | | **Erweitert** | Produkttyp, externe ID und **Zugang**: was ein Kauf freischaltet. | ### Die Felder im Produkt | Feld | Wofür | | --- | --- | | **Produktname** | Erscheint im Checkout, in der Bestätigungsmail und auf der Rechnung. | | **Produktbeschreibung** | Kurzer Satz, max. 200 Zeichen. Erscheint im Checkout und auf der Rechnung. | | **Detaillierte Beschreibung** | Längerer Text mit Listen und Fettung. Optional im Checkout und in der Bestellbestätigung (Variable `productDetails`). **Erscheint nicht auf der Rechnung.** | | **Externe ID** | Optional. Deine eigene Artikelnummer, falls du Bestellungen in ein anderes System überträgst. | | **Produkttyp** *(Erweitert)* | Online-Kurs, Coaching, Mitgliedschaft, Event oder Digitales Produkt. Rein beschreibend: Er steuert das Symbol in der Produktliste und den Filter darüber, sonst nichts. Weder Checkout noch Steuer noch Auslieferung lesen ihn. | | **Zugang → Kurse** *(Erweitert)* | Nur Pro. Hake jeden Kurs an, den dieses Produkt freischaltet — ein Bundle kann mehrere enthalten. Ein Kauf schaltet frei, eine Rückerstattung nimmt den Zugang wieder weg → [Kurs erstellen](/hilfe/anleitungen/kurs-erstellen/). | | **Zugang → Community-Räume** *(Erweitert)* | Nur Pro, derzeit Beta. Hake jeden **geschützten** [Raum](/hilfe/anleitungen/community/) an, den dieses Produkt freischaltet. Ob ein Raum überhaupt geschützt ist, bleibt eine Einstellung am Raum selbst. | | **Umsatzsteuer** *(Steuern)* | Siehe unten. |
Die detaillierte Beschreibung ist der Ort für „Was ist enthalten"-Listen. Sie bläht die Rechnung nicht auf und ist trotzdem im Checkout und in der Bestätigungsmail verfügbar.
### Umsatzsteuer am Produkt Im Reiter **Steuern**, unter **Umsatzsteuer für dieses Produkt**. Der Hinweis darüber sagt schon alles Wichtige: *Standardmäßig gelten die Steuereinstellungen deines Shops.* | Einstellung | Verhalten | | --- | --- | | **Steuereinstellungen des Shops verwenden** | Die Voreinstellung. Dein Shop entscheidet den Satz je Kunde — inklusive Reverse Charge und Verkäufen außerhalb der EU. | | **Immer einen festen Satz verwenden** | Überschreibt den Shop für dieses Produkt. Der Leistungsort gilt trotzdem: Kunden außerhalb der EU zahlen nichts, solange dein Shop nicht sagt, dass du dort registriert bist. | | **Nie Steuer auf dieses Produkt berechnen** | Überschreibt alles. Nie besteuert, bei keinem Kunden. | Zusätzlich kannst du **Länder-Steuerüberschreibungen** definieren: ein abweichender Satz für einzelne Länder, der die Regeln darüber für genau dieses Land ersetzt.
Steht die Auswahl auf Nie Steuer auf dieses Produkt berechnen, erscheint darunter ein Feld für den Grund. Er wird wortwörtlich auf die Rechnung gedruckt — § 14 Abs. 4 Nr. 8 UStG verlangt ihn.
Details und die Zusammenhänge mit Netto/Brutto und Reverse Charge stehen unter [Mehrwertsteuer einstellen](/hilfe/anleitungen/mehrwertsteuer-einstellen/). ## Preisoption anlegen Im geöffneten Produkt in den Reiter **Preise**, dann auf **Weitere Preisoption hinzufügen**. ![Der Reiter „Preise“ eines Produkts mit dem Hinweis „Jede Preisoption ist eine Art, dieses Produkt zu kaufen. Im Checkout legst du fest, welche davon ein Kunde sieht — du brauchst kein zweites Produkt für einen anderen Preis.“ Darunter zwei Karten, je mit dem Etikett „Einmalzahlung“, dem Betrag 129,00 € beziehungsweise 49,00 €, der Zeile „Verwendet in 1 Checkout · Test Checkout Form“ mit grünem LIVE-Etikett und Symbolen zum Bearbeiten und für weitere Aktionen. Darunter die gestrichelte Schaltfläche „+ Weitere Preisoption hinzufügen“.](/assets/img/hilfe/produkt-preise.webp "Jede Preisoption sagt dir, in welchen Checkouts sie steckt und ob die live sind — bevor du sie änderst oder löschst.") ### Zahlungsart „Einmalige Gebühr" | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Preis** | Der Betrag. Ob das brutto oder netto zu verstehen ist, sagt dir der Hinweis im Dialog, er kommt aus deiner Shop-Einstellung. | | **Bezeichnung** | Optional, **nur für dich** — „Standard", „Frühbucher", „Bundle-Preis", „Aktion". Kunden sehen sie nie, sie steht auf keiner Rechnung, und sie später zu ändern schreibt keine Historie um. | | **Begrenzte Menge** | Häkchen plus Stückzahl. Ist die Menge aufgebraucht, ist die Preisoption nicht mehr kaufbar. | ![Dialog „Richte deine Preiseinstellung ein“ mit der Zahlungsart „Einmalige Gebühr“, einem blauen Hinweisfeld „Preise werden eingegeben Mit enthaltener Steuer (BRUTTO)“ samt Link „Einstellung ändern“, dem Feld „Preis“ in EUR, dem optionalen Feld „Bezeichnung“ mit dem Hinweis „Nur für dich — hilft dir, Preisoptionen auseinanderzuhalten. Kunden sehen die Bezeichnung nicht.“ und den Vorschlägen Standard, Frühbucher, Bundle-Preis und Aktion, sowie der Checkbox „Begrenzte Menge“.](/assets/img/hilfe/produkt-preisoption-einmalig.webp "Der blaue Hinweis verrät, ob dein Betrag brutto oder netto gemeint ist, er kommt aus den Shop-Einstellungen, nicht aus diesem Dialog.") ### Zahlungsart „Abonnement" | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Einrichtungsgebühr** | Einmaliger Betrag beim Abschluss. 0 lassen, wenn es keinen gibt. | | **Abonnementpreis** | Der wiederkehrende Betrag. | | **Abrechnungshäufigkeit** | Zeitraum und Intervall, z. B. alle 1 Monat oder alle 3 Monate. | | **Anzahl der Verlängerungen** | Wie oft nach der ersten Zahlung abgebucht wird. 0 = unbefristet. | | **Probezeit** | Zeitraum vor der ersten regulären Abbuchung. 0 = keine. | ![Derselbe Dialog mit der Zahlungsart „Abonnement“: in einer Zeile die Felder Abrechnungshäufigkeit („Wöchentlich“), Abonnementpreis, Einrichtungsgebühr und Probezeit („Keine“), darunter „Anzahl der Verlängerungen“ mit dem Wert 0 und die Checkbox „Begrenzte Menge“.](/assets/img/hilfe/produkt-preisoption-abo.webp "Sobald du auf „Abonnement“ umstellst, tauscht derselbe Dialog seine Felder aus: statt eines Preises jetzt Häufigkeit, Einrichtungsgebühr, Probezeit und Verlängerungen.") Mehr dazu unter [Abos verkaufen](/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/).
Preisoptionen, die schon verkauft wurden, solltest du nicht im Preis ändern, sondern lieber eine neue anlegen. Bestehende Bestellungen behalten zwar ihren Preis, aber laufende Abos und deine Auswertung werden unübersichtlich.
## Mehrere Preisoptionen an einem Produkt Ein Produkt kann beliebig viele Preisoptionen haben. Welche davon ein Kunde sieht, entscheidet der Checkout-Flow, dort wählst du die Preisoptionen aus, die auf dieser Seite angeboten werden. **Gib jeder Preisoption einen Namen** — „Frühbucher“, „Bundle“, „Jährlich“. Das Feld ist optional, aber ohne Namen steht ein Produkt mit drei Preisen als drei Beträge da, an denen nichts sie unterscheidet. Der Name ist **nur für dich**: Er wird dem Käufer nie gezeigt, landet nicht auf der Rechnung und wird nicht in die Bestellung kopiert — ihn später umzubenennen ändert also keine Historie.
Drei Preise für dieselbe Sache gehören an ein Produkt, nicht an drei. Ein zweites Produkt anzulegen verdoppelt Steuerbehandlung, Kurszugang und Beschreibung und lässt deine Auswertung so aussehen, als hättest du drei verschiedene Dinge verkauft.
Dabei gelten zwei Regeln: - Ein Abo und ein Einmalkauf lassen sich **nicht** im selben Flow kombinieren. - Zwei Preisoptionen **desselben** Produkts lassen sich nicht gemeinsam in einen Flow legen, dafür sind es zwei getrennte Flows (oder ein Flow pro Variante). ## Produktzugang Nach einer bezahlten Bestellung wird der Produktzugang für die Kundin oder den Kunden automatisch freigeschaltet. Bei einem Kursprodukt heißt das: Einschreibung in den Kurs plus Login-Mail. Bei allen anderen Produkten wird der Zugang vermerkt und ist über Kunden, Webhooks und Zapier auswertbar. Ist unter **Einstellungen → Bestellungen** der Schalter **Produktzugang bei ausstehender Zahlung gewähren** aktiv, passiert das schon, sobald die Zahlung angestoßen wurde, nützlich bei Zahlarten, die erst verzögert bestätigt werden, aber ein bewusstes Risiko. ## Häufige Fragen **Warum kann ich beim Produkt keinen Preis eintragen?** Preise liegen nicht am Produkt, sondern an der Preisoption. Öffne das Produkt und lege im Bereich „Preise“ eine Preisoption an. Erst damit ist das Produkt verkaufbar. **Kann ein Produkt mehrere Preise haben?** Ja. Lege mehrere Preisoptionen an, zum Beispiel 490 € einmalig und 49 € monatlich. Im Checkout-Flow wählst du aus, welche davon auf dieser Seite angeboten werden. **Wie begrenze ich die Stückzahl eines Angebots?** In der Preisoption das Häkchen „Begrenzte Menge“ setzen und die Stückzahl eintragen. Ist sie erschöpft, kann über diese Preisoption nicht mehr gekauft werden. **Wie viele Produkte darf ich anlegen?** Im Starter-Tarif bis zu 5 Produkte, im Pro-Tarif unbegrenzt viele. ================================================================================ # Checkout-Flow erstellen: die verkaufbare Seite mit eigener URL Kategorie: Einstieg URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/checkout-flow-erstellen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/checkout-flow-erstellen.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Der Flow verbindet Checkout-Seite, Preisoption und Zahlungsanbieter zu einem Angebot mit eigener Adresse. Alle Felder im Dialog, erklärt. ================================================================================ Ein **Checkout-Flow** ist das, was du verkaufst, die Kombination aus Design, Preis und Bezahlung, erreichbar unter einer eigenen Adresse. ## Flow anlegen 1. Im Dashboard unter **Design** auf **Checkout Flows**. 2. Oben rechts auf **Neu**. 3. Der **Checkout-Ablauf** öffnet sich: links der Ablauf als Diagramm, rechts die Einstellungen des angeklickten Kastens. 4. Die Felder ausfüllen (unten erklärt) und **Speichern**. Ein neuer Ablauf besteht aus zwei Kästen: **Checkout-Seite** und **Danke-Seite**. Für ein einfaches Angebot bleibt es dabei; du füllst nur den Checkout-Kasten aus. Angebote *nach* dem Kauf kommen als weitere Kästen dazwischen → [Upsells und Downsells](/hilfe/anleitungen/upsell-downsell/). ![Der Editor „Checkout-Ablauf“: links auf einer Rasterfläche die Kästen des Ablaufs, beginnend mit „Checkout-Seite /test-order“, darunter ein Upsell- und ein Downsell-Kasten mit den Zweigen „Angenommen“ und „Abgelehnt“, die auf der „Danke-Seite“ enden. Rechts das Einstellungsfeld des ausgewählten Kastens mit URL der Checkout-Seite, Seitentitel, Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“ (ausgeschaltet), Artikel zur Checkout, Bump-Angebote, Schalter „Gutscheineingabe deaktivieren“, Meta-Events, Checkout-Seite und Status.](/assets/img/hilfe/checkout-flow-editor.webp "Der Checkout-Ablauf: links der Ablauf als Diagramm, rechts die Einstellungen des angeklickten Kastens. Ein neuer Flow besteht nur aus Checkout und Danke-Seite.") ## Die Felder des Checkout-Kastens ### Checkout-Seite Entweder **eine bestehende Checkout-Seite auswählen** oder **eine neue erstellen**. Die Seite bestimmt das Aussehen (Aufbau, Farben, Formularfelder, Gutscheinfeld, Testimonials) und lässt sich für beliebig viele Flows wiederverwenden. Wenn du gerade anfängst: neue Seite erstellen, später im Seiten-Editor anpassen. Für das erste Angebot musst du am Design nichts ändern. ### Seitentitel Der Titel im Browser-Tab und für Vorschaubilder beim Teilen des Links. ### URL der Checkout-Seite Der Pfad, unter dem der Flow erreichbar ist. Er muss innerhalb deines Shops eindeutig sein. Ergebnis: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/dein-pfad ```
Ändere den Pfad nicht mehr, sobald der Link verschickt oder in einer Anzeige hinterlegt ist. Die alte Adresse funktioniert danach nicht mehr, und Anzeigen laufen ins Leere.
### Vor Suchmaschinen verbergen Ein Schalter direkt unter dem Seitentitel. Ist er aktiv, bekommen die Seiten dieses Flows die Anweisung `noindex, nofollow` und werden von Google und anderen Suchmaschinen nicht mehr in den Ergebnissen gelistet. ![Der eingeschaltete Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“ im Einstellungsfeld der Checkout-Seite, erkennbar am grün gefüllten Schieberegler. Darunter der erklärende Hilfetext: „Sagt Google und anderen Suchmaschinen, dass sie diese Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten und ihre Danke-Seite nicht in den Suchergebnissen listen sollen.“](/assets/img/hilfe/checkout-noindex-schalter.webp "Eingeschaltet: Der Flow verschwindet aus den Suchergebnissen. Im Auslieferungszustand steht der Schalter aus.") Der Schalter gilt für den **kompletten Flow**: die Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten (Upsell und Downsell) und die Danke-Seite. Den Checkout zu verbergen und die Bestellbestätigung indexieren zu lassen, wäre wenig sinnvoll. **Standardmäßig ist der Schalter aus.** Checkout-Seiten sind also für Suchmaschinen freigegeben, solange du das nicht änderst; bestehende Seiten verhalten sich unverändert weiter. Duplizierst du einen Flow, übernimmt die Kopie die Einstellung.
Verbergen ist kein Zugriffsschutz. Wer den Link hat, öffnet die Seite weiterhin und kann kaufen; sie wird nur nicht mehr über die Suche gefunden. Vorschaubilder beim Teilen des Links (WhatsApp, Slack) funktionieren ebenfalls weiter.
War die Seite vorher schon bei Google gelistet, verschwindet sie nicht sofort. Google muss die Adresse erst erneut abrufen, um die Anweisung zu sehen; das dauert je nach Seite Tage bis Wochen. Soll es schneller gehen, entfernst du die Adresse zusätzlich über die Google Search Console.
### Artikel zum Checkout Hier wählst du die **Preisoptionen** aus, die auf dieser Seite kaufbar sind. Über **+** kommen weitere dazu. Zwei Regeln gelten: - **Abo und Einmalkauf lassen sich nicht mischen.** - **Zwei Preisoptionen desselben Produkts** lassen sich nicht kombinieren. Mehrere Abos in einem Flow sind dagegen erlaubt. Sollen Käufer *zwischen* Preisen wählen, etwa monatlich oder jährlich, legst du über **Option hinzufügen** mehrere Optionen an. Die beiden Regeln gelten dann innerhalb jeder Option, nicht mehr für den ganzen Flow → [Checkout-Optionen](/hilfe/anleitungen/checkout-optionen/). ### Bump-Angebote Optionale Zusatzangebote mit Ankreuzfeld direkt im Checkout. **Bis zu zehn pro Flow**, jedes davon für den Kunden freiwillig → [Bump-Angebot einrichten](/hilfe/anleitungen/bump-offer-einrichten/). ### Nach dem Kauf → Verhalten | Auswahl | Ergebnis | | --- | --- | | **Weiterleitung zu URL** | Der Käufer landet auf einer Adresse deiner Wahl, z. B. deiner eigenen Danke-Seite. | | **Erfolgsseite anzeigen** | Es wird eine in Rabbit Checkout gestaltete Erfolgsseite angezeigt (Menü: **Design → Erfolgsseiten**). | Nur die Erfolgsseite ist gestaltbar; Fehlerseiten sind es nicht. ### Zahlungsanbieter **Stripe Konto** und **PayPal Konto**: Hier ordnest du dem Flow die Anbieter zu, über die bezahlt werden darf. Ohne Zuordnung sieht ein Live-Kunde keine Bezahlmöglichkeit. Solange der Flow auf **Test** steht, werden diese Zuordnungen ignoriert und ausschließlich der Test-Zahlungsanbieter angeboten → [Status Test, Live, Deaktiviert](/hilfe/grundlagen/checkout-flow-status/). ### Gutscheineingabe deaktivieren Schalter. Ist er gesetzt, kann auf dieser Seite kein Gutscheincode eingegeben werden, auch dann nicht, wenn die Checkout-Seite ein Gutscheinfeld enthält. ### Status **Test** (Standard), **Live** oder **Deaktiviert**. Neue Flows starten immer auf Test. ## Den Link finden und teilen In der Liste unter **Checkout Flows** hat jede Zeile rechts mehrere Symbole: ![Eine Zeile der Checkout-Flow-Liste: der Pfad „/test-order-with-description“, darunter das gelbe Status-Etikett TEST, die Zeile „Onboarding-Workshop 149,00 €“ und „Checkout mit Standard-Checkout“. Rechts fünf Symbole nebeneinander: Auge, Kette, spitze Klammern, zwei übereinanderliegende Blätter und ein Papierkorb.](/assets/img/hilfe/checkout-flow-aktionen.webp "Die fünf Symbole am rechten Rand jeder Zeile, von links: Auge, Kette, Einbettungscode, Kopieren, Löschen.") | Symbol | Funktion | | --- | --- | | **Auge** | Öffnet den Seiten-Editor, nicht die Kundenansicht. | | **Kette** | Öffnet die Checkout-Seite so, wie Kunden sie sehen. Das ist der Link, den du teilst. | | **Spitze Klammern** (``) | Zeigt den Einbettungscode für die eigene Website → [Checkout einbetten](/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/). | | **Kopieren** | Legt eine Kopie des Flows mit eigener Adresse an. | | **Papierkorb** | Löscht den Flow. Der Link ist danach tot. | Am Handy stehen dieselben Funktionen im Menü mit den drei Punkten. Zum Einbinden in die eigene Website gibt es zusätzlich einen Einbettungscode → [Checkout einbetten](/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/). ## Danach Erst testen, dann live. Der [Testkauf](/hilfe/start/testkauf/) dauert zwei Minuten und findet genau die Fehler, die man sonst am ersten echten Kunden entdeckt. ## Flow kopieren statt neu bauen Für ein zweites, ähnliches Angebot ist das **Kopier-Symbol** der schnellste Weg: Die Kopie übernimmt Seite, Artikel, Zahlungsanbieter und Einstellungen und bekommt eine eigene Adresse. Sie übernimmt auch den **Status** des Originals, prüfe also nach dem Kopieren, ob die Kopie auf Test steht, bevor du sie ausprobierst. ## Häufige Fragen **Wo finde ich den Link zu meiner Checkout-Seite?** Unter Shop → Checkout Flows in der Zeile des Flows auf das Ketten-Symbol. Die Adresse hat die Form https://dein-shop.rabbit-checkout.de/name-des-flows. Der Link gehört immer zum Flow, nicht zur Checkout-Seite. **Kann ich mehrere Produkte in einem Checkout verkaufen?** Ja, du kannst mehrere Artikel in einen Flow legen. Nicht erlaubt sind zwei Preisoptionen desselben Produkts und die Mischung aus Abo und Einmalkauf. Sollen Käufer stattdessen zwischen Preisen wählen, legst du mehrere Checkout-Optionen an; die Regeln gelten dann innerhalb jeder Option. **Was ist der Unterschied zwischen Checkout-Seite und Checkout-Flow?** Die Checkout-Seite ist das Design und wird wiederverwendet. Der Checkout-Flow ist das konkrete Angebot mit Preis, Zahlungsanbietern, Status und öffentlicher Adresse. **Wird meine Checkout-Seite von Google gefunden?** Standardmäßig ja, Checkout-Seiten sind für Suchmaschinen freigegeben. Im Checkout-Flow gibt es unter dem Seitentitel den Schalter „Vor Suchmaschinen verbergen“. Ist er aktiv, werden die Checkout-Seite, ihre Angebotsseiten und die Danke-Seite nicht mehr in den Suchergebnissen gelistet. Der Link selbst funktioniert unverändert weiter. **Warum sieht mein Kunde keine Bezahlmöglichkeit?** Entweder steht der Flow auf Test und es fehlt ein zugeordneter echter Zahlungsanbieter, oder dem Live-Flow ist gar kein Stripe- bzw. PayPal-Konto zugeordnet. Beides stellst du im Flow-Editor ein. ================================================================================ # Stripe und PayPal verbinden Kategorie: Einstieg URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/zahlungsanbieter-verbinden/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/zahlungsanbieter-verbinden.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Deine eigenen Konten hinterlegen, damit das Geld direkt bei dir landet: welche Schlüssel Rabbit Checkout braucht, wo du sie findest und wie der Sandbox-Schalter wirkt. ================================================================================ Rabbit Checkout wickelt Zahlungen über **deine eigenen** Konten ab. Du bist der Vertragspartner deiner Kunden, das Geld geht direkt an dich, und auf der Abrechnung deines Zahlungsanbieters steht dein Name. Du findest die Verwaltung unter **Einstellungen → Zahlungsanbieter**. ![Die Seite „Zahlungsanbieter“ mit den Abschnitten „PayPal — PayPal-Guthaben, Karten und Lastschrift über PayPal“ mit dem Hinweis „Noch kein PayPal-Konto verbunden.“ und „Stripe — Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay, SEPA, Klarna“ mit dem grünen Etikett „verbunden“, dem Konto „Stripe Test“ im Testmodus, den Häkchen „Abonnements“ und „1-Klick“ und den Symbolen zum Neu-Verbinden, Bearbeiten und Löschen. Rechts eine Spalte „In Stripe aktiviert: Stripe Test“ mit den Zeilen Kreditkarte, Apple Pay / Google Pay, SEPA-Lastschrift, Klarna und Link je mit grünem Haken sowie „PayPal über Stripe — in Stripe nicht aktiviert“ mit einem Strich, darunter der Hinweis, dass zusätzlich Betrag, Land und Gerät des Käufers entscheiden. Unten ein Kasten: Zugangsdaten werden verschlüsselt gespeichert und nie wieder im Klartext angezeigt.](/assets/img/hilfe/zahlungsanbieter.webp "Die rechte Spalte liest aus deinem Stripe-Konto aus, welche Zahlungsarten dort tatsächlich freigeschaltet sind — nicht, welche Rabbit Checkout unterstützt.") ## Was die Seite dir sagt Jeder Anbieter hat einen eigenen Abschnitt mit den Zahlungsarten, die über ihn laufen. Ein verbundenes Konto trägt zwei Kennzeichen, die im Alltag zählen: | Kennzeichen | Bedeutung | | --- | --- | | **Testmodus** | Das Konto arbeitet mit Testschlüsseln, es fließt kein echtes Geld. | | **Abonnements** | Dieses Konto kann wiederkehrend abbuchen. | | **1-Klick** | Dieses Konto kann eine gespeicherte Zahlungsmethode später erneut belasten — die Voraussetzung für Upsells nach dem Kauf und für Ratenzahlungen. | Rechts steht **In Stripe aktiviert**: Diese Spalte fragt dein Stripe-Konto, welche Zahlungsarten dort **tatsächlich** freigeschaltet sind. Ein Strich statt eines Hakens heißt, dass die Methode in deinem Stripe-Konto aus ist — nicht, dass Rabbit Checkout sie nicht kann. Das ist die Antwort auf die häufigste Rückfrage: „Warum sieht mein Käufer kein Klarna?“
Was ein Käufer am Ende sieht, hängt zusätzlich vom Betrag, vom Land des Käufers und von seinem Gerät ab. Apple Pay erscheint nur auf Apple-Geräten in Safari, Klarna nur in Ländern, in denen Klarna den Betrag anbietet.
Verbindest du mehrere Stripe-Konten, wird diese Spalte **je Konto** ausgelesen, nicht ein Panel pro Konto untereinander. ## Stripe verbinden 1. **Einstellungen → Zahlungsanbieter** → **Stripe verbinden**. 2. **Kontoname** vergeben, nur zur Unterscheidung, falls du mehrere Konten hinterlegst. 3. **Publishable Key** und **Secret Key** aus deinem Stripe-Konto eintragen. In Stripe findest du beide unter *Entwickler → API-Schlüssel*. 4. **Speichern**. Beim Speichern richtet Rabbit Checkout den passenden Webhook-Endpunkt in deinem Stripe-Konto selbst ein. Du musst in Stripe nichts weiter konfigurieren.
Welche Zahlungsarten am Checkout erscheinen, also Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Klarna und was du sonst freigeschaltet hast, steuerst du in deinem Stripe-Konto unter Einstellungen → Zahlungsmethoden. Rabbit Checkout zeigt an, was Stripe für die jeweilige Zahlung anbietet. Wenn eine Zahlungsart im Checkout fehlt, ist sie fast immer dort nicht aktiviert.
Für **SEPA-Lastschrift** gibt es zusätzlich zwei Dinge, die nur damit zusammenhängen: die verzögerte Bestätigung und der Einzug bei bestehenden Kunden → [SEPA-Lastschrift](/hilfe/anleitungen/lastschrift-und-zahlungsmethoden/). ## PayPal verbinden 1. **Einstellungen → Zahlungsanbieter** → **PayPal verbinden**. 2. **Kontoname** vergeben. 3. **Client Id** und **Secret** aus deinem PayPal-Entwicklerkonto eintragen (PayPal Developer Dashboard → *Apps & Credentials* → deine App). 4. **Speichern**. Für PayPal brauchst du ein **PayPal-Business-Konto**. ## PayPal für Upsells und Abos vorbereiten Einmalige PayPal-Zahlungen funktionieren sofort, sobald Client Id und Secret hinterlegt sind. Sobald du aber eine gespeicherte PayPal-Zahlung **später** belasten willst, brauchst du zwei zusätzliche Freigaben: | Was | Wo | Wer macht es | |---|---|---| | **„Save payment methods“** (Vault API) | An deiner PayPal-App | Du selbst, ein Häkchen | | **Reference Transactions** | An deinem PayPal-Konto | PayPal, auf Anfrage | Beide sind nötig, und sie hängen nicht voneinander ab. Betroffen sind 1-Klick-Upsells und Downsells, Abos über das interne Abrechnungssystem, automatische Verlängerungen und das Speichern einer PayPal-Zahlung für später.
Fehlt eine der beiden Freigaben, siehst du keine Fehlermeldung. Die Zahlung läuft ganz normal durch, PayPal speichert die Zahlungsart aber nicht. Beim Upsell landet der Käufer dann wieder im normalen Checkout, statt mit einem Klick zu kaufen.
### Häkchen „Save payment methods“ setzen Dieses Häkchen ist bei **neu erstellten PayPal-Apps standardmäßig nicht gesetzt** — es wird deshalb leicht übersehen. 1. Auf `developer.paypal.com` mit dem PayPal-Geschäftskonto anmelden. 2. **Apps & Credentials** öffnen und oben auf **Live** wechseln. 3. Die App öffnen, deren Client Id du in Rabbit Checkout hinterlegt hast. 4. Zum Abschnitt **Payment capabilities** scrollen. 5. **Save payment methods** ankreuzen und **Save Changes** klicken. ![Der Abschnitt „Payment capabilities“ im PayPal-Entwickler-Dashboard mit fünf Ankreuzfeldern: „Save payment methods“ (Beschreibung: Use the Vault API to save your customer's payment methods to speed up checkout) ist gesetzt, „Subscriptions“ ist nicht gesetzt, „Invoicing“ ist gesetzt, „Payment links and buttons“ ist nicht gesetzt, „Payouts“ ist gesetzt. Darunter die Schaltfläche „Save Changes“.](/assets/img/hilfe/paypal-save-payment-methods.webp "Das oberste Häkchen ist das entscheidende. Bei einer frisch angelegten App ist es nicht gesetzt.")
Lege dafür keine neue App an. Eine neue App bekommt andere Zugangsdaten, die du dann auch in Rabbit Checkout neu hinterlegen müsstest. Bearbeite die App, deren Client Id bereits hinterlegt ist — Client Id und Secret bleiben dabei unverändert.
### Reference Transactions freischalten lassen Das ist keine Einstellung, die du selbst umschalten kannst. Oft ist es bereits aktiv, wenn du zuvor PayPal-Abos genutzt hast. Andernfalls wendest du dich an den PayPal-Support und bittest um die Freischaltung von *Reference Transactions (Merchant-Initiated Billing Agreements)* für die PayPal-Checkout-REST-API. Die Prüfung dauert einige Stunden bis wenige Werktage. In Rabbit Checkout siehst du den Status unter **Einstellungen → Zahlungsanbieter** als Kennzeichen neben dem PayPal-Konto; über das Aktualisieren-Symbol wird er neu geprüft.
Das Kennzeichen prüft nur die Reference Transactions. Steht es auf grün und gespeicherte Zahlungsarten funktionieren trotzdem nicht, fehlt das Häkchen an der App.
## Anbieter dem Checkout-Flow zuordnen Ein hinterlegter Anbieter wird noch nirgends angeboten. Die Zuordnung passiert pro Angebot: **Shop → Checkout Flows** → Flow bearbeiten → **Stripe Konto** und **PayPal Konto** auswählen → speichern. Ordnest du beide zu, kann der Kunde wählen. Ordnest du keinen zu, sieht ein Live-Kunde keine Bezahlmöglichkeit.
Prüfe die Zuordnung, bevor du einen Flow auf Live stellst. Ein Live-Flow ohne Zahlungsanbieter zeigt eine Checkout-Seite ohne Bezahlfelder, der Kunde kann nicht kaufen und meldet sich in der Regel auch nicht.
## Der Test-Zahlungsanbieter Solange ein Flow auf **Test** steht, werden deine echten Anbieter ausgeblendet und nur der eingebaute Test-Zahlungsanbieter angezeigt. Der ist in jedem Shop von Anfang an vorhanden, lässt sich nicht bearbeiten und taucht in der Liste deiner Anbieter deshalb nicht auf. Damit kannst du einen kompletten Kauf durchspielen, bevor du überhaupt ein Stripe- oder PayPal-Konto hinterlegt hast → [Testkauf machen](/hilfe/start/testkauf/). ## Der Sandbox-Schalter Beim Anlegen eines eigenen Anbieters kannst du **Sandbox** aktivieren und dort die Testzugangsdaten deines Kontos hinterlegen, typischerweise für ein PayPal-Sandbox-Konto, weil der Test-Zahlungsanbieter nur Kartenzahlung abdeckt. Bestellungen über einen Sandbox-Anbieter gelten als **Testbestellungen**, mit einem wichtigen Unterschied zum Status TEST:
Bei Sandbox-Anbietern werden Affiliate-Provisionen ganz normal gutgeschrieben. Wenn du mit Affiliates arbeitest, teste über den Status TEST statt über einen Sandbox-Anbieter, sonst stehen erfundene Provisionen in der Abrechnung deiner Partner.
## Mehrere Anbieter gleichzeitig Du kannst mehrere Stripe- und PayPal-Konten hinterlegen und pro Flow unterschiedlich zuordnen, etwa ein Konto pro Marke. Kontoname und Typ zusammen müssen eindeutig sein. ## Häufige Fragen **Warum landet mein Käufer nach dem Upsell wieder im Checkout, obwohl er mit PayPal bezahlt hat?** Dann hat PayPal die Zahlungsart nicht gespeichert, und der Upsell hat nichts, was er belasten könnte. Dafür braucht es zwei Freigaben: das Häkchen „Save payment methods“ an deiner PayPal-App, das du selbst im PayPal-Entwickler-Dashboard setzt, und Reference Transactions für dein PayPal-Konto, die PayPal auf Anfrage freischaltet. Fehlt eine davon, gibt es keine Fehlermeldung — die Zahlung läuft normal durch, gespeichert wird aber nichts. **Wo finde ich das Häkchen „Save payment methods“?** Auf developer.paypal.com unter Apps & Credentials, oben auf Live wechseln, die App öffnen, deren Client Id du in Rabbit Checkout hinterlegt hast, dann im Abschnitt Payment capabilities. Bei neu erstellten Apps ist das Häkchen nicht gesetzt. Lege dafür keine neue App an, sonst ändern sich die Zugangsdaten. **Welche Zahlungsarten unterstützt Rabbit Checkout?** Über dein Stripe-Konto Kreditkarte und die dort aktivierten Methoden wie Klarna, und über dein PayPal-Konto PayPal. Welche Methoden konkret erscheinen, stellst du in deinem Stripe- bzw. PayPal-Konto ein, nicht in Rabbit Checkout. **Wo landet das Geld?** Direkt auf deinem eigenen Stripe- oder PayPal-Konto. Rabbit Checkout ist kein Reseller und nimmt keine Transaktionsgebühr; es fallen nur die Gebühren deines Zahlungsanbieters an. **Muss ich in Stripe einen Webhook einrichten?** Nein. Beim Speichern des Zahlungsanbieters legt Rabbit Checkout den benötigten Webhook-Endpunkt in deinem Stripe-Konto automatisch an. **Wofür ist der Sandbox-Schalter?** Damit hinterlegst du Testzugangsdaten deines eigenen Kontos, etwa ein PayPal-Sandbox-Konto. Bestellungen darüber gelten als Testbestellungen. Achtung: Anders als im Status TEST werden dabei Affiliate-Provisionen ganz normal gutgeschrieben. ================================================================================ # Testkauf machen: Checkout vor dem Verkaufsstart prüfen Kategorie: Einstieg URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/testkauf/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/start/testkauf.md Aktualisiert: 2026-08-04 > So prüfst du deinen Checkout mit einer Testkreditkarte, ohne echtes Geld zu bewegen und was ein Testkauf trotzdem in deinem Shop auslöst. ================================================================================ Bevor du einen Checkout-Flow scharf schaltest, solltest du ihn einmal selbst durchlaufen: Sieht die Seite richtig aus? Kommt die richtige Bestätigungsmail? Wird der Kurs freigeschaltet? Genau dafür gibt es den Status **Test**. Ein Testkauf dauert zwei Minuten. Du brauchst dafür **keine** eigenen Stripe- oder PayPal-Zugangsdaten und kein Sandbox-Konto, der Test-Zahlungsanbieter ist in jedem Shop von Anfang an eingerichtet. ## Vorher lesen: Ein Testkauf ist nicht spurlos Der Testkauf bewegt kein Geld. Er ist aber auch keine Simulation in einer Sandbox neben deinem Shop, er läuft durch denselben Bestellprozess wie ein echter Kauf. Das ist gewollt, denn nur so testest du wirklich das, was deine Käufer erleben. Konkret heißt das: - Es wird eine **echte Rechnungsnummer** verbraucht. Der Rechnungszähler zählt hoch und lässt sich nicht wieder senken. - Es gehen **echte E-Mails** an die Adresse, die du im Checkout einträgst, die Rechnungsmail an den Käufer und die Verkaufsbenachrichtigung an dich. - Bei einem Kursprodukt wird der **Kurszugang wirklich freigeschaltet**, inklusive Login-Mail an die eingetragene Adresse. - **Lagerbestand und Coupon-Nutzung** werden mitgezählt. - **Webhooks und Zapier** feuern ganz normal. - Bestellungen lassen sich **nicht löschen**. Die Testbestellung bleibt im Shop.
Empfehlung: Mach deine Testkäufe, solange du noch keine echten Rechnungen geschrieben hast. Dann sind die verbrauchten Rechnungsnummern unkritisch. Wenn du später in einem laufenden Shop testest, rechne mit Lücken in deiner Nummernfolge, buchhalterisch ist das erklärbar (die Rechnung existiert und ist als Testbestellung gekennzeichnet), aber du solltest wissen, dass es passiert.
Wovon dein Testkauf umgekehrt **nichts** anfasst: - **Affiliate-Provisionen** werden nicht gutgeschrieben. - Die Übergabe an **sevDesk oder Lexware** wird übersprungen (es sei denn, du hast in der Buchhaltungs-Integration ausdrücklich „Testrechnungen synchronisieren“ aktiviert). - **Meta/Facebook Conversions** werden nicht gemeldet. - Deine **Dashboard-Zahlen** (Umsatz, Bestellungen, Diagramm) lassen Testbestellungen aus. ## Schritt 1: Checkout-Flow auf Test stellen Neue Checkout-Flows stehen automatisch auf **Test**, wenn du gerade einen angelegt hast, kannst du diesen Schritt überspringen. 1. Im Dashboard auf **Checkout Flows**. 2. Auf den Namen des Flows klicken (die Zeile mit dem `/`), der Editor öffnet sich. 3. Feld **Status** auf **Test** stellen und speichern. In der Liste bekommt der Flow dann ein gelbes **TEST**-Etikett. Solange der Status auf Test steht, werden auf der Checkout-Seite **nur** der Test-Zahlungsanbieter angezeigt, deine echten Stripe- und PayPal-Anbieter sind ausgeblendet, auch wenn sie dem Flow zugeordnet sind. Ein Kunde kann in dieser Zeit also nicht versehentlich echt bezahlen. ## Schritt 2: Checkout-Seite öffnen Rechts in der Zeile des Flows auf das **Ketten-Symbol** („Link“), die Checkout-Seite öffnet sich in einem neuen Tab, genau so, wie deine Kunden sie sehen. Am Handy findest du **Link** im Menü mit den drei Punkten. Das **Auge** daneben führt nicht zur Kundenansicht, sondern in den Seiten-Editor. Die Adresse hat immer diese Form: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/name-des-checkout-flows ``` ## Schritt 3: Formular wie ein Kunde ausfüllen Trage echte, funktionierende Daten ein, insbesondere eine **E-Mail-Adresse, in die du hineinschauen kannst**. Genau darum geht es beim Testkauf: zu sehen, was beim Käufer ankommt. Nutze am besten nicht deine eigene Login-Adresse, sondern eine Variante wie `deinname+test@example.com`. Bei Gmail und den meisten anderen Anbietern landen solche Adressen in demselben Postfach, du kannst die Testbestellungen später aber leicht auseinanderhalten. Über dem Kartenfeld steht der Hinweis, dass es sich um einen Test-Zahlungsanbieter handelt, mit einem Link auf die verwendbaren Kartennummern. ![Abschnitt „Zahlungsinformationen“ einer Checkout-Seite im Test-Status. Darüber der englische Hinweis „This is a test payment provider only. Click here to find out which credit card numbers you can use to test payments.“ Darunter die Auswahlkacheln Karte, Klarna, SEPA-Lastschrift und iDEAL | Wero sowie die Felder Kartennummer, Ablaufdatum und Sicherheitscode.](/assets/img/hilfe/checkout-testmodus-hinweis.webp "Daran erkennst du einen Test-Flow von außen: Der Hinweis über den Bezahlfeldern erscheint nur im Status Test. Sein Link führt zu den Testkartennummern.")
Dieser eine Hinweissatz ist derzeit auch in einem deutschsprachigen Checkout auf Englisch. Für deine Kunden ist er nicht sichtbar: Sobald der Flow auf Live steht, verschwindet er komplett.
## Schritt 4: Mit einer Testkreditkarte bezahlen | Kartennummer | Ergebnis | | --- | --- | | `4242 4242 4242 4242` | Zahlung erfolgreich | | `4000 0000 0000 0002` | Zahlung wird abgelehnt | Als **Ablaufdatum** ein beliebiges Datum in der Zukunft, als **CVC** drei beliebige Ziffern. Die Rechnungsadresse hast du im Formular schon eingetragen, sie wird im Kartenfeld nicht erneut abgefragt. Teste ruhig beide Karten. Die abgelehnte Karte zeigt dir, was ein Kunde sieht, wenn seine Zahlung scheitert, und ob deine Fehlermeldung verständlich ist. Weitere Karten (3D-Secure, andere Länder, andere Fehlerbilder) findest du in der [Referenz zu Testkreditkarten](/hilfe/referenz/testkarten/). ## Schritt 5: Prüfen, was passiert ist Nach der Zahlung landest du auf deiner Danke-Seite. Geh jetzt die Kette durch: **Danke-Seite**: Stimmen Text, Weiterleitung und Downloads? **Posteingang** der Adresse, die du eingetragen hast: Kam die Rechnungsmail? Sieht das PDF richtig aus (Adresse, Steuersatz, dein Logo)? Auf der Testrechnung steht ein gelber Hinweis, dass es eine Testbestellung ist; auf echten Rechnungen fehlt er. **Kurszugang**, falls du einen Kurs verkaufst: Kam die Login-Mail? Kommst du mit dem Link in den Kurs? **Bestellungen** im Dashboard, und hier stolpern die meisten:
Die Bestellliste zeigt standardmäßig nur Live-Bestellungen. Deine Testbestellung ist da, aber ausgefiltert. Stelle im Filter Bestellungstyp auf Nur Testbestellungen oder Alle Bestellungen.
## Schritt 6: Auf Live stellen Wenn alles passt: **Checkout Flows** → Flow bearbeiten → **Status** auf **Live** → speichern. Ab jetzt zeigt die Checkout-Seite die Zahlungsanbieter, die dem Flow zugeordnet sind, und Zahlungen laufen über dein echtes Stripe- bzw. PayPal-Konto. Prüfe deshalb vorher unter **Zahlungsanbieter**, dass dort mindestens ein Anbieter verbunden und dem Flow zugeordnet ist, sonst steht der Kunde vor einer Seite ohne Bezahlmöglichkeit.
Vergiss diesen Schritt nicht. Ein Checkout-Flow im Status Test nimmt kein echtes Geld an. Wenn du den Link schon verschickt oder in einer Anzeige verwendet hast, verkaufst du nichts.
## Der dritte Status: Deaktiviert **Deaktiviert** nimmst du, wenn ein Angebot nicht mehr verkauft werden soll. Die Adresse liefert dann eine „Seite nicht gefunden“-Meldung, sinnvoll bei beendeten Aktionen, unpassend für „ich arbeite noch daran“ (dafür ist Test da). ## Später noch einmal testen Wenn dein Shop schon läuft und du eine Änderung prüfen willst, hast du zwei Wege: **Den Flow kurz auf Test stellen.** Schnell, aber in dieser Zeit kann niemand echt kaufen. Nur sinnvoll, wenn gerade kein Traffic auf der Seite ist. **Eine Kopie anlegen.** Über das **Kopier-Symbol** in der Zeile entsteht ein zweiter Flow mit eigener Adresse. Die Kopie übernimmt den Status des Originals, stell sie also zuerst auf **Test**, bevor du testest. Der Original-Flow bleibt live. Das ist der sichere Weg, sobald du echte Kunden hast. Beide Wege verbrauchen eine Rechnungsnummer, siehe oben. ## Häufige Fragen **Kostet ein Testkauf Geld?** Nein. Beim Status TEST läuft die Zahlung über den Test-Zahlungsanbieter von Rabbit Checkout. Es wird keine echte Karte belastet und kein Geld bewegt. **Warum sehe ich meine Testbestellung nicht unter Bestellungen?** Die Liste zeigt standardmäßig nur Live-Bestellungen. Stelle den Filter „Bestellungstyp“ auf „Nur Testbestellungen“ oder „Alle Bestellungen“. **Verbraucht ein Testkauf eine echte Rechnungsnummer?** Ja. Für jede Testbestellung wird eine Rechnung mit der nächsten laufenden Nummer erzeugt. Die Nummer ist danach vergeben und der Zähler lässt sich nicht zurücksetzen. Mach deine Testkäufe deshalb am besten, bevor du echte Rechnungen schreibst. **Kann ich eine Testbestellung wieder löschen?** Nein, Bestellungen können nicht gelöscht werden. Testbestellungen bleiben dauerhaft im Shop, sind aber als Testbestellungen markiert und aus den Dashboard-Zahlen herausgerechnet. ================================================================================ # Übersicht und Kennzahlen: was das Dashboard dir sagt Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/uebersicht-und-kennzahlen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/uebersicht-und-kennzahlen.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Die Kacheln oben, die Checkout-Performance je Flow und was „Ansichten“ genau zählt — damit du „niemand kam“ von „sie kamen und kauften nicht“ unterscheiden kannst. ================================================================================ Die **Übersicht** ist die Startseite deines Shops. Sie beantwortet zwei verschiedene Fragen, und es lohnt sich, sie auseinanderzuhalten: - **Wie lief es?** → die Kacheln und das Umsatzdiagramm. - **Woran hakt es?** → die Checkout-Performance weiter unten. Beides folgt den Filtern oben: **Zeitraum** und **Produkte**. ## Die Kacheln ![Der obere Teil der Übersicht: Titel „Übersicht", die Filter „Erstellt am: 1.9.2026 – 8.9.2026" und „Produkte: Alle", darunter die Zeile „Erstellt am 01.09.2026 – 08.09.2026 · 8 Tage". Darunter zehn Kennzahlen-Kacheln mit je einem Wert, einer Veränderung gegenüber dem Vorzeitraum und einer kleinen Verlaufskurve: Bruttoeinkommen 6.356,98 € (+163,7 %), Nettoeinkommen 5.381,79 € (+165,6 %), MwSt. 975,19 € (+153,3 %), Ø Bestellwert 219,21 € (+18,2 %), Bestellungen 29 (+16), Rückerstattungen 0,00 € (−100,0 %), Anz. Rückerstattungen 0 (−1), Ansichten 658 (−1,6 %), Verkäufe 14 (+7) und Konversion 2,0 % (+1,0 pp).](/assets/img/hilfe/uebersicht-kennzahlen.webp "Jede Kachel vergleicht mit dem gleich langen Zeitraum davor — die Prozentzahl ist der Vergleich, nicht der Anteil.") | Kachel | Was sie zählt | | --- | --- | | **Bruttoeinkommen** | Umsatz inklusive Umsatzsteuer. | | **Nettoeinkommen** | Umsatz ohne Umsatzsteuer. | | **MwSt.** | Die Differenz der beiden. | | **Ø Bestellwert** | Bruttoeinkommen geteilt durch die Bestellungen. | | **Bestellungen** | Anzahl bezahlter Bestellungen. | | **Rückerstattungen** / **Anz. Rückerstattungen** | Erstatteter Betrag und wie oft. | | **Ansichten** | Aufrufe deiner Checkout-Seiten. | | **Verkäufe** | Käufe, die aus diesen Aufrufen entstanden sind. | | **Konversion** | Verkäufe geteilt durch Ansichten. | Die grüne oder rote Zahl neben dem Wert ist der Vergleich mit dem **gleich langen Zeitraum davor**, bei der Konversion in Prozentpunkten (`pp`).
Brutto minus MwSt. ergibt netto, unabhängig davon, welche der beiden Zahlen du beim Anlegen deiner Preise eingetragen hast → Preise, Netto und Brutto.
### „Ansichten" zählt Aufrufe, nicht Menschen Das ist die eine Zahl, die regelmäßig missverstanden wird. Lädt **derselbe** Besucher deine Checkout-Seite dreimal — zurück, noch mal überlegt, wieder hin — zählt das als **drei** Ansichten. Die Zahl ist also nicht deine Besucherzahl. Sie ist trotzdem nützlich: als Trend über die Zeit und im Verhältnis zu den Käufen.
Gezählt wird serverseitig, beim Ausliefern der Seite. Deshalb braucht die Zahl kein Cookie und keine Einwilligung — und deshalb liegt sie meist höher als das, was dein Analytics-Tool sieht, das erst nach Zustimmung zum Banner zu zählen beginnt → Tracking und Einwilligung.
## Checkout-Performance: wo es hakt Darunter steht dieselbe Frage je **Checkout-Flow**, in drei Stufen. ![Der Block „Checkout-Performance · 11 Checkouts · nach Umsatz" mit dem Umschalter „Checkouts / Angebote" oben rechts und einem Symbol, das den Kasten bildschirmfüllend öffnet. Die Tabelle hat die Spalten Checkout, Ansichten, Gestartet, Käufe, Conv. und Umsatz. Zeilen unter anderem /traffic-bestseller (Komplettkurs Schlagzeug) mit 201 Ansichten, 6 Gestartet, 6 Käufen, 3,0 % und 2.798,00 €, und /traffic-zahlung-bricht-ab (Jahrespaket) mit 124 Ansichten, 3 Gestartet, 0 Käufen. Die Zeilen /traffic-abo und /traffic-monatsabo sind orange hinterlegt und mit einem Warnzeichen markiert, weil ihre Ansichten nie zu einem Kaufversuch geführt haben. Die ersten beiden Zeilen tragen links einen Pfeil zum Aufklappen.](/assets/img/hilfe/uebersicht-checkout-performance.webp "Ansichten → Gestartet → Käufe: Die Stufe, an der die Zahl einbricht, sagt dir, woran es liegt. Der Pfeil links klappt auf, was der Flow zusätzlich verkauft hat.") | Spalte | Bedeutung | | --- | --- | | **Ansichten** | Die Checkout-Seite wurde geladen. | | **Gestartet** | Jemand hat den Bezahlvorgang begonnen. | | **Käufe** | Abgeschlossene Käufe. | | **Conv.** | Käufe im Verhältnis zu den Ansichten. | | **Umsatz** | Was dieser Flow eingebracht hat. | **Die Stufe, an der die Zahl einbricht, ist die Antwort:** - **Wenige Ansichten** → ein Reichweitenproblem. Der Checkout ist in Ordnung, es kommt niemand. - **Viele Ansichten, wenig Gestartet** → das Angebot oder der Preis überzeugt auf der Seite nicht. - **Viel Gestartet, wenige Käufe** → es hakt im Bezahlvorgang. Ein [Testkauf](/hilfe/start/testkauf/) ist dann der nächste Schritt. Flows mit Ansichten, aber **ohne einen einzigen Kaufversuch**, werden markiert und unten gezählt. Ein Flow, den niemand besucht hat, taucht gar nicht auf. Sortieren kannst du nach Umsatz, Ansichten oder Konversion; die Tabelle zeigt die besten zehn, der Link darunter öffnet die vollständige Liste. In der Checkout-Flow-Liste steht dieselbe Information verkürzt als eine Zeile je Flow. ### Was ein Flow außer dem Produkt verkauft hat Der Pfeil links an einer Zeile klappt sie auf: Darunter steht, was in diesem Flow **zusätzlich** verkauft wurde — Bump-Angebote und angenommene Upsells, je mit Anzahl und Umsatz. Das ist die Zahl, die vorher nirgends stand: ob sich ein Bump-Angebot lohnt, hängt daran und nicht am Gesamtumsatz des Flows. ### Nach Angebot statt nach Flow Oben rechts im Kasten steht ein Umschalter **Checkouts / Angebote**. Dieselben Einnahmen, andere Frage: - **Checkouts** — eine Zeile je Checkout-Flow: „läuft diese Seite?“ - **Angebote** — eine Zeile je **Bump-Angebot, Upsell und Downsell**, über alle Flows hinweg: „funktioniert dieses Angebot?“ Jede Zeile trägt ein Kennzeichen (Bump, Upsell, Downsell), auf wie vielen Seiten oder in wie vielen Flows sie hängt, wie oft sie angenommen wurde und was sie eingebracht hat. Ein Bump-Angebot hängt an mehreren Checkout-Seiten und ein Upsell-Schritt in mehreren Flows — deshalb ist das eine andere Auswertung und nicht dieselbe anders sortiert. Sie liegt hier und nicht auf den Seiten *Bump-Angebote* und *Upsells / Downsells*, weil dort kein Zeitraum eingestellt ist, über den man messen könnte.
Bei manchen Angebotsschritten steht statt einer Rate ein Strich. Wie vielen Käufern ein Schritt gezeigt wurde, wird nicht dauerhaft aufbewahrt — die Angebotssitzung wird rund anderthalb Stunden nach dem Checkout gelöscht. Dann steht dort die Anzahl der Annahmen und keine Prozentzahl, statt einer Quote, die nichts Ehrliches zu teilen hätte.
Das Symbol daneben öffnet den Kasten bildschirmfüllend, wenn dir die zehn Zeilen nicht reichen.
Bei Abos und Ratenzahlungen wird der Abschluss über das Abonnement gezählt, nicht über eine Bestellung. Die Folgeabbuchungen zählen als Umsatz für den Flow, aber nicht als neue Kaufversuche — sonst stünde bei jedem Abo-Flow fälschlich „niemand hat gekauft".
## Top-Produkte und letzte Aktivität Ganz unten stehen zwei Blöcke nebeneinander: - **Top-Produkte** nach Umsatz, mit Anzahl der Verkäufe und Anteil am Gesamtumsatz. - **Letzte Aktivität** als Verlauf der jüngsten Ereignisse, filterbar nach *Verkäufe*, *Abonnements* und *Rückerstattungen*. ## Was nicht mitzählt - **Testbestellungen** zählen nicht in Umsatz und Käufe. **Ansichten** einer Seite im Status TEST werden aber gezählt → [Status eines Checkout-Flows](/hilfe/grundlagen/checkout-flow-status/). - **Unbezahlte und fehlgeschlagene** Bestellungen zählen nicht als Umsatz. In der Bestellliste siehst du sie trotzdem → [Bestellungen und Kunden](/hilfe/anleitungen/bestellungen-und-kunden/). ## Häufige Fragen **Was zählt „Ansichten“ genau?** Seitenaufrufe, nicht Personen. Lädt derselbe Besucher die Checkout-Seite dreimal, zählt das als drei Ansichten. Die Zahl ist als Trend und im Verhältnis zu den Käufen aussagekräftig, nicht als Besucherzahl. **Warum steht bei einem Checkout „Ansichten, aber ohne Kauf“?** Der Flow wurde aufgerufen, aber niemand hat den Bezahlvorgang gestartet. Das trennt ein Reichweitenproblem von einem Checkout-Problem: Besucher waren da, sie sind nur nicht bis zum Bezahlen gekommen. **Warum weichen die Zahlen von meinem Analytics-Tool ab?** Ansichten werden serverseitig beim Ausliefern der Seite gezählt und brauchen kein Cookie und keine Einwilligung. Analytics-Tools zählen erst nach Zustimmung zum Banner und verlieren dadurch einen Teil der Aufrufe. **Zählen Testbestellungen in der Übersicht mit?** Nein. Umsatz und Käufe berücksichtigen nur echte Bestellungen. Ansichten einer Checkout-Seite im Status TEST werden aber gezählt. **Über welchen Zeitraum wird gerechnet?** Über den oben gewählten Zeitraum, standardmäßig die letzten Wochen. Die Prozentwerte auf den Kacheln vergleichen mit dem gleich langen Zeitraum davor. ================================================================================ # Checkout-Seite gestalten: Editor, Elemente, Formularfelder, Einwilligungen Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-seite-gestalten/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-seite-gestalten.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Der Seiten-Editor: Bereiche und Elemente, welche Bausteine es gibt, Formularfelder und Pflichtangaben, AGB- und Widerrufs-Einwilligungen, Feldlayout für B2B und die Preisanzeige mit Ersparnis. ================================================================================ Die **Checkout-Seite** ist das Design deiner Bezahlseite, unabhängig von Produkt und Preis. Dieselbe Seite kann für beliebig viele Angebote dienen. Zum Editor kommst du über **Design → Checkout-Seiten** → Seite öffnen, oder aus der Liste der Checkout Flows über das **Auge**-Symbol.
Eine Checkout-Seite kann von mehreren Flows verwendet werden. Eine Änderung wirkt dann überall. Für eine Variante nur an einem Angebot: Seite kopieren (Checkout-Seite kopieren) und die Kopie diesem Flow zuordnen.
## Die Bereiche der Seite Die Seite hat vier Bereiche, in die du Elemente legst: | Bereich | Typische Verwendung | | --- | --- | | **Top** (Oben) | Kopfzeile, Logo, Überschrift, Vertrauenszeile | | **Main** | Kundendaten, Preisoptionen, Zahlung: die eigentliche Bestellstrecke | | **Side** | Zusammenfassung, Argumente, Testimonials, Garantien | | **Bottom** (Unten) | Fußzeile, rechtliche Hinweise | Elemente ziehst du aus der Werkzeugleiste an die gewünschte Stelle. Auswählen, verschieben, löschen funktioniert wie in einem Baukasten; rechts findest du zum ausgewählten Element die Einstellungen (Abstände, Farben, Rahmen, Ausrichtung, Spaltenbreite). ## Die Elemente ### Checkout-Elemente Diese Bausteine tragen die Funktion der Seite: | Element | Wofür | | --- | --- | | **Customer Info** | Kundendaten und Rechnungsadresse. | | **Checkout Options** | Die Auswahl zwischen mehreren Preisen, z. B. monatlich oder jährlich → [Checkout-Optionen](/hilfe/anleitungen/checkout-optionen/). | | **Payment Info** | Zahlungsart und Bezahlfelder. | | **Total Price** | Zusammenfassung mit Zwischensumme, Rabatt, Steuer, Gesamtbetrag. | | **Coupon** | Das Gutscheinfeld („Hast du einen Gutscheincode?"). | | **Bump Offer** | Das Ankreuzfeld für das Zusatzangebot. | | **Form** | Formularfelder und Einwilligungen (siehe unten). |
Pricing Options ist ein Überbleibsel aus einer früheren Version. Der Baustein zeigt nichts mehr an und lässt sich von der Seite entfernen; die Auswahl zwischen mehreren Preisen übernimmt heute Checkout Options.
Ohne Customer Info und Payment Info kann niemand kaufen. Wenn du eine Seite von Grund auf baust, fang mit diesen beiden an und ergänze den Rest.
### Inhaltselemente | Element | Wofür | | --- | --- | | **Text** | Überschriften und Fließtext. | | **Markdown** | Längere formatierte Texte. | | **Image** | Bilder, Logo, Produktabbildung. | | **Video** | Videoeinbettung. | | **Testimonial** | Kundenstimme mit Name und Bild. | | **List** | Aufzählungen („Was ist enthalten"). | | **Container** | Gruppiert Elemente, für Spalten und Abstände. | | **Divider** | Trennlinie. | | **File List** | Liste von Dateien. | | **HTML** | Eigener HTML-Block, wenn dir sonst etwas fehlt. | ## Formularfelder und Einwilligungen Im Element **Form** legst du fest, was der Käufer außer den Standardangaben noch ausfüllt oder bestätigt. ### Eigene Felder Über **Feld hinzufügen** kommen zusätzliche Felder dazu: Beschriftung, Hilfetext, Pflichtfeld, Spaltenbreite. Die Antworten stehen später im Bestelldetail und stehen auch Webhooks zur Verfügung. Typische Fälle: Umsatzsteuer-relevante Zusatzangaben, „Wie hast du von uns erfahren?", ein Wunschtermin. ### Einwilligungen Über **Einwilligung hinzufügen** nimmst du Zustimmungen in den Checkout auf, etwa AGB und Widerrufsverzicht. Pro Einwilligung wählst du: | Einstellung | Bedeutung | | --- | --- | | **Explizit (Ankreuzfeld)** | Der Käufer muss aktiv ein Häkchen setzen. | | **Implizit (Hinweis ohne Ankreuzfeld)** | Nur ein Hinweistext. | Vorbereitet sind **AGB**, **Datenschutz**, **Widerrufsverzicht – Digitale Inhalte**, **Widerrufsverzicht – Dienstleistung**, **Unternehmerkauf** und **Newsletter** → [Widerruf und Rückerstattung](/hilfe/anleitungen/widerruf-und-erstattung/). #### Beispiel: AGB-Zustimmung einbauen So sieht der häufigste Fall aus, Schritt für Schritt: 1. Im Editor das Element **Customer Info** anklicken. 2. Rechts unter **Einwilligungen** auf **Einwilligung hinzufügen**. 3. Bei **Vorlage** den Eintrag **AGB** wählen. Text, Modus und „Erforderlich“ sind damit schon gesetzt: | Feld | Vorbelegung | | --- | --- | | **Text** | „Ich akzeptiere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.“ | | **Modus** | Explizit (Ankreuzfeld) | | **Erforderlich** | ja | 4. **Link-Text** und **Link-URL** ergänzen, damit das Wort im Satz auf deine AGB zeigt — etwa `AGB` und `https://deine-domain.de/agb`. Ohne Link steht der Satz ohne Beleg da. 5. Speichern und im [Testkauf](/hilfe/start/testkauf/) prüfen, dass das Häkchen erscheint und der Kauf ohne es nicht durchgeht.
Eine neu gebaute Seite hat gar keine Einwilligungen. Die automatische Umstellung im August 2026 hat bestehende Seiten übernommen — wer danach eine Checkout-Seite von Grund auf anlegt oder aus einer Vorlage startet, fängt bei null an. Prüfe an einer neuen Seite ausdrücklich, ob die AGB-Zustimmung da ist; sie fehlt sonst still, und im Testkauf fällt es nur auf, wenn du gezielt danach schaust.
Die AGB-Zustimmung läuft seit August 2026 ebenfalls über die Einwilligungen. Das frühere eigene AGB-Ankreuzfeld am Kundendaten-Element gibt es nicht mehr. Für dich ändert sich an der Seite nichts — dasselbe Häkchen an derselben Stelle mit demselben Text —, aber gespeichert wird jetzt ein Abbild dessen, was der Käufer gesehen hat: Text, Link und Zeitpunkt statt nur „ja". Bestehende Seiten wurden automatisch umgestellt.
Was der Kunde bestätigt hat, wird mit Datum an der Bestellung gespeichert und lässt sich über den Platzhalter `consentRecord` in die Bestätigungsmail übernehmen → [E-Mail-Vorlagen](/hilfe/anleitungen/e-mail-vorlagen/).
Die mitgelieferten Texte sind Vorlagen, keine geprüften Rechtstexte. Weil deine eigenen Dokumente extern verlinkt sind, musst du deren Versionsstand selbst dokumentieren, damit eine Einwilligung nachweisbar bleibt.
### Firmenfelder für Geschäftskunden Beim Kundendaten-Element gibt es die Option **Firmenfelder anzeigen (Firma + USt-IdNr.)**. Aktiviere sie, wenn du an Unternehmen verkaufst, nur dann kann ein Käufer seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angeben, und nur dann kann Reverse Charge greifen → [Mehrwertsteuer einstellen](/hilfe/anleitungen/mehrwertsteuer-einstellen/). Wie diese Felder präsentiert werden, steuerst du über **Feldlayout**: | Layout | Was der Käufer sieht | | --- | --- | | **Klassisch** (Voreinstellung) | Firma und USt-IdNr. stehen einfach über der Adresse, ohne Markierung. | | **Optionale Felder markieren** | Pflichtfelder tragen ein `*`, optionale den Zusatz „(optional)". | | **Ankreuzfeld „Ich kaufe als Unternehmen"** | Die Firmenfelder erscheinen erst nach dem Häkchen. Die Firma wird dann zur Pflicht, die USt-IdNr. bleibt optional. | Das Ankreuzfeld steht **unten** im Rechnungsblock, es schiebt also nichts nach unten, was darüber liegt. Ob es von vornherein angehakt ist, stellst du separat ein.
Nimmt der Käufer das Häkchen wieder heraus, werden Firma und USt-IdNr. geleert. Das ist wichtiger, als es klingt: Eine stehen gebliebene USt-IdNr. würde mitgeschickt, geprüft und könnte die Bestellung als Reverse-Charge-Fall ohne Umsatzsteuer abrechnen — bei einem Privatkunden.
### Preisanzeige mit Ersparnis Beim Preis-Element wählst du unter **Preisanzeige**, wie ein eingelöster Gutschein dargestellt wird: | Modus | Anzeige | | --- | --- | | **Aufschlüsselung** (Voreinstellung) | Wie bisher: Positionen, Rabatt, Steuer, Summe. | | **Durchgestrichen** | Der ursprüngliche Preis steht durchgestrichen neben dem zu zahlenden. | | **Ersparnis** | Zusätzlich ein Hinweis wie „Du sparst 59,50 € (34 %)". |
Der durchgestrichene Preis erscheint nur, wenn auf diesen Warenkorb tatsächlich ein Rabatt angewendet wurde — ein „Statt-Preis" ohne Gutschein lässt sich damit nicht erzeugen, und das ist Absicht. Umsatzsteuer- und Summenzeile bleiben in jedem Modus sichtbar. Bei Abos und Ratenzahlungen bleibt es bei der Aufschlüsselung.
### Beschriftung des Bestellbuttons Beim Element **Payment Info** wählst du unter **Zahlungseinstellungen**, was auf dem Knopf steht, der die Bestellung auslöst. Zur Auswahl stehen: | Beschriftung | | --- | | **Zahlungspflichtig bestellen** (Voreinstellung) | | Kostenpflichtig bestellen | | Zahlungspflichtigen Vertrag schließen | | Zahlungspflichtig buchen | | Jetzt kaufen | Freier Text ist nicht vorgesehen. § 312j BGB stellt Anforderungen an genau diesen Knopf, und ein Eingabefeld würde Formulierungen zulassen, die sie nicht erfüllen — deshalb eine feste Liste. Welche davon zu deinem Angebot passt, entscheidest du (oder deine Rechtsberatung); wir treffen die Auswahl nicht für dich. Die Beschriftung gilt für alle Bezahlwege der Seite, auch für den PayPal-Knopf.
Bestehende Checkout-Seiten zeigten früher „Jetzt kaufen“ und tragen seit September 2026 die Voreinstellung Zahlungspflichtig bestellen. Wenn du die alte Beschriftung behalten willst, wähle sie in der Liste ausdrücklich aus.
## Ansicht prüfen Der Editor hat eine Umschaltung zwischen **Desktop-** und **Mobilansicht**. Prüfe beides: Der überwiegende Teil der Käufe passiert am Handy, und lange Seitenspalten sehen dort oft anders aus als gedacht. Wie die Seite wirklich wirkt, mit echten Preisen, echter Zahlung und echter Bestätigungsmail, zeigt der [Testkauf](/hilfe/start/testkauf/). ![Eine fertige Checkout-Seite aus Kundensicht: die Abschnitte Kontaktinformationen (Name, E-Mail), Rechnungsadresse (Adresse, Stadt, PLZ, Land, Bundesland) und Zahlungsinformationen mit den Kacheln Karte, Klarna, SEPA-Lastschrift und iDEAL | Wero, den Kartenfeldern und einer großen Schaltfläche „Jetzt kaufen“ am Ende.](/assets/img/hilfe/checkout-kundenansicht.webp "So sieht das Ergebnis für den Kunden aus. Welche Bezahlkacheln erscheinen, kommt aus deinem Stripe-Konto, nicht aus dem Seiten-Editor. Der Knopf trägt hier noch die alte Voreinstellung „Jetzt kaufen“.") ## Erfolgsseiten Die Seite nach dem Kauf gestaltest du unter **Design → Erfolgsseiten** mit demselben Editor und denselben Inhaltselementen. Im Checkout-Flow wählst du unter **Nach dem Kauf** aus, ob eine Erfolgsseite gezeigt oder auf eine eigene Adresse weitergeleitet wird. Fehlerseiten lassen sich nicht gestalten. ## Häufige Fragen **Wo bearbeite ich das Aussehen meiner Checkout-Seite?** Design → Checkout-Seiten → Seite öffnen. Alternativ in der Zeile eines Checkout-Flows über das Auge-Symbol, das ebenfalls in den Editor führt. **Wie füge ich ein Gutscheinfeld in den Checkout ein?** Im Editor das Element „Coupon“ aus der Werkzeugleiste in den gewünschten Bereich ziehen. Pro Checkout-Flow lässt sich die Eingabe zusätzlich abschalten. **Wie baue ich eine AGB-Zustimmung in den Checkout ein?** Im Editor das Element Customer Info anklicken, rechts unter Einwilligungen auf „Einwilligung hinzufügen“ und als Vorlage AGB wählen. Text, Ankreuzfeld und Pflichtstatus sind vorbelegt; ergänze Link-Text und Link-URL, damit der Satz auf deine AGB zeigt. Eine neu gebaute Checkout-Seite hat noch keine Einwilligungen. **Wie frage ich die Umsatzsteuer-ID von Geschäftskunden ab?** Im Editor beim Kundendaten-Element die Option für Firmenfelder (Firma und USt-IdNr.) aktivieren. Damit greift bei bestätigter USt-IdNr. aus dem EU-Ausland auch das Reverse-Charge-Verfahren. **Kann ich eigene Felder im Checkout abfragen?** Ja. Im Formular-Element lassen sich zusätzliche Felder anlegen. Die Antworten stehen später bei der Bestellung. **Ändert eine Änderung an der Checkout-Seite alle meine Angebote?** Ja, wenn mehrere Checkout-Flows dieselbe Seite verwenden. Willst du nur ein Angebot ändern, kopiere die Seite zuerst und ordne die Kopie diesem Flow zu. ================================================================================ # Anker und Sprunglinks: Buttons, die auf derselben Seite nach unten springen Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/anker-und-sprunglinks/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/anker-und-sprunglinks.md Aktualisiert: 2026-08-12 > Einem Element im Seiten-Editor einen Anker-Namen geben und einen Button darauf zeigen lassen, damit Besucher mit einem Klick zum Kaufen-Bereich weiter unten springen. ================================================================================ Auf einer längeren Verkaufsseite steht der Kaufen-Bereich weit unten. Wer schon überzeugt ist, soll nicht scrollen müssen. Ein **Sprunglink** ist ein Button oder Link, der genau das löst: Ein Klick, und der Besucher ist beim Angebot. Das braucht zwei Dinge: Das **Ziel** bekommt einen Namen, den **Anker**. Der Button zeigt auf diesen Namen. Beides passiert im Seiten-Editor. ## Schritt 1: Dem Ziel einen Anker-Namen geben Wähle das Element aus, zu dem gesprungen werden soll, zum Beispiel den Container mit deinem Kaufen-Button. Rechts im Einstellungsbereich: 1. Reiter **Erweitert** öffnen 2. Abschnitt **Anker** 3. Bei **Anker-Name** einen Namen eintragen, etwa `jetzt-kaufen` Der Name wird beim Tippen automatisch aufgeräumt: Großbuchstaben werden klein, Leerzeichen werden zu Bindestrichen, Umlaute werden umgeschrieben. Aus „Jetzt kaufen“ wird `jetzt-kaufen`, aus „Über uns“ wird `ueber-uns`. Unter dem Feld steht danach der fertige Sprunglink, also `#jetzt-kaufen`. Den brauchst du, wenn du den Link von Hand in einem HTML-Block setzen willst. ![Der Einstellungsbereich „Eigenschaften“ im Seiten-Editor mit den drei Reitern Allgemein, Stil und Erweitert; der Reiter Erweitert ist aktiv. Darunter die zugeklappten Abschnitte Dimensions, Padding, Margin, Border und Box Shadow, danach der aufgeklappte Abschnitt „Anker“ mit dem Feld „Anker-Name“, in dem „jetzt-kaufen“ steht, und dem Hinweis darunter: „Sprunglink zu diesem Element: #jetzt-kaufen“.](/assets/img/hilfe/anker-feld.webp "Der Anker-Name steht im Reiter „Erweitert“. Unter dem Feld zeigt Rabbit Checkout den fertigen Sprunglink.")
Jeder Anker-Name darf auf einer Seite nur einmal vorkommen. Vergibst du einen Namen ein zweites Mal, hängt Rabbit Checkout automatisch eine Zahl an, aus jetzt-kaufen wird dann jetzt-kaufen-2.
## Schritt 2: Den Button auf den Anker zeigen lassen Wähle den Button (oder den Link) aus, der springen soll. Im Reiter **Allgemein**: 1. Bei **Ziel** die Option **Element auf dieser Seite** wählen 2. In der Liste darunter das Zielelement auswählen Das war es. Die Liste zeigt alle Elemente der Seite mit ihrem Namen aus dem Baukasten und, falls vorhanden, ihrem Anker. ![Der Einstellungsbereich eines ausgewählten Buttons im Reiter Allgemein. Das Feld „Label“ enthält „Jetzt kaufen“. Darunter steht „Ziel“ mit zwei Auswahlfeldern: im oberen ist „Element auf dieser Seite“ gewählt, im unteren das Zielelement „Side (#jetzt-kaufen)“. Darunter der Hinweis „Anker: #jetzt-kaufen“, danach das Feld „Icon“ mit dem Wert „none“ und der zugeklappte Abschnitt „Events“.](/assets/img/hilfe/sprungziel-button.webp "Beim Button steht das Sprungziel im Reiter „Allgemein“. Das zweite Auswahlfeld listet die Elemente der Seite.")
Du musst Schritt 1 nicht zwingend vorher machen. Wählst du ein Element als Ziel, das noch keinen Anker hat, vergibt Rabbit Checkout automatisch einen passenden Namen. Schritt 1 brauchst du nur, wenn du den Namen selbst bestimmen willst, etwa weil du ihn in einem HTML-Block oder in einem Link von außen verwendest.
Das Feld **Ziel** kennt drei Zustände: | Ziel | Wirkung | | --- | --- | | **Kein Ziel** | Der Button macht beim Klick nichts (oder nur die Aktion, die unter **Ereignisse** eingestellt ist) | | **Element auf dieser Seite** | Springt zum ausgewählten Element | | **URL** | Öffnet eine Adresse, wie bisher | Mehrere Buttons dürfen auf dasselbe Ziel zeigen. Genau das ist der übliche Fall: oben, in der Mitte und am Ende der Seite je ein Button, alle auf den Kaufen-Bereich. ## Anker in eigenen HTML-Blöcken Wenn du Teile deiner Seite als HTML-Block gebaut hast, funktioniert dort das ganz normale HTML: ```html Jetzt zum Angebot ``` Der Link verhält sich genauso wie ein Button aus dem Baukasten, inklusive dem weichen Scrollen. Umgekehrt geht das auch: Ein `id`-Attribut in deinem HTML ist ein gültiges Sprungziel. ```html
30 Tage Geld zurück
```
Ein Anker aus einem HTML-Block taucht nicht in der Ziel-Liste des Buttons auf, weil Rabbit Checkout dein HTML nicht durchsucht. Trage in dem Fall im Button unter Ziel die Option URL und dort #garantie ein.
## Von außen auf einen Abschnitt verlinken Anker funktionieren auch in Links, die von woanders kommen. Hänge den Anker an die Adresse der Seite: ``` https://deine-seite.de/angebot#jetzt-kaufen ``` Wer diesen Link öffnet, landet direkt beim Kaufen-Bereich. Praktisch für E-Mails, Anzeigen oder einen Link aus deinem Blog. ## Wo Anker funktionieren | Seitentyp | Anker | | --- | --- | | Checkout-Seiten | ja | | Erfolgsseiten (Danke-Seiten) | ja | | Upsell- und Downsell-Seiten | ja | | Kurs-Lektionen | ja | | E-Mail-Vorlagen | nein | In E-Mails gibt es keine Anker. E-Mail-Programme unterstützen Sprunglinks nicht zuverlässig, deshalb gibt es die Einstellung im E-Mail-Editor gar nicht erst.
Eingebetteter Checkout: Wenn du den Checkout per Code-Schnipsel in deine eigene Website einbaust, läuft er in einem Rahmen, der genau so hoch ist wie sein Inhalt. Dieser Rahmen scrollt selbst nicht, gescrollt wird die Seite drumherum. Ein Sprunglink innerhalb des eingebetteten Checkouts bewirkt deshalb nichts. Auf einer normal aufgerufenen Checkout-Seite und auf Erfolgs-, Upsell- und Downsell-Seiten funktionieren Sprunglinks wie erwartet.
## Wenn nichts passiert | Beobachtung | Ursache | | --- | --- | | Klick bewirkt nichts | Das Zielelement wurde gelöscht oder umbenannt. Ziel im Button neu auswählen. | | Klick lädt eine neue Seite | Unter **Ziel** steht **URL** statt **Element auf dieser Seite**, oder das `#` am Anfang fehlt. | | Sprung landet zu weit oben | Ein fester Kopfbereich überdeckt das Ziel. Setze den Anker auf das Element darüber, etwa den umgebenden Container. | | Im Editor passiert beim Klick nichts | Richtig so. Im Editor wählt ein Klick das Element aus; getestet wird über die Vorschau oder die veröffentlichte Seite. | ## Verwandte Seiten - [Checkout-Seite gestalten](/hilfe/anleitungen/checkout-seite-gestalten/) - [Upsells und Downsells](/hilfe/anleitungen/upsell-downsell/) - [Checkout einbetten](/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/) ## Häufige Fragen **Wie baue ich auf einer Upsell-Seite einen Button, der nach unten zum Kaufen-Bereich springt?** Wähle den Button, setze im Reiter Allgemein das Ziel auf „Element auf dieser Seite“ und wähle den Kaufen-Bereich aus der Liste. Rabbit Checkout vergibt für das Zielelement automatisch einen Anker-Namen, falls es noch keinen hat. **Wo vergebe ich einen Anker-Namen für ein Element?** Element auswählen, rechts im Reiter Erweitert den Abschnitt Anker öffnen und einen Namen eintragen. Der Name wird automatisch in Kleinbuchstaben mit Bindestrichen umgewandelt, zum Beispiel wird aus „Jetzt kaufen“ der Anker jetzt-kaufen. **Funktionieren Anker auch in meinen eigenen HTML-Blöcken?** Ja. Ein normales <a href="#jetzt-kaufen"> im HTML-Block verhält sich genauso wie ein Button aus dem Baukasten, und ein id-Attribut in deinem HTML lässt sich als Sprungziel verwenden. **Kann ich von außen direkt auf einen Abschnitt verlinken?** Ja. Hänge den Anker an die Adresse der Seite an, zum Beispiel deine-seite.de/angebot#jetzt-kaufen. Wer den Link öffnet, landet direkt bei diesem Abschnitt. **Auf welchen Seitentypen funktionieren Anker?** Auf Checkout-Seiten, Erfolgsseiten, Upsell- und Downsell-Seiten sowie in Kurs-Lektionen. In E-Mail-Vorlagen gibt es keine Anker, weil E-Mail-Programme Sprunglinks nicht zuverlässig unterstützen. **Warum passiert beim eingebetteten Checkout nichts, wenn ich auf den Sprunglink klicke?** Ein eingebetteter Checkout läuft in einem Rahmen, der genau so hoch ist wie sein Inhalt und selbst nicht scrollt; gescrollt wird die Seite drumherum. Auf einer normal aufgerufenen Checkout-, Erfolgs- oder Upsell-Seite funktionieren Sprunglinks wie erwartet. ================================================================================ # Bestellungen und Kunden verwalten Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/bestellungen-und-kunden/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/bestellungen-und-kunden.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Bestellungen filtern und exportieren, Testbestellungen sichtbar machen, eine Bestellung von Hand anlegen, Kundendaten und Produktzugänge einsehen. ================================================================================ ## Bestellungen **Shop → Bestellungen** listet alle Bestellungen mit Nummer, Kunde, Betrag, Status und Datum. ![Die Seite „Bestellungen“: oben die Schaltflächen „Bestellung erstellen“, „CSV exportieren“ und „Alle Rechnungen herunterladen“, darunter ein Suchfeld und die Filter-Chips „Erstellt am“, „Status: BEZAHLT, ERSTATTET“, „Mit oder ohne Bump-Angebot“, „Bestellungstyp: Nur Live-Bestellungen“ und „Erstellt am: All time“. Darunter die Bestellzeilen mit Nummer, Kundenname, E-Mail, Produkt, Betrag, grünem Status BEZAHLT und den Schaltflächen „Rechnung“ und „Rückerstattung“.](/assets/img/hilfe/bestellungen-liste.webp "Die Filter-Chips über der Liste bestimmen, was du siehst, der vierte steht standardmäßig auf „Nur Live-Bestellungen“.") ### Der wichtigste Filter
Die Liste zeigt standardmäßig nur Live-Bestellungen. Deine Testbestellungen sind vorhanden, aber ausgefiltert. Stelle Bestellungstyp auf Nur Testbestellungen oder Alle Bestellungen.
Weiter filterbar ist nach Zeitraum, Status und, wenn du Quellen-Tracking nutzt, nach Herkunft. ### Was die Spalten zeigen ![Die Bestellliste mit den Spalten Bestellung, Kunde, Produkt, „Betrag & Status", Quelle, Datum und Aktionen. Bei jedem Kundennamen steht ein kleines Kennzeichen B2C oder B2B, etwa „Christina Bauer B2B". In der Spalte „Betrag & Status" steht der Betrag, daneben das Symbol des Zahlungsanbieters und ein farbiger Statuspunkt: ein grüner Haken für bezahlt, ein rotes Kreuz für fehlgeschlagen, eine Uhr für ausstehend. Die Spalte Quelle zeigt einen Gedankenstrich, wenn keine Herkunft bekannt ist.](/assets/img/hilfe/bestellungen-liste.webp "Der Status ist in der Liste ein farbiger Punkt — die Form unterscheidet sich, nicht nur die Farbe. Das ausgeschriebene Wort steht im Tooltip und auf der Detailseite.") | Spalte | Was drinsteht | | --- | --- | | **Kunde** | Name und E-Mail, dazu **B2B** oder **B2C**. | | **Betrag & Status** | Betrag, das Symbol des **Zahlungsanbieters** und ein farbiger **Statuspunkt**. | | **Quelle** | Woher der Käufer kam. Die Spalte erscheint nur, wenn Quellen-Tracking aktiv ist. | **B2B** wird aus zwei unabhängigen Signalen gesetzt, und der Tooltip nennt das jeweilige: eine **USt-IdNr.** in der Rechnungsadresse, oder ein angewendetes **Reverse Charge**. Beides kann einzeln auftreten — bei einem deutschen Geschäftskunden wird ganz normal Steuer berechnet, die USt-IdNr. ist dann das einzige Merkmal. Der **Statuspunkt** spart Platz in der Liste. Die Symbole unterscheiden sich in der Form, nicht nur in der Farbe, damit sie auch bei Farbfehlsichtigkeit auseinanderzuhalten sind. Auf der **Detailseite** steht weiter das ausgeschriebene Wort. Ist eine Bestellung über den eingebauten **Testzahlungsanbieter** gelaufen, steht dort ein Reagenzglas → [Testkauf machen](/hilfe/start/testkauf/). ### Export und Rechnungen | Funktion | Was sie tut | | --- | --- | | **CSV exportieren** | Exportiert die gefilterte Liste als Tabelle. | | **Alle Rechnungen herunterladen** | Sammel-Download der Rechnungen eines Zeitraums. | ### Was im Bestelldetail steht ![Detailansicht der Bestellung ORD-0001 mit Bestell- und Lieferdatum, dem Zahlungsanbieter-Status BEZAHLT, Kundenkontakt und Rechnungsadresse, der Tabelle „Bestellte Artikel“ mit Menge, Stückpreis und Gesamtbetrag samt Steueraufschlüsselung (Zwischensumme, Gesamtbetrag ohne MwSt., MwSt., Gesamtbetrag), der Rechnungsliste mit INV-0001 und einem orangen Hinweis „Widerruf eingegangen“.](/assets/img/hilfe/bestellung-detail.webp "Im Detail steht die vollständige Steueraufschlüsselung der Bestellung, und ganz unten die zugehörigen Rechnungen sowie ein eventueller Widerruf.") - Positionen mit Einzelpreis, Steuersatz und Steuerbetrag - verwendeter **Gutschein** und abgezogener Betrag - **Bump-Angebot**, falls mitgekauft - **Rechnungs- und Lieferadresse**, bei Geschäftskunden die USt-IdNr. samt Prüfvermerk - akzeptierte **Bedingungen und Einwilligungen** mit Datum - Antworten auf **eigene Formularfelder** - **Zahlungen**, Erstattungen und der Zahlungsanbieter, jede Zahlungsart mit ihrem eigenen Logo - **Herkunft** aus dem Quellen-Tracking, mit dem Zeichen der Quelle - zugehörige **Rechnungen** zum Herunterladen ### Transaktionsgebühren Auf der Detailseite steht neben dem Betrag, was vom Verkauf tatsächlich bei dir ankommt: | Zeile | Bedeutung | | --- | --- | | **Transaktionsgebühren** | Was **Stripe oder PayPal** für die Zahlungsabwicklung einbehalten. Der Anbieter wird aus der Bestellung benannt. | | **Auszahlung an dich** | Der Gesamtbetrag abzüglich dieser Gebühren. |
Rabbit Checkout behält von diesen Gebühren nichts ein — es sind die Gebühren deines Zahlungsanbieters, die direkt bei ihm bleiben. Die Zeile hieß früher „Anbietergebühren", was so klang, als sei die Plattform gemeint.
Von dort aus kannst du auch eine [Rückerstattung auslösen](/hilfe/anleitungen/widerruf-und-erstattung/) und eine fehlende Rechnung [manuell erzeugen](/hilfe/anleitungen/rechnungen-und-nummern/).
Bestellungen lassen sich nicht löschen. Das gilt auch für Testbestellungen: Sie bleiben im Shop, sind aber gekennzeichnet und aus den Zahlen im Dashboard herausgerechnet.
## Bestellung von Hand anlegen Für Verkäufe, die außerhalb des Checkouts zustande kamen: telefonisch, per Rechnung, auf einer Veranstaltung. 1. **Shop → Bestellungen** → **Bestellung anlegen**. 2. **Kunde** auswählen oder **neuen Kunden anlegen**. 3. **Positionen** hinzufügen (Produkt und Preisoption). 4. **Rechnungsadresse** eintragen. Das Land wird für die Steuerberechnung gebraucht. 5. **Zahlungsanbieter** und **Zahlungsmethode** wählen. Angeboten werden die Zahlungsmethoden, die für diesen Kunden gespeichert sind, also Karten und SEPA-Mandate. Über **Neue Zahlungsmethode hinzufügen** legst du eine an. 6. Optional das **Lieferdatum** setzen. 7. **Bestellung anlegen**.
Eine manuelle Bestellung ist keine reine Erfassung: Beim Anlegen wird die gewählte Zahlungsmethode tatsächlich belastet. So ziehst du auch per Lastschrift von einem bestehenden Kunden ein, ohne ihm einen Zahlungslink zu schicken → SEPA-Lastschrift.
Die Bestellung durchläuft danach denselben Weg wie eine gewöhnliche: Rechnung wird erzeugt, Produktzugang freigeschaltet, Bestätigungsmail verschickt. Bei einer Lastschrift bleibt sie zunächst auf **PENDING**, bis die Zahlung bestätigt ist. ## Kunden **Shop → Kunden** listet alle Käufer. Ein Kunde entsteht automatisch beim ersten Kauf aus der E-Mail-Adresse. Im Kundendetail stehen: - Kontaktdaten und Adressen - alle **Bestellungen** - alle **Abonnements** - die freigeschalteten **Produktzugänge** ### „Ich bin umgezogen" — Rechnungsadresse ändern Die Rechnungsadresse hängt am **Abonnement**, nicht am Kunden: Ein Kundendatensatz hat gar keine, und dieselbe Person kann zwei Abos mit unterschiedlichen Adressen haben. Im Kundendetail steht deshalb neben jedem noch abrechenbaren Abo ein Stift. Was du dort änderst, gilt ab der **nächsten** Rechnung. Bereits ausgestellte Rechnungen bleiben, wie sie sind — das müssen sie auch.
Deine Kunden können ihre Adresse im Kundenbereich selbst korrigieren, aber ohne das Land. Das Land bestimmt den Steuersatz und die Reverse-Charge-Behandlung, und beide sind beim Abschluss des Abos festgeschrieben worden. Wer tatsächlich ins Ausland gezogen ist, muss dich ansprechen — ändern kannst nur du es, im Dashboard.
### Der Kundenbereich Kunden können ihre eigenen Bestellungen und Abos selbst einsehen und ihre Zahlungsmethode aktualisieren: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/customer-hub ``` Die Adresse steht unter **Einstellungen → Shop-URLs**. Verlinke sie in deinen Kundenmails. Das erspart Rückfragen zu Kündigungen und Kartenwechseln → [Abos verkaufen](/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/). ## Benachrichtigungen **Einstellungen → Benachrichtigungen** legt fest, worüber du per E-Mail informiert wirst: | Benachrichtigung | Standard | | --- | --- | | Bestellung fehlgeschlagen | aus | | Webhook-Aufruf fehlgeschlagen | aus | | E-Mail konnte nicht zugestellt werden | an | | Rechnungserstellung fehlgeschlagen | an |
Bestellung fehlgeschlagen lohnt sich in den ersten Wochen einzuschalten. Gescheiterte Zahlungen sind das früheste Warnsignal für eine falsch eingerichtete Zahlungsanbindung, und niemand meldet sich, wenn der Kauf nicht klappt.
## Übersicht Die Startseite des Dashboards (**Übersicht**) zeigt Umsatz, Bestellzahlen, Erstattungen und den Verlauf über die Zeit. Testbestellungen sind darin nicht enthalten. ## Häufige Fragen **Warum sehe ich meine Testbestellung nicht in der Liste?** Die Bestellliste zeigt standardmäßig nur Live-Bestellungen. Stelle den Filter „Bestellungstyp“ auf „Nur Testbestellungen“ oder „Alle Bestellungen“. **Kann ich Bestellungen exportieren?** Ja, über „CSV exportieren“ in der Bestellliste. Zusätzlich gibt es einen Sammel-Download aller Rechnungen über einen Zeitraum. **Kann ich eine Bestellung nachträglich löschen?** Nein. Bestellungen lassen sich nicht löschen, auch Testbestellungen nicht. Sie bleiben dauerhaft im Shop, Testbestellungen sind aber gekennzeichnet und aus den Dashboard-Zahlen herausgerechnet. **Wie lege ich eine Bestellung von Hand an?** Shop → Bestellungen → Bestellung anlegen. Kunde auswählen oder neu anlegen, Positionen und Rechnungsadresse eintragen, Zahlungsanbieter und Zahlungsmethode wählen. **Wo sehe ich, welche Produkte ein Kunde freigeschaltet hat?** Shop → Kunden → Kunde öffnen. Dort stehen Bestellungen, Abos und die freigeschalteten Produktzugänge. ================================================================================ # Gutschein erstellen: Rabattcode, Voucher, Coupon Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Gutschein (Voucher, Coupon, Rabattcode) anlegen: prozentual oder fester Betrag, Gültigkeitszeitraum, Einlöselimit, Beschränkung auf einzelne Produkte und wie du den Code per Link automatisch einlösen lässt. ================================================================================ Gutscheine heißen im Dashboard **Gutscheine** (englisch „Coupons"). Umgangssprachlich sind das dieselben Dinge wie Voucher, Rabattcode, Discount-Code oder Aktionscode. Es gibt in Rabbit Checkout nur diese eine Sorte, und sie kann alles davon. Ein Gutschein gilt immer für den **ganzen Shop**, nicht für einen einzelnen Checkout-Flow. Du kannst ihn optional auf bestimmte Produkte einschränken. ## Gutschein anlegen ![Die Seite „Gutscheine“ mit der Schaltfläche „Neuer Gutschein“ oben rechts und zwei Einträgen: „10 % Rabatt – Sommeraktion“ mit dem Code SAVE10 und „100 % Rabatt – Testkauf“ mit dem Code FREE100, beide mit dem Vermerk „Nicht verwendet“ und einem grünen Etikett „Aktiviert“.](/assets/img/hilfe/gutscheine.webp "Die Liste zeigt Name, Code, Nutzung und ob der Gutschein aktiviert ist. Der Name ist nur für dich, der Code ist das, was Kunden eintippen.") 1. Im Dashboard links unter **Store** auf **Gutscheine**. 2. Oben rechts auf **Neuer Gutschein**. 3. Die drei Reiter **Info**, **Nutzung** und **Produkte** ausfüllen (siehe unten). 4. **Speichern**. ### Reiter „Info": Was der Gutschein ist | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Aktiviert** | Schalter. Steht er aus, wird der Code abgelehnt, auch wenn alles andere passt. Neue Gutscheine sind standardmäßig aktiviert. | | **Name** | Nur für dich, zur Orientierung in der Liste. Der Kunde sieht ihn nicht. | | **Code** | Was der Kunde eintippt, z. B. `SOMMER20`. | | **Rabatttyp** | **Prozentsatz** oder **Fester Betrag**. | | **Prozentsatz** / **Betrag** | Je nach Typ: 0–100 % oder ein Betrag in deiner Shop-Währung. |
Der Code muss nur innerhalb deines Shops eindeutig sein. Früher galt er plattformweit — wer SOMMER20 zuerst angelegt hatte, hatte den Code für alle blockiert. Das ist behoben: Du kannst die naheliegenden Codes benutzen, auch wenn ein anderer Shop sie schon hat. Betreibst du mehrere Shops, gilt die Eindeutigkeit je Shop, derselbe Code kann also in zweien von ihnen existieren — mit unterschiedlichem Rabatt.
**Groß- und Kleinschreibung spielt beim Einlösen keine Rolle**: `sommer20` wird genauso angenommen wie `SOMMER20`. Trag ihn trotzdem so ein, wie du ihn kommunizierst — in der Liste und auf der Rechnung steht er so, wie du ihn geschrieben hast. ### Reiter „Nutzung": Wann und wie oft er gilt | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Einlösbar ab** | Datum und Uhrzeit, ab wann der Code funktioniert. Leer lassen = ab sofort. | | **Einlösbar bis** | Datum und Uhrzeit, bis wann. Leer lassen = kein Ablauf. | | **Nutzungslimit** | Wie oft der Code insgesamt eingelöst werden darf. **0 = unbegrenzt.** | Das Nutzungslimit zählt **gesamt**, nicht pro Kunde. Ein Limit von 1 heißt: der erste Käufer verbraucht ihn, alle danach bekommen eine Fehlermeldung. Eine Beschränkung „einmal pro Kunde" gibt es nicht, wenn du das brauchst, erzeuge mehrere Einzelcodes mit Limit 1. Vor dem Startdatum bekommt der Kunde eine eigene Meldung mit dem Datum („Der Gutscheincode kann leider erst ab … verwendet werden"), nach dem Enddatum die Meldung, dass der Code abgelaufen ist. ### Reiter „Produkte": Worauf er gilt Wählst du hier nichts aus, gilt der Gutschein für **alle Produkte** deines Shops. Wählst du ein oder mehrere Produkte aus, gilt er **nur** dafür, bei allem anderen wird der Code als ungültig für dieses Produkt abgelehnt. ## Wie der Kunde den Gutschein einlöst Auf der Checkout-Seite gibt es dafür das Element **Gutschein** („Hast du einen Gutscheincode?"). Es ist Teil der Checkout-Seite, nicht des Flows, wenn deine Seite kein Gutscheinfeld hat, füge es im Checkout-Seiten-Editor ein. Umgekehrt kannst du pro Checkout-Flow die Eingabe abschalten: im Flow-Editor den Schalter **Gutscheineingabe deaktivieren**. Sinnvoll bei Angeboten, die bereits rabattiert sind und auf denen kein weiterer Nachlass laufen soll. ### Fertigen Link erzeugen lassen In der Gutschein-Liste gibt es je Gutschein die Aktion **Checkout-Link erzeugen**. Du wählst einen Checkout-Flow aus und bekommst beides zum Kopieren: - die **fertige Adresse** mit angehängtem Gutscheincode, - den passenden **Einbettungscode** für deine eigene Seite. Ist der Gutschein auf bestimmte Produkte beschränkt und der gewählte Flow verkauft keines davon, warnt der Dialog — statt dir einen Link zu geben, der still nichts rabattiert.
Trag den Gutscheincode nicht in das URL-Feld des Checkout-Flows ein. Dort gehört nur der Pfad hin; ein „?" darin ergibt eine Adresse, die keine Seite findet. Für den automatischen Rabatt ist „Checkout-Link erzeugen" der richtige Weg.
### Code automatisch anwenden per URL Der Link, den der Dialog erzeugt, ist nichts Geheimnisvolles — du kannst ihn auch selbst bauen. Häng den Parameter `coupon` an die Adresse der Checkout-Seite: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/dein-flow?coupon=SOMMER20 ``` Weitere Parameter für Checkout-Adressen → [Checkout-Parameter](/hilfe/referenz/checkout-url-parameter/). Der Code wird beim Laden der Seite geprüft und angewendet, ohne dass der Kunde etwas eintippt. Das ist der übliche Weg für Kampagnen: In der Anzeige oder der E-Mail steht nur ein Link, der Rabatt ist beim Öffnen schon drin. Ist der Code ungültig, lädt die Seite normal, nur ohne Rabatt und mit Fehlermeldung am Gutscheinfeld. Der Parameter überlebt auch das **Einbetten** auf deiner eigenen Seite: Der Einbettungscode übernimmt ihn aus der Adresse → [Checkout einbetten](/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/).
Der Parameter wirkt nur, wenn die Checkout-Seite das Element Gutschein enthält, denn er füllt dieses Feld aus. Hat die Seite kein Gutscheinfeld, oder ist im Flow Gutscheineingabe deaktivieren gesetzt, passiert nichts: Die Seite lädt ohne Rabatt und ohne Hinweis. Das ist die häufigste Ursache für „mein Kampagnenlink zieht den Rabatt nicht". Prüfe einen Kampagnenlink deshalb immer einmal selbst im Browser.
## Warum ein Code abgelehnt wird Die Prüfung läuft in dieser Reihenfolge; die erste zutreffende Regel gewinnt: | Grund | Was der Kunde sieht | | --- | --- | | Code existiert nicht | „Der Gutscheincode ist leider nicht gültig" | | Gutschein nicht aktiviert | dieselbe Meldung | | Nutzungslimit erreicht | dieselbe Meldung | | Startdatum noch nicht erreicht | „… kann leider erst ab {Datum} verwendet werden" | | Enddatum überschritten | „Der Gutscheincode ist leider bereits abgelaufen" | | Produkt nicht in der Auswahl des Gutscheins | „Der Gutscheincode ist leider nicht gültig" | ## Gutscheine bei Abos Auf einer Abo-Preisoption wirkt **nur ein prozentualer Gutschein**. Ein Gutschein über einen festen Betrag wird dort ignoriert: Der Kunde kann ihn eingeben, der Preis ändert sich aber nicht. Der Prozentsatz gilt für **beide** Bestandteile des Abos: die einmalige Einrichtungsgebühr und die wiederkehrende Zahlung. Ein Dauerrabatt auf die ersten drei Abbuchungen und danach voller Preis ist nicht abbildbar: Der Rabatt gilt entweder für das ganze Abo oder gar nicht. ## Gutscheine über 100 % ### Worauf ein Festbetrag wirkt | Gekauft wird | Prozentualer Gutschein | Fester Betrag | | --- | --- | --- | | **Einmalzahlung** | ✓ | ✓ | | **[Ratenzahlung](/hilfe/anleitungen/ratenzahlung/)** | ✓ | ✓ — der Betrag wird vom Gesamtpreis abgezogen und gleichmäßig auf die Raten verteilt | | **Abonnement** | ✓ | – wird im Gutscheinfeld abgelehnt | Bei einem unbefristeten Abo wäre „100 € Rabatt" nicht eindeutig: einmalig oder in jeder Periode? Eine Ratenzahlung hat dagegen einen feststehenden Gesamtbetrag, deshalb funktioniert der Festbetrag dort. Ein Gutschein mit 100 % (oder ein Festbetrag, der den Preis vollständig deckt) bringt den zu zahlenden Betrag auf 0 €. Dann greift ein interner Gutschein-Zahlungsanbieter: Der Kunde sieht statt der Bezahlfelder den Hinweis „Dein Gutschein deckt die Kosten der Bestellung vollständig ab" und schließt ohne Zahlungsdaten ab. Alles Übrige läuft unverändert: Bestellung, Rechnung über 0 €, Rechnungsmail, Freischaltung von Produkt oder Kurs, Webhooks. Das ist der saubere Weg, um Freiexemplare, Testzugänge oder Gewinnspielpreise zu vergeben, ohne den Preis des Produkts anzufassen.
Vergib 100-%-Codes am besten mit Nutzungslimit 1 und einem schwer zu erratenden Code. Ein bekannt gewordener 100-%-Code ohne Limit heißt: dein Produkt ist ab sofort gratis, bis du ihn deaktivierst.
## Einlösungen zählen In der Gutscheinliste steht bei jedem Eintrag, wie oft er verwendet wurde. Der Zähler steigt, sobald eine Bestellung oder ein Abo mit dem Code abgeschlossen ist, **auch bei Testbestellungen**. Wenn du einen Gutschein mit knappem Limit testest, plane die Testkäufe mit ein oder setze das Limit danach hoch. Auf welche Bestellungen ein Code entfiel, siehst du unter **Bestellungen**: Die Bestelldetails zeigen den verwendeten Gutscheincode und den abgezogenen Betrag. ## Häufige Fragen **Wie erstelle ich einen 20-%-Gutschein, der nur einmal eingelöst werden kann?** Dashboard → Gutscheine → Neuer Gutschein. Im Reiter „Info“ Rabatttyp auf „Prozentsatz“ und 20 eintragen. Im Reiter „Nutzung“ das Nutzungslimit auf 1 setzen. Speichern. Nach der ersten Einlösung ist der Code verbraucht. **Warum wird mein Gutscheincode nicht akzeptiert?** Häufigste Gründe: Der Gutschein ist nicht aktiviert (Schalter „Aktiviert“), das Nutzungslimit ist erreicht, das Einlösefenster hat noch nicht begonnen oder ist abgelaufen, oder der Gutschein ist auf Produkte beschränkt, die nicht im Warenkorb liegen. Möglich ist auch, dass im Checkout-Flow „Gutscheineingabe deaktivieren“ gesetzt ist. Dann gibt es gar kein Eingabefeld. **Kann ich einen Gutscheincode per Link automatisch einlösen lassen?** Ja. Hänge ?coupon=DEINCODE an die Adresse der Checkout-Seite. Der Code wird beim Laden automatisch geprüft und angewendet, der Kunde muss nichts eintippen. **Funktionieren Gutscheine auch bei Abos?** Bei Abos wirken nur prozentuale Gutscheine. Ein Gutschein über einen festen Betrag wird auf einer Abo-Preisoption ignoriert. Der Prozentsatz gilt dann sowohl für die Einrichtungsgebühr als auch für die wiederkehrende Zahlung. **Was passiert bei einem Gutschein über 100 %?** Der Betrag fällt auf 0 € und es wird kein Zahlungsanbieter gebraucht. Der Kunde sieht den Hinweis, dass der Gutschein die Kosten vollständig deckt, und schließt ohne Zahlung ab. Bestellung, Rechnung und Produktfreischaltung laufen ganz normal. **Wo sehe ich, wie oft ein Gutschein eingelöst wurde?** In der Liste unter Gutscheine steht bei jedem Eintrag, wie oft er verwendet wurde. Der Zähler steigt bei jeder Bestellung und jedem Abo-Abschluss, bei dem der Code angewendet wurde, auch bei Testbestellungen. ================================================================================ # Checkout-Optionen: monatlich oder jährlich im selben Checkout Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-optionen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-optionen.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Mehrere Preise auf einer Checkout-Seite anbieten, aus denen der Käufer genau einen auswählt: monatlich gegen jährlich, Basis gegen Paket, einmalig gegen Lifetime. ================================================================================ Mit **Checkout-Optionen** zeigst du auf einer Checkout-Seite mehrere Preise nebeneinander, von denen der Käufer **genau einen** auswählt. Nur die gewählte Option landet in der Bestellung. Typische Fälle: - **Monatlich oder jährlich** für dieselbe Mitgliedschaft. - **Basis oder Paket**, wobei das Paket aus mehreren Produkten besteht. - **Einmalzahlung oder Lifetime** für denselben Kurs. Das ist etwas anderes als ein [Bump-Angebot](/hilfe/anleitungen/bump-offer-einrichten/) (ein Ankreuzfeld, das *zusätzlich* dazukommt) und etwas anderes als ein [Upsell](/hilfe/anleitungen/upsell-downsell/) (ein Angebot *nach* dem Kauf). Checkout-Optionen schließen sich gegenseitig aus.
Checkout-Optionen gibt es in Starter und Pro.
Eine Ratenzahlung lässt sich nicht mit einer anderen Preisoption zusammen abrechnen. Ihre Rechnung nennt genau einen Gesamtbetrag samt Zahlungsplan, da passt keine zweite Position hinein. Wenn du Ratenzahlung und Einmalzahlung nebeneinander anbieten willst, leg sie als getrennte Checkout-Flows an und verlinke beide.
## Voraussetzung: die Preise gibt es schon Eine Checkout-Option ist keine neue Preisangabe, sondern eine **Gruppe von Preisoptionen**, die du vorher am Produkt angelegt hast. Für „monatlich oder jährlich“ brauchst du also zuerst zwei Preisoptionen am selben Produkt → [Produkt und Preis anlegen](/hilfe/start/produkt-anlegen/), [Abo verkaufen](/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/). ## Schritt 1: Optionen im Checkout-Flow anlegen **Shop → Checkout Flows** → den Flow anklicken → im Kasten **Checkout-Seite** den Abschnitt **Artikel zur Checkout**. Solange dort nur eine Gruppe steht, siehst du einfach die Artikel des Flows. Mit **Option hinzufügen** wird daraus eine Auswahl: ab der zweiten Option klappt jede Option als eigene Zeile auf. ![Der Abschnitt „Artikel zur Checkout“ im Checkout-Flow-Editor mit drei zusammengeklappten Optionen untereinander: „Jährlich“ mit den Etiketten „Empfohlen“ und „Vorausgewählt“ und der Zeile „390,00 € / Jahr · 2 Monate geschenkt“, darunter „Monatlich“ mit „39,00 € / Monat“ und „Lifetime“ mit „890,00 €“. Jede Zeile hat links einen Ziehgriff und rechts einen Pfeil zum Aufklappen. Darunter die Schaltfläche „Option hinzufügen“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-liste.webp "Drei Optionen in einem Flow. Der Ziehgriff links ändert die Reihenfolge, in der die Optionen im Checkout stehen.") Jede Option klappst du auf und füllst sie aus: | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Name** | Die Überschrift der Option im Checkout, z. B. „Jährlich“. | | **Badge** | Ein kurzes Etikett auf der Option, z. B. „Bester Wert“ oder „2 Monate geschenkt“. Leer lassen, wenn du keins willst. | | **Empfohlen** | Hebt diese Option optisch hervor (größer dargestellt, farbig umrandet). Höchstens eine Option pro Flow. | | **Vorausgewählt** | Diese Option ist beim Laden der Seite aktiv. Genau eine Option pro Flow. | | **Produkte in der Option** | Die Preisoptionen, die der Käufer bekommt, wenn er diese Option wählt. Über **+** kommen weitere dazu. | ![Die aufgeklappte Option „Jährlich“ im Checkout-Flow-Editor: Feld Name mit „Jährlich“, Feld „Badge (z. B. Bester Wert)“ mit dem Wert „2 Monate geschenkt“, zwei eingeschaltete Schalter „Empfohlen — Wird hervorgehoben dargestellt“ und „Vorausgewählt — Beim Laden der Seite aktiv“, darunter „Produkte in der Option“ mit dem Eintrag „Content-Club Mitgliedschaft — 390,00 € / Jahr“ und einem Papierkorb-Symbol, ganz unten „Option entfernen“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-felder.webp "Eine ausgefüllte Option. Badge, Empfohlen und Vorausgewählt sind unabhängig voneinander; hier sind alle drei gesetzt.") Der **Ziehgriff** links an jeder Zeile bestimmt die Reihenfolge im Checkout. Zum Schluss **Speichern**. ## Schritt 2: den Block auf die Checkout-Seite ziehen Die Optionen sind damit angelegt, aber noch nicht sichtbar. Die Auswahl selbst ist ein Baustein der Checkout-Seite: **Design → Checkout-Seiten** → Seite anklicken → **Öffne den Page Builder** → links in der Leiste den Block **Checkout Options** auf die Seite ziehen. ![Der Page Builder mit der Checkout-Seite „Content-Club Checkout“. Oben die Auswahl „preview on: /content-club“. In der linken Werkzeugleiste steht als dritter Block „Checkout Options“ mit einem Ebenen-Symbol. In der Seite darüber liegen drei Auswahlkarten: „Jährlich, Ein Jahr im Voraus, 2 Monate geschenkt, 390,00 € / Jahr inkl. USt.“ ist ausgewählt, darunter „Monatlich, 39,00 € / Monat“ und „Lifetime, 890,00 €“. Rechts die Preisübersicht mit „Wiederkehrende Gebühr 390,00 € / Jahr“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-block.webp "Der Block heißt in der Werkzeugleiste „Checkout Options“. Über „preview on“ oben wählst du den Flow, dessen Optionen in der Vorschau erscheinen.")
Die Vorschau im Page Builder zeigt erst dann echte Optionen, wenn du oben unter preview on einen Checkout-Flow ausgewählt hast. Ohne Auswahl steht dort nur der Hinweis, dass es nichts vorzuschauen gibt.
Liegt der Block nicht auf der Seite, sieht der Käufer keine Auswahl — und kauft stillschweigend die Option, die du als Vorausgewählt markiert hast. Nach dem Anlegen von Optionen also immer die Checkout-Seite prüfen und einen Testkauf machen.
## Was der Käufer sieht Die gewählte Option steuert alles Weitere: die **Preisübersicht**, die ausgewiesene **Mehrwertsteuer**, bei Abos die **Laufzeit- und Kündigungsangaben** und den Betrag, der tatsächlich abgebucht wird. Schaltet der Käufer um, aktualisiert sich das sofort. ![Kundenansicht eines Checkouts mit drei Auswahlkarten untereinander: „Jährlich, Ein Jahr im Voraus“ mit blauem Rahmen, gefülltem Auswahlpunkt, blauem Etikett „2 Monate geschenkt“ und „390,00 € / Jahr inkl. USt.“; darunter „Monatlich, Monatlich kündbar, 39,00 € / Monat inkl. USt.“; darunter „Lifetime, Einmal zahlen, dauerhaft dabei, 890,00 € inkl. USt.“. Rechts die Preisübersicht mit „Content-Club Mitgliedschaft“ und „Wiederkehrende Gebühr 390,00 € / Jahr“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-kundenansicht.webp "Die vorausgewählte Option ist beim Laden aktiv, und die Preisübersicht rechts zeigt genau diese Option.") Bei Abo-Optionen steht auf der Karte der **wiederkehrende Preis pro Abrechnungszeitraum** („390,00 € / Jahr“). Eine Startgebühr oder eine Testphase erscheint dort nicht — sie steht in der Preisübersicht neben dem Bestellbutton. Bei Optionen aus mehreren Produkten zeigt die Karte die Summe der Einzelpreise. ## Layout wählen Klick im Page Builder auf den Block. Rechts unter **Eigenschaften → Design-Vorlage** stehen zwei Layouts und die Farben. ![Das Eigenschaften-Feld des Blocks im Page Builder mit den Reitern Allgemein, Stil und Erweitert. Unter „Design-Vorlage“ ein Auswahlfeld mit „Auswahlkarten (gestapelt)“ und dem Hinweis „Lege fest, wie die Checkout-Optionen angeordnet werden. Die Optionen selbst konfigurierst du in den Checkout-Link-Einstellungen.“ Darunter das Feld „Abstand“ mit dem Wert 4 und das Farbfeld „Auswahlfarbe“ mit dem Hinweis „Hervorhebungsfarbe für die ausgewählte Option (Rahmen und Auswahlpunkt)“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-vorlage.webp "Die Design-Vorlage bestimmt nur die Anordnung. Welche Optionen es gibt, entscheidest du im Checkout-Flow.") | Einstellung | Bedeutung | | --- | --- | | **Auswahlkarten (gestapelt)** | Die Optionen liegen untereinander. Der Normalfall, funktioniert in jeder Spaltenbreite. | | **Spalten nebeneinander** | Die Optionen stehen nebeneinander, gut für einen Vergleich „gut / besser / am besten“. | | **Abstand** | Abstand zwischen den Optionen. | | **Auswahlfarbe** | Rahmen und Auswahlpunkt der gewählten Option. | | **Badge-Farbe** | Hintergrund der Etiketten. Ohne eigene Angabe die Auswahlfarbe. | | **Hervorhebungsgröße (%)** | Wie viel größer die empfohlene Option dargestellt wird. 100 = gleich groß, Standard ist 105. | | **Hervorhebung Textfarbe / Hintergrund / Rahmenfarbe** | Gelten nur für die als **Empfohlen** markierte Option. | ![Kundenansicht mit dem Layout „Spalten nebeneinander“: drei Karten nebeneinander in einer Reihe. Links „Jährlich, Ein Jahr im Voraus“ mit blauem Rahmen, gefülltem Auswahlpunkt, Etikett „2 Monate geschenkt“ und „390,00 € / Jahr inkl. USt.“, in der Mitte „Monatlich, Monatlich kündbar, 39,00 € / Monat inkl. USt.“, rechts „Lifetime, Einmal zahlen, dauerhaft dabei, 890,00 € inkl. USt.“.](/assets/img/hilfe/checkout-optionen-spalten.webp "Spalten nebeneinander brauchen Breite. Auf dem Handy stapeln sie sich automatisch.")
Im zweispaltigen Standard-Checkout ist die linke Spalte für drei Karten nebeneinander zu schmal; sie werden dann seitlich abgeschnitten und lassen sich nur noch horizontal scrollen. Zieh den Block für dieses Layout in den Bereich Top, der über die volle Seitenbreite geht → Checkout-Seite gestalten.
## Regeln und Grenzen - **Mindestens zwei, höchstens vier Optionen.** Bei einer einzigen Option gibt es keine Auswahl und der Checkout verhält sich wie immer. Löschst du Optionen, bis nur noch eine übrig ist, verschwindet die Auswahl wieder. - **Höchstens eine Option „Empfohlen“.** Zwei markierte Optionen lassen sich nicht speichern. - **Genau eine Option „Vorausgewählt“.** Setzt du den Schalter bei einer anderen Option, wandert die Markierung dorthin. Ohne Markierung wird die empfohlene Option genommen, sonst die erste. - **Innerhalb einer Option** gelten dieselben Regeln wie für einen normalen Flow: kein Produkt zweimal, und Abo und Einmalkauf nicht gemischt. - **Zwischen den Optionen** gelten sie nicht. Genau das ist der Zweck: Option A darf ein Jahresabo sein, Option B ein einmaliger Lifetime-Kauf. ## Zusammenspiel mit dem Rest **Bump-Angebote** bleiben unabhängig und kommen zur gewählten Option dazu. Weil ein Bump nur bei Einmalkäufen möglich ist, verschwindet er automatisch, sobald der Käufer eine Abo-Option auswählt, und taucht wieder auf, wenn er zu einer Einmalzahlungs-Option zurückwechselt. **Gutscheine** wirken auf die Positionen der gewählten Option. **Upsells und Downsells** nach dem Kauf laufen unverändert weiter, egal welche Option gewählt wurde. **Flow kopieren:** Kopierst du einen Checkout-Flow, werden die Checkout-Optionen mitkopiert. ## Was in der Bestellung ankommt In der Bestellung stehen die Produkte der gewählten Option als normale Positionen, mit ihren Preisen und Steuersätzen. Auch die Rechnung enthält nur die Positionen der gewählten Option. Welche Option gewählt wurde, wird zur Bestellung gespeichert, ist im Dashboard aber nicht als eigenes Feld sichtbar. Erkennbar ist sie an den Positionen: eine Bestellung mit „390,00 € / Jahr“ kam über die Jahres-Option.
Preise und Zusammensetzung werden beim Bestellen serverseitig aus der gewählten Option neu gelesen. Manipulierte Preise aus dem Browser haben keine Wirkung. Änderst du eine Option nachträglich, gilt sie ab dem nächsten Aufruf der Seite — bereits abgeschlossene Bestellungen bleiben unberührt.
## Häufige Fragen **Wie biete ich monatliche und jährliche Zahlung auf derselben Seite an?** Lege im Produkt zwei Preisoptionen an, eine monatliche und eine jährliche. Im Checkout-Flow legst du unter Artikel zur Checkout zwei Optionen an und ordnest jeder eine der beiden Preisoptionen zu. Auf der Checkout-Seite ziehst du den Block Checkout Options in die Seite. Der Käufer wählt dann eine der beiden Optionen aus. **Wie viele Checkout-Optionen sind möglich?** Mindestens zwei und höchstens vier. Bei nur einer Option verhält sich der Checkout wie ein normaler Checkout ohne Auswahl. **Kann eine Option ein Abo und eine andere ein Einmalkauf sein?** Ja. Die Regel, dass Abo und Einmalkauf nicht gemischt werden dürfen, gilt innerhalb einer Option. Über verschiedene Optionen hinweg darf sich das unterscheiden, zum Beispiel monatliches Abo gegen einmaligen Lifetime-Kauf. **Warum sieht mein Kunde keine Auswahl, obwohl ich Optionen angelegt habe?** Die Auswahl erscheint nur, wenn der Block Checkout Options auf der Checkout-Seite liegt. Fehlt er, kauft der Kunde ohne Auswahl die Option, die als Vorausgewählt markiert ist. **Wird der Gesamtpreis beim Umschalten aktualisiert?** Ja. Die gewählte Option steuert die Preisübersicht, die Mehrwertsteuer, die Abo-Konditionen und den Betrag, der abgebucht wird. Beim Wechsel der Option aktualisiert sich alles sofort. **Brauche ich Pro für Checkout-Optionen?** Nein. Checkout-Optionen sind in Starter und Pro verfügbar. ================================================================================ # Bump-Angebot einrichten: Zusatzverkauf im Checkout Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/bump-offer-einrichten/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/bump-offer-einrichten.md Aktualisiert: 2026-09-08 TARIF: NUR PRO. Diese Funktion gehört zum Pro-Tarif und ist im Starter-Tarif nicht verfügbar. Beim Zitieren mitnennen. > Ein Ankreuzfeld im Checkout, mit dem der Käufer ein Zusatzprodukt mitnimmt: anlegen, einem Flow zuordnen und die Grenzen kennen. ================================================================================ Ein **Bump-Angebot** (englisch „order bump") ist ein Ankreuzfeld im Checkout: „Nimm für 19 € noch die Vorlagensammlung dazu." Setzt der Käufer das Häkchen, landet das Zusatzprodukt in derselben Bestellung und wird mit derselben Zahlung abgerechnet.
Bump-Angebote gehören zum Pro-Tarif.
## Bump-Angebot anlegen 1. Im Dashboard unter **Store** auf **Bump-Angebote**. 2. Auf **Neu**. 3. Felder ausfüllen und **Speichern**. | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Titel** | Die Überschrift des Angebots im Checkout. | | **Beschreibung** | Ein bis zwei Sätze, warum sich das lohnt. | | **Produkt** | Das Produkt, das der Käufer mit dem Häkchen erwirbt. | | **Preis** | Der Preis für dieses Zusatzangebot. | Der Preis am Bump-Angebot ist bewusst getrennt vom regulären Preis des Produkts. So kannst du dasselbe Produkt regulär für 49 € verkaufen und als Bump für 19 € beilegen, ohne zwei Produkte pflegen zu müssen. ## Einem Checkout-Flow zuordnen **Shop → Checkout Flows** → Flow bearbeiten → Feld **Bump-Angebot** → das Angebot auswählen → **Speichern**. Ab dem nächsten Aufruf erscheint das Ankreuzfeld auf der Checkout-Seite.
Auf der Checkout-Seite lässt sich der angezeigte Text überschreiben. Lässt du das Feld dort leer, wird die Beschreibung verwendet, die du beim Anlegen des Bump-Angebots eingetragen hast.
## Grenzen - **Bis zu zehn Bumps pro Flow.** Mehr ist nicht möglich , und selten sinnvoll: Jedes zusätzliche Ankreuzfeld verlängert den Checkout und kostet Abschlüsse. - **Keine Upsell-Strecke nach dem Kauf.** Angebotsseiten, die nach der Zahlung einen weiteren Kauf mit einem Klick auslösen, gibt es nicht. - **Der Bump-Preis ist fest.** Er richtet sich nicht danach, welche Preisoption im Hauptangebot gewählt wurde. ## Was in der Bestellung ankommt Das Bump-Produkt erscheint als eigene Position in Bestellung und Rechnung, mit seinem eigenen Steuersatz. In der Bestellübersicht ist erkennbar, über welches Bump-Angebot es hereingekommen ist. Damit kannst du auswerten, wie gut ein Bump tatsächlich angenommen wird. Der Produktzugang wird für Bump-Produkte genauso freigeschaltet wie für das Hauptprodukt; bei einem Kursprodukt wird die Kundin also in beide Kurse eingeschrieben. ## Wie sich Bump und Gutschein vertragen Ein prozentualer Gutschein wirkt auf die gesamte Bestellung, den Bump eingeschlossen. Ist der Gutschein auf bestimmte Produkte beschränkt, gilt er nur für die Positionen, die dazugehören. Wenn du einen rabattierten Flow ohne weiteren Nachlass fahren willst, setze im Flow den Schalter **Gutscheineingabe deaktivieren** → [Gutschein erstellen](/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/). ## Häufige Fragen **Was ist ein Bump-Angebot?** Ein Zusatzangebot mit Ankreuzfeld direkt auf der Checkout-Seite. Der Käufer nimmt es mit einem Klick in dieselbe Bestellung, ohne zweiten Bezahlvorgang. **Kann ich mehrere Bump-Angebote pro Checkout zeigen?** Ja. Pro Checkout-Flow lassen sich bis zu zehn Bump-Angebote zuordnen. Jedes ist für den Kunden freiwillig; mehrere Häkchen sind möglich. **Gibt es Upsells nach dem Kauf?** Nein. Rabbit Checkout kennt das Bump-Angebot im Checkout. Ein Upsell-Ablauf mit weiteren Angebotsseiten nach dem Kauf ist nicht Teil des Produkts. **Brauche ich Pro für Bump-Angebote?** Ja, Bump-Angebote sind eine Pro-Funktion. ================================================================================ # Landingpages bauen: die Seite vor dem Checkout Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/landingpages/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/landingpages.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Eine eigenständige Verkaufsseite mit demselben Baukasten wie die Checkout-Seite — für Anzeigen, Newsletter und als Startseite deines Shops. ================================================================================ Eine **Landingpage** ist eine eigenständige Seite in deinem Shop, die kein Bezahlformular enthält. Sie ist die erste Seitenart in Rabbit Checkout, die ohne eine Bestellung dahinter erreichbar ist — und damit die erste, auf die eine Anzeige zeigen kann. Vorher war das nicht möglich: Eine **Erfolgsseite** hängt an einem Checkout-Flow, eine **Angebotsseite** (Upsell) braucht eine bezahlte Bestellung, damit ihre Sitzung überhaupt existiert. Beide sind keine Ziele für Werbung. ## Wo Landingpages liegen Im Dashboard unter **Design → Landingpages**. In derselben Gruppe stehen die Mediathek, die Checkout-Seiten und die Erfolgsseiten — alles, was gestaltet wird, statt verkauft zu werden. ![Die Seite „Landingpages“ mit der Schaltfläche „+ Neu“ oben rechts und drei Einträgen: „Black Friday 2026“ unter /blackfriday mit dem grauen Etikett „Entwurf“, „Startseite Trommelschule“ unter / mit den Etiketten „Veröffentlicht“ und „Startseite“, und „Webinar: Der erste Groove“ unter /webinar mit „Veröffentlicht“. Jede Zeile hat rechts Symbole zum Öffnen, Duplizieren und Löschen.](/assets/img/hilfe/landingpages-liste.webp "Die Seite mit dem Etikett „Startseite“ liegt unter der nackten Adresse deines Shops. Es kann immer nur eine davon geben.") ## Schritt 1: Seite anlegen 1. **Design → Landingpages** → **Neu**. 2. Im Reiter **Details** einen **Namen** eintragen (nur für dich) und eine **URL**. Was du dort einträgst, hängt direkt unter der Adresse deines Shops: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/dein-slug ``` 3. **Speichern**.
Landingpages teilen sich den Adressraum mit den Checkout-Flows. Ein Slug, den ein Checkout-Flow schon belegt, lässt sich nicht ein zweites Mal vergeben. Halte Verkaufsseite und Checkout deshalb sprachlich auseinander: /webinar für die Landingpage, /webinar-kaufen für den Flow.
## Schritt 2: Gestalten Der Reiter **Design** öffnet denselben Seiten-Baukasten, mit dem du auch Checkout-Seiten baust — dieselben Bausteine, dieselbe Bedienung. Es gibt keine Bausteine, die es nur auf Landingpages gäbe. Was du typischerweise zusammensetzt: Überschrift, Text, Bild oder Video, Aufzählung, Testimonial, Trennlinie — und einen **Button**, der auf deinen Checkout-Flow zeigt. **Der Aufruf zum Kauf ist ein gewöhnlicher Button mit einer Adresse.** Genau deshalb ist an einer Landingpage kein Produkt hinterlegt: Eine Seite kann für mehrere Angebote werben, und eine feste Zuordnung hätte niemanden, der sie liest. Kopiere die Adresse des Checkout-Flows aus **Shop → Checkout Flows** und trage sie im Button ein. Willst du den Checkout stattdessen direkt auf der Seite haben, nimm den Einbettungscode aus dem Checkout-Flow — siehe [Checkout einbetten](/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/). Jeder Baustein kann außerdem eine eigene **Schriftart** überschreiben, nicht nur die Text-Bausteine. ## Schritt 3: Suchmaschinen und Linkvorschauen Im Reiter **Details**, Abschnitt **Suchmaschinen und Linkvorschauen**: | Feld | Wofür | | --- | --- | | **Seitentitel** | Die Zeile im Google-Ergebnis und im Browser-Tab. | | **Beschreibung** | Der graue Text darunter, und die Zeile in der Vorschau bei WhatsApp, LinkedIn und Co. | | **Vorschaubild** | Das Bild, das erscheint, wenn jemand den Link teilt. Kommt aus der Mediathek. | | **Vor Suchmaschinen verbergen** | Setzt `noindex, nofollow`. Für eine Seite, die nur aus einer Anzeige erreicht werden soll. | Anders als Checkout-Seiten ist eine Landingpage genau die Fläche, für die sich diese Felder lohnen — sie ist die Seite, die geteilt und gefunden wird. ## Schritt 4: Veröffentlichen **Status** steht auf **Entwurf**, bis du ihn auf **Veröffentlicht** stellst. Nur veröffentlichte Seiten sind öffentlich erreichbar. Das ist kein kosmetischer Unterschied: Eine Landingpage kann die Startseite deines Shops sein, und eine halbfertige Startseite darf nicht erreichbar sein. ## Die Startseite deines Shops Im Reiter **Details** gibt es **Als Startseite meines Shops verwenden**. Ist der Schalter an, liegt die Seite unter ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/ ``` und, wenn du eine [eigene Domain](/hilfe/anleitungen/domain-und-absender/) verbunden hast, direkt unter dieser Domain. Es kann **eine** Startseite geben. Setzt du eine zweite Seite als Startseite, übernimmt sie. Ohne Startseite antwortet die Wurzel deines Shops mit 404 — so war es, bevor es Landingpages gab. Die Seite muss zuerst gespeichert sein, sonst ist der Schalter aus. ## Meta-Events Im Reiter **Tracking** hängst du zusätzliche **Meta-Events** an diese Seite — zum Beispiel ein `ViewContent` beim Öffnen oder ein `Lead`, sobald du Besucher über eine Anzeige hierher schickst. `Purchase`-Events werden für jede Bestellung ohnehin automatisch gesendet, dafür musst du hier nichts eintragen. Ohne verbundenen Meta-Pixel werden diese Events zwar gespeichert, aber nicht gesendet. Den Pixel trägst du unter **Einstellungen → Tracking & Einwilligung** ein — siehe [Tracking und Einwilligung](/hilfe/anleitungen/tracking-und-einwilligung/). Meta-Events pro Seite gehören zum **Pro**-Tarif. ## Duplizieren, Vorschau, Löschen In der Liste hat jede Seite drei Aktionen: **Duplizieren** (der schnellste Weg zu einer Variante für einen A/B-Test), **Link kopieren** und **Löschen**. Über **Vorschau** siehst du die Seite, bevor sie veröffentlicht ist. ## Was eine Landingpage nicht ist - **Kein Website-Baukasten.** Es gibt keine seitenübergreifende Navigation, kein Menü, keinen Blog. Eine Landingpage ist eine Seite, kein Auftritt. - **Kein Formular.** Eine Landingpage sammelt keine E-Mail-Adressen. Wer Leads einsammeln will, verlinkt sein Newsletter-Tool oder verkauft ein Gratis-Produkt über einen Checkout-Flow. - **Kein A/B-Test-Werkzeug.** Duplizieren und zwei Anzeigen laufen lassen geht; eine automatische Aufteilung des Verkehrs gibt es nicht. ## Häufige Fragen **Was ist der Unterschied zwischen einer Landingpage und einer Checkout-Seite?** Eine Checkout-Seite gehört immer zu einem Checkout-Flow und enthält das Bezahlformular. Eine Landingpage steht für sich allein, hat kein Formular und kein Produkt — sie wirbt und verlinkt auf einen Checkout. Deshalb ist sie die Seite, auf die eine Anzeige zeigen kann. **Kann ich damit meine ganze Website ersetzen?** Für eine Verkaufsseite oder einen Funnel ja. Für eine Website mit Blog, Menü und vielen Unterseiten nicht — es gibt keine Navigation über mehrere Seiten hinweg und kein Blogsystem. **Kann eine Landingpage die Startseite meines Shops sein?** Ja. Im Reiter „Details“ gibt es den Schalter „Als Startseite meines Shops verwenden“. Danach liegt die Seite unter https://dein-shop.rabbit-checkout.de/ beziehungsweise auf deiner eigenen Domain direkt unter der Domain. Es kann immer nur eine Startseite geben. **Ist die Landingpage bei Google auffindbar?** Ja, standardmäßig schon. Seitentitel und Beschreibung setzt du im Reiter „Details“; mit „Vor Suchmaschinen verbergen“ schaltest du die Seite auf noindex. **Kann ich den Checkout direkt auf der Landingpage einbetten?** Ja, über den Einbettungscode eines Checkout-Flows. Beachte dabei: Bei eingebetteten Checkouts zählt bereits jeder Aufruf der Landingpage als Ansicht in der Checkout-Performance. ================================================================================ # Mediathek: Bilder und Dateien an einer Stelle Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/mediathek/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/mediathek.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Jede hochgeladene Datei deines Shops in einer Liste — wiederverwendbar in Checkout-Seiten, Landingpages, Kursen und E-Mails. ================================================================================ Jede Datei, die in deinem Shop hochgeladen wird, landet in der **Mediathek** und kann von dort wiederverwendet werden. Vorher war ein Upload eine Einbahnstraße: Die Datei wurde hochgeladen, ihre Adresse an das Feld geschrieben, das den Upload ausgelöst hat — und nichts konnte auflisten, welche Dateien ein Shop überhaupt besitzt. ## Wo sie liegt **Design → Mediathek**. In derselben Gruppe stehen die Checkout-Seiten, die Erfolgsseiten und die Landingpages. ## Was drinsteht Alles, was in diesem Shop hochgeladen wurde, unabhängig davon, wo es hochgeladen wurde: - Bilder aus dem **Seiten-Baukasten** (Checkout-Seiten, Erfolgsseiten, Landingpages, Angebotsseiten) - **Produktbilder** und **Kursbilder** - Das **Shop-Logo** und das **Favicon** - Bilder, die ein [KI-Assistent über MCP](/hilfe/anleitungen/ki-assistent-mcp/) hochgeladen hat - Titelbilder von [Community-Räumen](/hilfe/anleitungen/community/) ## Suchen und filtern Über dem Raster liegen drei Bedienelemente: | Element | Wofür | | --- | --- | | **Dateien suchen** | Sucht im **ursprünglichen Dateinamen** — also dem Namen, den die Datei auf deinem Rechner hatte. | | **Hochgeladen am** | Sortierung nach Datum oder Name. | | **Dateityp** | Filter: Bilder, Videos, PDFs, Sonstige. | Weil gesucht wird, was die Datei bei dir hieß, lohnt es sich, Dateien vor dem Hochladen sinnvoll zu benennen. `kursbanner-schlagzeug.jpg` findest du wieder, `IMG_4471.jpg` nicht. ## Hochladen Über **Hochladen** oben rechts, oder direkt aus dem Bildfeld heraus, in dem du gerade ein Bild brauchst. Beide Wege legen dieselbe Datei in derselben Mediathek ab. ## Wer sonst noch hochlädt **KI-Assistenten.** Ein über MCP verbundener Assistent kann Bilder ablegen — entweder von einer öffentlichen `https://`-Adresse, die der Server selbst abruft, oder als Datei von deinem Rechner. **Löschen kann er nichts.** Details in [KI-Assistenten verbinden](/hilfe/anleitungen/ki-assistent-mcp/). **Community-Mitglieder.** Wer in der [Community](/hilfe/anleitungen/community/) ein Bild an einen Beitrag hängt oder ein Profilbild setzt, lädt es ebenfalls hier hoch. Es gilt aber nur in eine Richtung: Ein Mitglied darf an einen Beitrag **ausschließlich seine eigenen Uploads** hängen, nie eine Datei aus deiner Mediathek. Deine Ablage ist deine Arbeitsablage, nicht das Bildarchiv der Community. ## Löschen Eine Datei zu löschen entfernt sie endgültig. Wo sie noch eingebunden war, bleibt eine Lücke — der Baukasten prüft nicht rückwirkend, welche Seite ein Bild benutzt. Bei einem Bild, das an einem Community-Beitrag hängt, verschwindet der Anhang mit. ## Häufige Fragen **Wo finde ich hochgeladene Bilder wieder?** Unter Design → Mediathek. Dort steht jede Datei, die in diesem Shop hochgeladen wurde — egal ob über den Seiten-Baukasten, ein Produktbild oder einen KI-Assistenten. **Kann ich Videos hochladen?** Die Mediathek kennt Bilder, Videos, PDFs und sonstige Dateien. Für Kurslektionen gilt trotzdem: Videos werden per URL von YouTube oder Vimeo eingebunden, es gibt kein Video-Hosting für Kursinhalte. **Kann mein KI-Assistent Bilder hochladen?** Ja. Über den MCP-Connector kann ein Assistent ein Bild in die Mediathek legen — entweder von einer öffentlichen Adresse oder als Datei von deinem Rechner. Löschen kann er Dateien nicht. **Sehen Community-Mitglieder meine Mediathek?** Nein. Ein Mitglied kann an einen Beitrag nur seine eigenen Uploads hängen, nie eine Datei aus deiner Mediathek. ================================================================================ # Upsells und Downsells: Angebote nach dem Kauf Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/upsell-downsell/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/upsell-downsell.md Aktualisiert: 2026-09-08 TARIF: NUR PRO. Diese Funktion gehört zum Pro-Tarif und ist im Starter-Tarif nicht verfügbar. Beim Zitieren mitnennen. > Nach der Zahlung ein weiteres Angebot zeigen, das mit einem Klick gekauft wird. Angebot anlegen, Ablauf mit Angenommen- und Abgelehnt-Zweigen bauen, an einen Checkout-Flow hängen. ================================================================================ Ein **Upsell** ist ein Angebot, das erst **nach** der Zahlung erscheint. Weil die Zahlung schon durch ist, kostet die Annahme einen Klick, der Kunde tippt keine Kartendaten mehr ein. Lehnt er ab, kannst du einen **Downsell** nachschieben, typischerweise die kleinere oder günstigere Variante.
Upsells und Downsells gehören zum Pro-Tarif.
Wenn du PayPal anbietest, prüfe vorher zwei Freigaben in deinem PayPal-Konto: das Häkchen „Save payment methods“ an deiner PayPal-App und Reference Transactions für dein Konto. Ohne beides kann PayPal die Zahlungsart nicht speichern — der Käufer landet nach dem Annehmen wieder im normalen Checkout, ohne Fehlermeldung → Stripe und PayPal verbinden. Bei Stripe ist nichts weiter nötig.
Nicht zu verwechseln mit dem Bump-Angebot: das ist ein Ankreuzfeld auf der Checkout-Seite, wird also vor der Zahlung mitgekauft und landet auf derselben Rechnung → Bump-Angebot einrichten. Beides lässt sich am selben Checkout-Flow kombinieren.
## Schritt 1: Das Angebot anlegen **Shop → Upsells / Downsells** → **Neues Angebot**. Ein Angebot besteht aus zwei Teilen: | Teil | Bedeutung | | --- | --- | | **Die Artikel** | Eine oder mehrere Preisoptionen, die gekauft werden, wenn der Kunde annimmt. Optional mit einem abweichenden Preis nur für dieses Angebot. | | **Die Seite** | Das Aussehen der Angebotsseite. Derselbe Editor und dieselben Bausteine wie bei der Checkout-Seite → [Checkout-Seite gestalten](/hilfe/anleitungen/checkout-seite-gestalten/). | ![Die Seite „Upsells / Downsells“ mit der Schaltfläche „Neues Angebot“ oben rechts und zwei Einträgen: „Downsell: Begleitgruppe 1 Monat“ für 29,00 € und „Upsell: Begleitgruppe 3 Monate“ für 49,00 €, jeweils mit dem zugrunde liegenden Produkt und einem Löschen-Symbol. Links im Menü ist der Eintrag „Upsells / Downsells“ unter „Bump-Angebote“ zu sehen.](/assets/img/hilfe/upsell-liste.webp "Angebote leben unter Shop → Upsells / Downsells, direkt unter den Bump-Angeboten. Hier legst du sie an; verwendet werden sie erst im Ablauf.") Ein Angebot ist wiederverwendbar: Dasselbe Angebot kannst du in mehreren Abläufen einsetzen. ## Schritt 2: Den Ablauf bauen Der Ablauf hängt am **Checkout-Flow**, nicht am Angebot, denn er beschreibt, was nach *diesem* Kauf passiert. Du baust ihn dort, wo du auch den Flow bearbeitest: **Shop → Checkout Flows** → den Flow anklicken. Der **Checkout-Ablauf** öffnet sich, links die Kästen, rechts die Einstellungen des ausgewählten Kastens. Es gibt drei Arten von Kästen: | Kasten | Bedeutung | | --- | --- | | **Checkout** | Der Startpunkt: „Käufer zahlt hier". | | **Schritt** | Ein Angebot, das gezeigt wird. Jeder Schritt braucht ein **Angebot** und eine **Seite**. | | **Danke-Seite** | Das Ende: „Ablauf endet hier". Wird gezeigt, wenn keine weiteren Schritte folgen. | Jeder Angebotsschritt hat zwei Ausgänge: - **Angenommen** → wohin es geht, wenn gekauft wird - **Abgelehnt** → wohin es geht, wenn abgelehnt wird Ein klassischer Ablauf sieht so aus: ![Der Ablauf-Editor „Checkout-Ablauf“ als Diagramm: oben der grün umrandete Kasten „Checkout-Seite /test-order“, darunter ein blau markierter Kasten „Upsell: Begleitgruppe 3 Monate, 49,00 €“ mit den Ausgängen „Angenommen“ (grün) und „Abgelehnt“ (orange). Der grüne Zweig führt direkt zur „Danke-Seite“, der orange Zweig zu einem orange markierten Kasten „Downsell: Begleitgruppe 1 Monat, 29,00 €“, dessen beide Ausgänge ebenfalls auf der Danke-Seite enden.](/assets/img/hilfe/upsell-ablauf.webp "Grün ist der Angenommen-Zweig, orange der Abgelehnt-Zweig. Wer den Upsell ablehnt, sieht den Downsell; danach endet der Ablauf in beiden Fällen auf der Danke-Seite.") ### Der Einstiegsschritt Ein Schritt muss als **Einstieg** markiert sein, sonst passiert nach dem Kauf nichts. Fehlt er, warnt der Editor: > Lege einen Einstiegsschritt fest, damit der Ablauf läuft. ### Zwei weitere Prüfungen | Meldung | Was zu tun ist | | --- | --- | | *Jeder Angebotsschritt benötigt ein Angebot und eine Seite vor dem Speichern.* | In einem Schritt fehlt eine der beiden Zuordnungen. Der Editor markiert den Kasten. | | *Einige Schritte sind vom Checkout aus nicht erreichbar.* | Ein Schritt hängt in der Luft, weil kein Zweig auf ihn zeigt. Entweder verbinden oder entfernen. |
Die zweite Meldung ist eine Warnung, kein Fehler: Ein unerreichbarer Schritt wird nie gezeigt und fällt im Alltag nicht auf, außer daran, dass dein Downsell nie Umsatz macht. Prüfe nach jedem Umbauen, ob beide Zweige tatsächlich irgendwo landen.
## Schritt 3: Testen Ein Upsell-Ablauf ist der Teil des Verkaufs, den du am wenigsten siehst, denn er passiert nach der Zahlung. Geh ihn einmal komplett durch: 1. Den Checkout-Flow auf **Test** stellen. 2. Einen [Testkauf](/hilfe/start/testkauf/) machen und den Upsell **annehmen**. 3. Einen zweiten Testkauf machen und ihn **ablehnen**, damit du auch den Downsell-Zweig siehst. 4. Unter **Shop → Bestellungen** prüfen, wie die Käufe verbucht wurden.
Ein angenommener Upsell wird als eigene Bestellung mit eigener Rechnungsnummer geführt, nicht als Nachtrag zur ersten. Für die Buchhaltung heißt das: zwei Rechnungen für einen Kaufvorgang. Rechne bei deinen Testläufen also mit doppeltem Verbrauch an Rechnungsnummern → Rechnungen einstellen.
## Was danach passiert Ein angenommener Upsell verhält sich wie jeder andere Kauf: Rechnung, Bestätigungsmail, Produktzugang und Webhooks laufen ganz normal. Wenn du eine Automatisierung an Käufe gehängt hast, feuert sie auch hier → [Webhook-Payloads](/hilfe/referenz/webhook-payloads/). Auch fürs Tracking zählt er als eigener Kauf: An Meta wird für den angenommenen Upsell ein zusätzliches `Purchase`-Event gemeldet, im Browser und serverseitig. Darüber hinaus kannst du der Angebotsseite im Reiter **Tracking** eigene Meta-Events mitgeben, etwa beim Aufruf oder beim Annehmen → [Tracking und Einwilligung](/hilfe/anleitungen/tracking-und-einwilligung/). ## Wann sich das lohnt Der Upsell trifft den Moment mit der höchsten Kaufbereitschaft, direkt nach einer Entscheidung, die schon gefallen ist. Zwei Dinge machen den Unterschied: - **Das Angebot muss zum eben Gekauften passen.** Ergänzung, nicht Ersatz. Wer gerade einen Kurs gekauft hat, nimmt eher eine Begleitgruppe als einen zweiten Kurs. - **Ein Schritt, höchstens zwei.** Jeder weitere Schritt zwischen Zahlung und Danke-Seite kostet Vertrauen. Der Kunde will sehen, dass sein Kauf angekommen ist. ## Häufige Fragen **Was ist der Unterschied zwischen einem Bump-Angebot und einem Upsell?** Ein Bump-Angebot ist ein Ankreuzfeld auf der Checkout-Seite, es wird also vor der Zahlung mitgekauft. Ein Upsell erscheint erst nach der Zahlung als eigene Seite und wird separat abgerechnet. Beide lassen sich im selben Checkout-Flow kombinieren. **Wo lege ich Upsells in Rabbit Checkout an?** Im Dashboard unter Shop → Upsells / Downsells. Dort legst du zuerst das Angebot an, danach baust du am Checkout-Flow den Ablauf, der es zeigt. **Muss der Kunde seine Zahlungsdaten für einen Upsell noch einmal eingeben?** Nein. Der Upsell erscheint nach der ersten Zahlung und nutzt sie weiter; der Kauf ist ein Klick. Genau deshalb liegt der Schritt hinter dem Checkout und nicht davor. Bei PayPal setzt das zwei Freigaben voraus: das Häkchen „Save payment methods“ an deiner PayPal-App und Reference Transactions für dein Konto. Fehlt eine davon, kann PayPal die Zahlungsart nicht speichern und der Käufer landet wieder im normalen Checkout. **Was ist ein Downsell?** Das Angebot, das jemand sieht, der den Upsell abgelehnt hat, meist eine günstigere oder kleinere Variante. Im Ablauf hängst du es an den Abgelehnt-Zweig des vorherigen Schritts. **Wie viele Upsells kann ich hintereinander schalten?** Der Ablauf ist eine Kette aus Schritten mit je einem Angenommen- und einem Abgelehnt-Zweig; pro Checkout-Flow sind bis zu zehn Schritte möglich. In der Praxis sind ein Upsell und ein Downsell der übliche Umfang. **Brauche ich für Upsells den Pro-Tarif?** Ja. Upsells und Downsells sind eine Pro-Funktion, genau wie Bump-Angebote im Checkout. ================================================================================ # Abos verkaufen: wiederkehrende Zahlungen einrichten und verwalten Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Abo-Preisoption anlegen, Probezeit und Laufzeit festlegen, laufende Abos pausieren, kündigen oder mit Enddatum versehen und was das interne Abrechnungssystem ändert. ================================================================================ Ein Abo entsteht aus einer **Preisoption vom Typ Abonnement**. Alles Weitere: Abbuchungen, Rechnungen, Statuswechsel, läuft danach automatisch. ## Abo-Preisoption anlegen **Shop → Produkte** → Produkt öffnen → Bereich **Preise** → **Hinzufügen** → Zahlungsart **Abonnement**. | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Einrichtungsgebühr** | Einmaliger Betrag beim Abschluss. 0 = keine. | | **Abonnementpreis** | Der wiederkehrende Betrag. | | **Abrechnungshäufigkeit** | Zeitraum (Tag, Woche, Monat, Jahr) und Intervall, z. B. alle 3 Monate. | | **Anzahl der Verlängerungen** | Wie oft nach der ersten Zahlung noch abgebucht wird. **0 = unbefristet.** | | **Probezeit** | Zeitraum vor der ersten regulären Abbuchung. 0 = keine. | Beispiel befristetes Abo: Preis 100 €, Abrechnung monatlich, Anzahl der Verlängerungen 5 → sechs Zahlungen insgesamt, danach endet das Abo von selbst (Status **Abgelaufen**). Auf der Rechnung steht dann auch der vereinbarte Gesamtbetrag, damit der Käufer ihn nicht selbst ausrechnen muss.
Für eine Ratenzahlung ist das der falsche Weg. Dafür gibt es eine eigene Zahlungsart → Ratenzahlung anbieten. Der Unterschied ist nicht kosmetisch: Bei einer Ratenzahlung ist die Leistung sofort vollständig erbracht, die Umsatzsteuer entsteht deshalb in voller Höhe am Kauftag, und es gibt eine Rechnung über den Gesamtbetrag statt einer Rechnung je Abbuchung. Ein Abo bildet das nicht ab.
## Abo im Checkout anbieten Die Abo-Preisoption im Checkout-Flow unter **Artikel zum Checkout** auswählen.
Abo und Einmalkauf lassen sich nicht gemeinsam abrechnen. Als Auswahl geht beides auf einer Seite: Mit Checkout-Optionen stellst du monatlich, jährlich und Einmalkauf nebeneinander, und der Käufer entscheidet sich für eine Variante.
## Was bei jeder Abbuchung passiert Jede Abbuchung erzeugt eine **eigene Bestellung** und eine **eigene Rechnung** mit fortlaufender Nummer, die per E-Mail an den Kunden geht. Das ist gewollt: Buchhalterisch ist jede Abbuchung ein eigener Umsatz. ## Laufende Abos verwalten **Shop → Abonnements** listet alle Abos mit Status, nächstem Abbuchungsdatum und Zahlungsfortschritt. Im Detail eines Abos stehen: | Aktion | Wirkung | | --- | --- | | **Pausieren** / **Fortsetzen** | Setzt die Abbuchungen aus und nimmt sie wieder auf. | | **Kündigen** | Beendet zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode. Bis dahin bleibt das Abo aktiv. | | **Jetzt kündigen** | Beendet sofort. | | **Enddatum ändern** | Legt fest, wann das Abo ausläuft (z. B. zum Monatsende). Lässt sich auch wieder entfernen, dann läuft das Abo unbefristet weiter. | | **Jetzt abbuchen** | Löst die nächste Zahlung manuell aus. |
Kündigungen lassen sich nicht rückgängig machen. Für eine Unterbrechung auf Zeit ist Pausieren das richtige Werkzeug.
Einen Checkout-Flow zu **deaktivieren** stoppt übrigens keine laufenden Abos, der Status betrifft nur die Verkaufsseite. Bestehende Abos rechnen weiter ab. ## Die Status eines Abos | Status | Bedeutung | | --- | --- | | **PENDING** | Angelegt, erste Zahlung noch nicht bestätigt. | | **TRIALING** | In der Probezeit. | | **ACTIVE** | Läuft und wird abgebucht. | | **PAUSED** | Ausgesetzt. | | **UNPAID** | Eine Abbuchung ist gescheitert. | | **CANCELLED** | Gekündigt, manuell oder wegen ausbleibender Zahlungen. | | **EXPIRED** | Die vereinbarte Anzahl an Verlängerungen ist erreicht. | Scheitert eine Abbuchung dauerhaft, wird das Abo automatisch gekündigt und du wirst darüber informiert. ## Kunden verwalten ihr Abo selbst Im **Kundenbereich** sehen Kunden ihre Bestellungen und Abos und können ihre Zahlungsmethode aktualisieren: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/customer-hub ``` Die Anmeldung läuft über die E-Mail-Adresse aus der Bestellung. Den Link findest du unter **Einstellungen → Shop-URLs**; verlinke ihn in deinen Kundenmails oder auf deiner Website. Bei Abos, die **PayPal** selbst verwaltet, kann die Zahlungsquelle nur direkt im PayPal-Konto des Kunden geändert werden. Darauf weist der Kundenbereich auch hin. ## Internes Abrechnungssystem Unter **Einstellungen → Allgemein** gibt es den Schalter **Internes Abrechnungssystem für Abonnements verwenden**. Ist er aktiv, übernimmt der Zeitplan von Rabbit Checkout die wiederkehrenden Abbuchungen (Off-Session-Zahlungen), statt das Abo-Produkt des Zahlungsanbieters zu nutzen. Das spart die zusätzlichen Gebühren, die Anbieter für wiederkehrende Abrechnung verlangen.
Die Umstellung wirkt nur auf neue Abos. Bestehende laufen unverändert über den bisherigen Weg weiter, im Abo-Detail siehst du, welcher Weg für dieses Abo gilt.
## Gutscheine bei Abos Auf Abos wirken **nur prozentuale Gutscheine**. Der Prozentsatz gilt für Einrichtungsgebühr und wiederkehrende Zahlung gleichermaßen und für die gesamte Laufzeit → [Gutschein erstellen](/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/). Ein Gutschein über einen **festen Betrag** wird im Gutscheinfeld abgelehnt, mit der Begründung, dass er nur bei einer Einmalzahlung oder einer [Ratenzahlung](/hilfe/anleitungen/ratenzahlung/) funktioniert. Bei einem unbefristeten Abo wäre „100 € Rabatt“ auch nicht eindeutig: einmalig oder in jeder Periode? ## Affiliate-Provision bei Abos Wie lange ein Partner an einem vermittelten Abo mitverdient, stellst du in den Affiliate-Einstellungen unter **Wie lange soll die Provision für Abonnements gezahlt werden?** ein, einmalig, für eine feste Anzahl Abbuchungen oder dauerhaft → [Affiliate-Programm starten](/hilfe/anleitungen/affiliate-programm/). ## Häufige Fragen **Wie richte ich ein monatliches Abo ein?** Im Produkt eine Preisoption vom Typ „Abonnement“ anlegen, Abonnementpreis eintragen und die Abrechnungshäufigkeit auf alle 1 Monat stellen. Anzahl der Verlängerungen auf 0 lassen, wenn das Abo unbefristet laufen soll. **Kann ich ein Abo mit kostenloser Testphase anbieten?** Ja. In der Abo-Preisoption die Probezeit setzen, zum Beispiel 14 Tage. Die erste reguläre Abbuchung erfolgt nach Ablauf der Probezeit. **Wie kündige ich das Abo eines Kunden?** Shop → Abonnements → Abo öffnen. „Kündigen“ beendet es zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode, „Jetzt kündigen“ sofort. Beides lässt sich nicht rückgängig machen. **Was passiert, wenn eine Abbuchung scheitert?** Das Abo geht in den Status UNPAID. Bleiben die Zahlungen aus, wird es automatisch gekündigt, und du bekommst darüber eine Benachrichtigung. **Können Kunden ihre Zahlungsdaten selbst ändern?** Ja, über den Kundenbereich unter https://dein-shop.rabbit-checkout.de/customer-hub. Bei Abos, die PayPal selbst verwaltet, läuft die Änderung direkt im PayPal-Konto des Kunden. ================================================================================ # Ratenzahlung anbieten: Gesamtpreis in monatlichen Raten Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/ratenzahlung/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/ratenzahlung.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Einen festen Gesamtpreis in 2 bis 24 monatlichen Raten kassieren: Preisoption anlegen, was der Käufer sehen muss, und warum es dafür eine Rechnung und danach Zahlungsbelege gibt. ================================================================================ Eine **Ratenzahlung** verkauft ein Produkt zu einem festen Gesamtpreis und zieht diesen Preis in **2 bis 24 monatlichen Raten** ein. Der Käufer bekommt das Produkt sofort und vollständig, er bezahlt es nur später. Das ist eine eigene Zahlungsart, kein Abo mit Enddatum. ## Ratenzahlung oder Abo: der Unterschied zählt Beide buchen monatlich ab, aber sie beschreiben verschiedene Geschäfte, und die Buchhaltung behandelt sie deshalb verschieden. | | Ratenzahlung | Befristetes Abo | | --- | --- | --- | | **Leistung** | einmalig, sofort vollständig erbracht | läuft weiter, Zyklus für Zyklus | | **Umsatzsteuer** | entsteht **in voller Höhe beim Kauf** | entsteht mit jedem Zyklus | | **Belege** | **eine** Rechnung über den Gesamtbetrag, danach Zahlungsbelege | eine eigene Rechnung je Abbuchung | | **Kündigung** | nicht möglich, die Raten sind geschuldet | jederzeit möglich | | **Wortwahl** | „Rate“, „Gesamtpreis“ | „Abonnement“, „wiederkehrend“ |
Baue eine Ratenzahlung nicht als Abo mit fester Anzahl an Abbuchungen nach. Das war früher der einzige Weg und ist heute der falsche: Ein Onlinekurs ist mit dem Kauf ausgeliefert, die Umsatzsteuer entsteht damit vollständig am Kauftag (EuGH C-324/20). Ein Abo fakturiert sie stattdessen monatlich — und stellt damit über eine erbrachte Leistung falsch aus.
## Voraussetzungen **Internes Abrechnungssystem.** Die Ratenzahlung braucht den Zeitplan von Rabbit Checkout: die feste Zahl der Abbuchungen, die Mahnstufen und die eine Rechnung über den Gesamtbetrag gehören alle dazu. Den Schalter **Internes Abrechnungssystem für Abonnements verwenden** findest du unter **Einstellungen → Allgemein** → [Abos verkaufen](/hilfe/anleitungen/abo-verkaufen/). Ist er aus, lässt sich die Preisoption gar nicht erst anlegen. **Mindest-Gesamtpreis.** Standardmäßig **200 €**. Der Wert orientiert sich an der Bagatellgrenze des § 507 BGB und hält Kleinstraten vom Checkout fern. Du änderst ihn unter **Einstellungen → Bestellungen** im Feld **Mindestbetrag für Ratenzahlung**. ## Ratenzahlung anlegen **Shop → Produkte** → Produkt öffnen → Bereich **Preise** → **Hinzufügen** → Zahlungsart **Ratenzahlung**. | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Gesamtpreis** | Was das Produkt insgesamt kostet. Die Summe der Raten entspricht immer genau diesem Betrag. | | **Anzahl der Raten** | 2 bis 24. Mehr oder weniger lehnt das Formular ab. | ![Der Dialog „Richte deine Preiseinstellung ein“ mit der Zahlungsart „Ratenzahlung“, dem Feld „Gesamtpreis“ mit 1.000,00 EUR und dem Hinweis „Was das Produkt insgesamt kostet. Die Summe der Raten entspricht immer genau diesem Betrag.“, daneben das Feld „Anzahl der Raten“ mit dem Wert 3 und dem Hinweis „Zwischen 2 und 24, monatlich abgebucht.“. Darunter eine Vorschau „Erste Rate 333,34 €, danach 2 × 333,33 € — insgesamt 1.000,00 €“ mit der Zeile „Die erste Rate wird beim Kauf fällig, die übrigen monatlich.“ und ein blauer Hinweis „Die Summe der Raten entspricht immer dem Gesamtpreis. Ein Aufschlag für Ratenzahlung ist nicht möglich — er würde ein Teilzahlungsgeschäft nach § 506 BGB begründen.“](/assets/img/hilfe/ratenzahlung-preisoption.webp "Zwei Felder, und der Dialog rechnet die Aufteilung sofort vor — inklusive des Restcents auf der ersten Rate.") Mehr Felder gibt es nicht, und das ist Absicht: - Die **Ratenhöhe rechnet Rabbit Checkout selbst aus.** Du gibst sie nicht ein. - **Immer monatlich.** Andere Intervalle sind nicht vorgesehen. - **Keine Einrichtungsgebühr und keine Probezeit.** Beides hat bei einem festen Gesamtpreis nichts, woran es andocken könnte — die Leistung ist ja schon erbracht. ### Der Restcent liegt auf der ersten Rate Geht der Gesamtpreis nicht glatt auf, trägt **Rate 1** den Rest. 1.000 € auf drei Raten werden also zu **333,34 € + 333,33 € + 333,33 €** und nicht zu dreimal 333,33 €, was nur 999,99 € ergäbe. Der Checkout und die Rechnung nennen die erste Rate deshalb getrennt. ## Ein Aufschlag ist nicht möglich Die Raten dürfen in der Summe den Gesamtpreis **nicht übersteigen**. Der Server rechnet den Betrag ohnehin selbst aus, ein manipulierter Wert wird verworfen. Legst du für dasselbe Produkt zusätzlich eine günstigere Einmalzahlung an, warnt das Dashboard: **„Das ist ein Teilzahlungsgeschäft nach § 506 BGB“**. Denn wer denselben Kurs einmalig für 1.997 € und in Raten für 12 × 197 € anbietet, verlangt der Sache nach einen Aufschlag — und dann sind Barzahlungspreis, Teilzahlungspreis, effektiver Jahreszins und eine eigene Widerrufsbelehrung fällig. **Rabbit Checkout erzeugt diese Angaben nicht.** Die Warnung blockiert nicht, sie informiert. ![Ein orange hinterlegter Warnhinweis auf der Produktseite mit der Überschrift „Das ist ein Teilzahlungsgeschäft nach § 506 BGB“ und dem Text „Die Ratenzahlung kostet hier 100,00 € mehr als die Einmalzahlung. Dieser Aufschlag ist eine entgeltliche Finanzierungshilfe: Du musst dann Barzahlungspreis, Teilzahlungspreis und effektiven Jahreszins angeben und eine eigene Widerrufsbelehrung nach § 507 BGB erteilen. Rabbit Checkout erzeugt diese Angaben nicht.“](/assets/img/hilfe/ratenzahlung-teilzahlungswarnung.webp "Die Warnung vergleicht deine Ratenzahlung mit der Einmalzahlung desselben Produkts und nennt die Differenz.") ## Was der Käufer im Checkout sieht Direkt über dem Bezahlen-Knopf steht, was § 312j Abs. 2 BGB verlangt: > **Gesamtpreis 1.000,00 €, zahlbar in 3 monatlichen Raten.** > Heute fällig 333,34 €, danach 2 × 333,33 €. Es fallen keine zusätzlichen > Kosten an. Diese Zeilen hängen bewusst am Knopf und nicht nur in der Preisübersicht: Auf einem schmalen Bildschirm rutscht die Seitenspalte unter den Knopf, und dann stünde die Pflichtangabe hinter der Entscheidung statt vor ihr. In der Preisübersicht steht es noch einmal ausführlich, mit Umsatzsteuer und beiden Fälligkeiten. ![Ausschnitt einer Checkout-Seite: über dem grünen Knopf „Jetzt kaufen“ die fette Zeile „Gesamtpreis 1.000,00 €, zahlbar in 3 monatlichen Raten.“ und darunter „Heute fällig 333,34 €, danach 2 × 333,33 €. Es fallen keine zusätzlichen Kosten an.“. Unter dem Knopf der Abschnitt „Ratenzahlung“ mit dem Produkt „Schlagzeug-Intensivkurs“, den Zeilen „Gesamtpreis 1.000,00 €“, „MwSt. (19.00%) 159,66 €“, „Erste Rate, heute fällig 333,34 €“, „danach 2 monatliche Raten à 333,33 €“ sowie den Hinweisen „Die erste Rate ist heute fällig, die letzte am 28. Oktober 2026.“ und „Es fallen keine zusätzlichen Kosten für die Ratenzahlung an.“](/assets/img/hilfe/ratenzahlung-checkout.webp "Der Gesamtpreis steht über dem Knopf, nicht nur in der Seitenspalte — auf dem Handy rutscht die Spalte sonst darunter.")
Auf einer Ratenzahlungs-Seite fallen die Wörter Abo, Abonnement, wiederkehrend und monatlich kündbar bewusst nicht. Sie würden etwas anderes beschreiben als das, was der Käufer zusagt.
## Rechnung und Zahlungsbelege Das ist der Teil, der eine Ratenzahlung von allem anderen unterscheidet. **Beim Kauf** entsteht **eine Rechnung über den vollen Gesamtbetrag** mit der vollständigen Umsatzsteuer und einem Block **Zahlungsbedingungen**: > Zahlung in 3 monatlichen Raten: zuerst 333,34 €, danach 2 × 333,33 €. > Rate 1 ist am 28.08.2026 fällig, Rate 3 am 28.10.2026. > Die Umsatzsteuer ist in voller Höhe mit Rechnungsstellung entstanden. Der letzte Satz ist der wichtige: Er erklärt, warum eine Rechnung über 1.000 € neben einem Kontoauszug über 333,34 € steht. **Jede weitere Rate** erzeugt einen **Zahlungsbeleg**, keine Rechnung: | | Rechnung | Zahlungsbeleg | | --- | --- | --- | | **Nummer** | aus deinem Nummernkreis, z. B. `INV000000042` | abgeleitet: `Z-INV000000042-2` | | **Nummernkreis** | rückt vor | rückt **nicht** vor | | **Umsatzsteuer** | vollständig ausgewiesen | keine — sie steht schon auf der Rechnung | | **eRechnung / XML** | ja | nein | | **sevDesk / Lexware** | wird gebucht | wird **nicht** gebucht | Der Beleg nennt „Rate 2 von 3“, den offenen Restbetrag und verweist auf die Rechnung, die die Umsatzsteuer trägt. Ein zweiter Umsatzsteuerausweis für dieselbe Leistung wäre falsch, deshalb bleibt er dort weg. ## Wenn eine Rate nicht eingezogen werden kann Schlägt eine Abbuchung fehl, bekommt der Käufer sofort eine E-Mail, die die betroffene Rate nennt und ankündigt, dass automatisch erneut versucht wird. Klappt es nach drei Versuchen nicht, endet die Ratenzahlung — der offene Betrag bleibt fällig. Weil die Rechnung die Umsatzsteuer für den **gesamten** Betrag ausweist, wäre sonst Umsatzsteuer auf Geld fällig, das nie geflossen ist. Rabbit Checkout erzeugt deshalb automatisch eine **Berichtigung nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG** über den uneinbringlichen Rest. Sie bekommt eine eigene Belegnummer, verweist auf die ursprüngliche Rechnung und wird in die Buchhaltung übertragen.
Die Berichtigung geht nicht an den Käufer. Er hat aufgehört zu zahlen; eine „Gutschrift“ im Postfach würde so aussehen, als sei die Sache erledigt. Der offene Betrag bleibt geschuldet.
Dasselbe passiert bei einem Widerruf, der eine laufende Ratenzahlung beendet → [Widerruf und Rückerstattung](/hilfe/anleitungen/widerruf-und-erstattung/). ## Im Kundenbereich Ratenzahlungen haben im Kundenbereich einen **eigenen Tab „Ratenzahlung“**, getrennt von „Abonnements“. Dort stehen der Gesamtbetrag, die Anzahl der Raten und der Fortschritt. Einen **Kündigen-Knopf gibt es nicht**, und der Server lehnt eine Kündigung auch dann ab, wenn sie auf anderem Weg versucht wird. Das Produkt ist geliefert, die Restraten sind geschuldet — es gibt nichts zu kündigen, nur eine Zahlung, die ausbleiben kann. ## Die drei E-Mails Zusätzlich zu Rechnung und Zahlungsbelegen verschickt Rabbit Checkout: | Vorlage | Wann | | --- | --- | | **Bestätigung der Ratenzahlung** | beim Kauf. Ersetzt die Abo-Bestätigung, die sonst ein „Abonnement“ bestätigen würde. | | **Rate fehlgeschlagen** | bei der ersten fehlgeschlagenen Abbuchung. | | **Ratenzahlung vollständig bezahlt** | wenn die letzte Rate eingegangen ist. | Alle drei sind wie jede andere Vorlage anpassbar → [E-Mail-Vorlagen anpassen](/hilfe/anleitungen/e-mail-vorlagen/).
Eine Ratenzahlung, die in der Mahnung gescheitert ist, erhält keine Abschlussmail. „Vollständig bezahlt“ wäre falsch und würde den offenen Betrag in Frage stellen.
## Gutscheine auf Ratenzahlungen Es funktionieren **beide** Gutscheinarten: - **Prozentual** — der Satz gilt für den Gesamtpreis, die Raten sinken entsprechend. - **Fester Betrag** — wird komplett vom Gesamtpreis abgezogen und gleichmäßig auf die Raten verteilt. 100 € auf eine 1.000-€-Ratenzahlung über 3 Raten ergibt einen Gesamtpreis von 900 € und Raten von 300 €. Damit unterscheidet sich die Ratenzahlung vom Abo, wo ein fester Betrag nicht funktioniert und im Gutscheinfeld abgelehnt wird → [Gutschein erstellen](/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/). ## Grenzen | Grenze | Warum | | --- | --- | | **Allein im Warenkorb** | Eine Ratenzahlung kann nicht zusammen mit einer anderen Preisoption abgerechnet werden. Ihre Rechnung nennt genau einen Gesamtbetrag mit einem Zahlungsplan; eine zweite Position passte weder hinein noch daneben. | | **Nicht über Angebotsseiten** | Upsell- und Downsell-Angebote nach dem Kauf können keine Ratenzahlung verkaufen. | | **Kein geplanter Start** | Ein Checkout-Link mit späterem Startdatum lässt sich nicht mit einer Ratenzahlung kombinieren. | | **PayPal nur mit Reference Transactions** | Ohne diese Freigabe kann PayPal die zweite Rate nicht einziehen. Konten, bei denen die Prüfung negativ ausfiel, werden auf einer Ratenzahlungs-Seite ausgeblendet → [Stripe und PayPal verbinden](/hilfe/start/zahlungsanbieter-verbinden/). | ## Häufige Fragen **Wie biete ich eine Ratenzahlung an?** Im Produkt eine Preisoption vom Typ „Ratenzahlung“ anlegen, den Gesamtpreis eintragen und die Anzahl der Raten zwischen 2 und 24 wählen. Rabbit Checkout teilt den Betrag selbst auf. Voraussetzung ist das interne Abrechnungssystem. **Ist eine Ratenzahlung dasselbe wie ein Abo mit fester Laufzeit?** Nein. Bei einer Ratenzahlung ist die Leistung sofort vollständig erbracht und wird nur später bezahlt, deshalb gibt es eine Rechnung über den Gesamtbetrag und danach Zahlungsbelege. Ein befristetes Abo erbringt die Leistung Zyklus für Zyklus und rechnet jede Abbuchung einzeln ab. **Darf die Ratenzahlung teurer sein als die Einmalzahlung?** Nein. Die Summe der Raten entspricht immer genau dem Gesamtpreis. Ein Aufschlag würde ein Teilzahlungsgeschäft nach § 506 BGB begründen, mit eigener Widerrufsbelehrung und Angabe des effektiven Jahreszinses. Rabbit Checkout erzeugt diese Angaben nicht. **Wie viele Rechnungen bekommt der Käufer?** Eine. Die Rechnung über den Gesamtbetrag wird beim Kauf erstellt und weist die volle Umsatzsteuer aus. Jede weitere Rate bestätigt ein Zahlungsbeleg, der keine eigene Rechnungsnummer verbraucht und keine Umsatzsteuer ausweist. **Kann ein Kunde eine Ratenzahlung kündigen?** Nein. Das Produkt wurde vollständig geliefert, die offenen Raten sind bereits geschuldet. Im Kundenbereich gibt es deshalb keinen Kündigen-Knopf für eine Ratenzahlung, anders als bei einem Abo. **Was ist der Mindestbetrag für eine Ratenzahlung?** Standardmäßig 200 €, angelehnt an die Bagatellgrenze des § 507 BGB. Du änderst ihn unter Einstellungen → Bestellungen im Feld „Mindestbetrag für Ratenzahlung“. ================================================================================ # Onlinekurs erstellen und verkaufen Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/kurs-erstellen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/kurs-erstellen.md Aktualisiert: 2026-09-08 TARIF: NUR PRO. Diese Funktion gehört zum Pro-Tarif und ist im Starter-Tarif nicht verfügbar. Beim Zitieren mitnennen. > Kurs mit Abschnitten und Lektionen aufbauen, über ein Produkt verkaufen, Zugang automatisch freischalten und was die Kursplattform bewusst nicht kann. ================================================================================ Die Kursplattform ist in Rabbit Checkout eingebaut: Du verkaufst über einen gewöhnlichen Checkout-Flow, und der Zugang wird nach der Zahlung automatisch freigeschaltet.
Kurse gehören zum Pro-Tarif. Im Starter-Tarif ist die Menügruppe Mitgliederbereich nicht sichtbar.
## Wo die Kurse im Dashboard liegen Alles rund um Kurse steht in der Menügruppe **Mitgliederbereich**: | Menüpunkt | Wofür | | --- | --- | | **Kurse verwalten** | Die Kursliste, und von dort jeder einzelne Kurs. | | **Schüler** | Alle Teilnehmer mit ihren Einschreibungen. Zugleich die Mitgliederliste, wenn eine Community läuft. | | **Einstellungen** | Gilt für alle Kurse: Aussehen des Lernbereichs, wo Mitglieder nach der Anmeldung landen, Fragen unter Lektionen. | | **Fragen & Kommentare** | Erscheint erst, wenn du Fragen unter Lektionen eingeschaltet hast. Alles, was Teilnehmer gefragt haben, an einer Stelle. | Ist die [Community](/hilfe/anleitungen/community/) für deinen Shop freigeschaltet (derzeit **Beta**), kommen in derselben Gruppe **Community**, **Räume**, **Termine** und **Umfragen** dazu. ## Schritt 1: Kurs anlegen 1. Im Dashboard unter **Mitgliederbereich** auf **Kurse verwalten** → **Neuer Kurs**. 2. **Kurstitel** und **Kurs-Slug** eintragen. Der Slug wird Teil der Adresse: `https://dein-shop.rabbit-checkout.de/community/courses/dein-slug` 3. Anlegen. Der Kurseditor öffnet sich. Beim Anlegen kannst du gleich mitentscheiden, wie der Kurs verkauft wird — noch gar nicht, über ein neu angelegtes Produkt, oder über ein Produkt, das es schon gibt. Diese Entscheidung lässt sich später jederzeit nachholen, siehe [Schritt 3](#schritt-3-kurs-mit-einem-produkt-verknuepfen). Im Kurseditor kommen unter **Einstellungen** noch Beschreibung und Kursbild dazu. ## Schritt 2: Abschnitte und Lektionen Ein Kurs besteht aus **Abschnitten**, ein Abschnitt aus **Lektionen**. 1. **Abschnitt hinzufügen**: Titel vergeben. 2. Im Abschnitt **Lektion hinzufügen**: Titel und Slug vergeben. 3. Die Lektion anklicken, um sie zu füllen und ihre Schalter zu setzen. ![Der Kurseditor für „Trommeln für Anfänger“. Oben die Aktionen Einstellungen, Vorschau und Kurslink kopieren, darunter die Zeile „1 Abschnitt · 4 Lektionen · 4 veröffentlicht“. Links der Abschnitt „Grundlagen“ mit vier Lektionen (Dein erster Beat, Einfache Fills, Timing & Tempo, Zur Musik spielen), je mit Anfasser zum Verschieben und Symbolen für Vorschau, Bearbeiten und weitere Aktionen. Rechts eine Leiste mit den Feldern Schüler 3, Lektionen 4, Ø Fortschritt 17 %, Zuletzt geöffnet Nie, darunter der Kasten „Zugang“ mit den Produkten, die den Kurs verkaufen, und der Kasten „Aktionen“ mit „Veröffentlichen aufheben“.](/assets/img/hilfe/kurs-editor.webp "Abschnitte und Lektionen lassen sich am Punkte-Anfasser links per Drag-and-drop umsortieren. Die rechte Leiste sagt, wie der Kurs läuft und über welche Produkte er verkauft wird.") Reihenfolge änderst du per Ziehen; Abschnitte und Lektionen lassen sich duplizieren und löschen. ### Die vier Schalter pro Lektion Jede Lektion hat eine eigene Seite. Rechts liegen zwei Kästen, die oft verwechselt werden: **Veröffentlichung** beantwortet „existiert diese Lektion für Schüler überhaupt?“, **Zugang** beantwortet „für wen, und ab wann?“. ![Die Lektionsseite „Dein erster Beat“ mit dem Status „Veröffentlicht“ neben dem Titel und der Zeile „Grundlagen · Lektion 1 von 4“. Rechts der Kasten „Veröffentlichung“ mit dem eingeschalteten Schalter „Veröffentlicht — Schüler mit Zugang können diese Lektion öffnen“ und dem ausgeschalteten Schalter „An einem Datum veröffentlichen — Ein Datum für alle. Bis dahin bleibt die Lektion unsichtbar, egal wann jemand gekauft hat“. Darunter der Kasten „Zugang“ mit den ausgeschalteten Schaltern „Gratis-Vorschau — Auch ohne Kauf sichtbar, die Lektion wird öffentlich abrufbar“ und „Zeitversetzt freischalten — Gerechnet ab dem Kauf des jeweiligen Schülers, damit alle denselben Abstand haben, egal wann sie einsteigen“. Darunter die Kästen „Blöcke“ und „Aktionen“ mit „Lektion duplizieren“ und „Lektion löschen“.](/assets/img/hilfe/lektion-veroeffentlichung.webp "Der Unterschied steht in den Hilfetexten: Ein Veröffentlichungsdatum gilt für alle gleich, „Zeitversetzt freischalten“ rechnet ab dem Kauf des einzelnen Schülers.") | Schalter | Bedeutung | | --- | --- | | **Veröffentlicht** | Nur veröffentlichte Lektionen sind für Teilnehmer sichtbar. Unveröffentlichte sind Entwürfe, die nur du siehst. | | **An einem Datum veröffentlichen** | Ein Kalenderdatum für alle. Bis dahin bleibt die Lektion unsichtbar, unabhängig davon, wann jemand gekauft hat. Die Lektion trägt bis dahin den Status **Geplant**. | | **Gratis-Vorschau** | Die Lektion ist auch ohne Kauf öffentlich abrufbar. Alles andere setzt eine Einschreibung voraus. | | **Zeitversetzt freischalten** | Öffnet die Lektion erst X Tage **nach dem Kauf des jeweiligen Schülers**. Wer im März gekauft hat und wer heute kauft, hat denselben Abstand → [Freigabe planen](/hilfe/anleitungen/kurs-freigabe-planen/). | Gratis-Vorschauen sind das eingebaute Werkzeug für kostenlose Kostproben: eine Lektion freigeben, den Rest hinter der Bezahlschranke lassen. Wer eine gesperrte Lektion aufruft, sieht den Hinweis, dass er sich einschreiben muss, mit einem Kauf-Link.
Ein Veröffentlichungsdatum und zeitversetztes Freischalten sind zwei verschiedene Dinge. Das Datum ist für alle gleich (der Kurs startet am 1. Oktober), die Zeitversetzung rechnet für jeden Schüler ab seinem eigenen Kauf (Lektion 3 kommt 14 Tage nach dem Kauf).
### Videos und Inhalte einbinden Über **Inhalt bearbeiten** füllst du die Lektion mit Blöcken: Video, Text (Markdown) und Datei-Anhänge zum Herunterladen. Videos werden über die **URL** eines Anbieters eingebunden: YouTube oder Vimeo. Ein eigener Video-Upload existiert nicht; das Video liegt weiterhin bei deinem Anbieter, und du steuerst dort auch Sichtbarkeit und Zugriffsschutz. ## Schritt 3: Kurs mit einem Produkt verknüpfen Ein Kurs wird nicht direkt verkauft, verkauft wird immer ein **Produkt**. 1. **Shop → Produkte** → Produkt anlegen oder öffnen. 2. In den Reiter **Erweitert** wechseln, zum Abschnitt **Zugang**. 3. Unter **Kurse** jeden Kurs ankreuzen, den dieses Produkt freischalten soll. 4. **Speichern**. 5. Im Reiter **Preise** eine **Preisoption** anlegen, falls noch keine existiert. ![Der Reiter „Erweitert“ eines Produkts mit dem Untertitel „Produkttyp, was ein Kauf freischaltet, und Zuordnung zu externen Systemen.“ Oben das Auswahlfeld „Produkttyp“ mit „Online-Kurs“, darunter „Externe ID (optional)“. Danach der Abschnitt „Zugang“ mit dem Hinweis „Was ein Kunde bekommt, wenn er dieses Produkt kauft. Ein Kauf schaltet es frei, eine Rückerstattung nimmt es wieder weg.“ Darunter „Kurse — 1 ausgewählt“ mit den Kästchen „Schlagzeug für Fortgeschrittene“ (leer) und „Schlagzeug für Einsteiger“ (angehakt) und dem Hinweis „Hake jeden Kurs an, den dieses Produkt freischaltet. Ein Bundle kann mehrere enthalten.“ Darunter „Community-Räume“ mit den Kästchen „Inner Circle · Kostenpflichtig“ und „Übe-Tagebuch“ und dem Hinweis, dass die Frage, ob ein Raum offen oder geschützt ist, eine Einstellung am Raum selbst bleibt.](/assets/img/hilfe/produkt-erweitert-zugang.webp "Ein Produkt schaltet beliebig viele Kurse frei — das ist der ganze Trick am Bundle. Räume der Community stehen im selben Abschnitt.") Danach wie gewohnt einen [Checkout-Flow erstellen](/hilfe/start/checkout-flow-erstellen/), der diese Preisoption anbietet.
Die Verknüpfung geht in beide Richtungen: Ein Produkt kann mehrere Kurse freischalten (das Bundle), und derselbe Kurs kann von mehreren Produkten verkauft werden (einzeln und im Bundle, oder zu einem Aktionspreis). Welche Produkte einen Kurs verkaufen, steht im Kurs selbst rechts unter Zugang.
Wird ein Produkt erstattet, verliert der Käufer den Zugang zu den Kursen, die **nur** dieses Produkt freigeschaltet hat. Kurse, die er über ein anderes, behaltenes Produkt ebenfalls besitzt, bleiben ihm. ## Schritt 4: Kurs veröffentlichen Im Kurseditor rechts unter **Aktionen** auf **Veröffentlichen**. Ein Kurs im Entwurfsstatus ist auch für eingeschriebene Teilnehmer nicht erreichbar. Davon getrennt steht in den Kurs-Einstellungen der Schalter **Öffentlich im Lernbereich anzeigen**. Ist er aus, taucht der Kurs nicht auf deiner öffentlichen Kursseite auf — eingeschriebene Teilnehmer behalten ihren Zugang, und der direkte Link funktioniert weiter. Das ist der richtige Schalter für einen Kurs, der nur über einen bestimmten Funnel verkauft wird. ## Lektionen zeitversetzt freigeben Ein Kurs kann seine Lektionen automatisch nach und nach öffnen, statt alles auf einmal auszuliefern. Es gibt drei Zeitpläne — pro Lektion einzeln, im festen Abstand ab dem Kauf, oder im festen Abstand ab einem Kalenderdatum. Der eigene Artikel dazu: [Lektionen zeitversetzt freigeben](/hilfe/anleitungen/kurs-freigabe-planen/). ## Teilnahmebescheinigung In den Kurs-Einstellungen lässt sich **Teilnahmebescheinigung ausstellen** einschalten. Wer danach **alle veröffentlichten Lektionen** als erledigt markiert hat, kann sich im Kurs ein PDF herunterladen. Optional trägst du eine **Zusatzzeile** ein, etwa „Umfang: 12 Stunden Video in 4 Modulen“.
Die Bescheinigung bestätigt Teilnahme, keine bestandene Prüfung — es gibt keine Quizze und keine Bewertung. Sie trägt deinen Shop-Namen und dein Logo, nicht das von Rabbit Checkout. Was sie inhaltlich behauptet, verantwortest du.
Kommen später neue Lektionen dazu, ist der Kurs für bereits Bescheinigte nicht rückwirkend „unfertig“: eine einmal ausgestellte Bescheinigung bleibt bestehen. ## Was nach dem Kauf passiert 1. Die Zahlung wird bestätigt. 2. Der Käufer wird als **Teilnehmer** angelegt (falls noch nicht vorhanden) und in jeden Kurs eingeschrieben, den das gekaufte Produkt freischaltet. 3. Er bekommt automatisch eine E-Mail pro neu freigeschaltetem Kurs, mit einem Link direkt hinein. Der Lernbereich liegt unter: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/community/courses ``` Die Anmeldung läuft über die E-Mail-Adresse aus der Bestellung: Der Teilnehmer trägt seine Adresse ein und bekommt einen Login-Link zugeschickt. Es gibt kein separates Passwort, das jemand vergessen könnte.
Der Lernbereich lag früher unter /courses. Alte Links — auch die in bereits verschickten Zugangs-Mails — werden dauerhaft auf /community/courses weitergeleitet und funktionieren weiter.
### Aussehen des Lernbereichs Unter **Mitgliederbereich → Einstellungen** legst du für **alle** Kurse fest, wie der Lernbereich aussieht: den Hintergrund der Kopfzeile (weiß, heller Farbton oder deine Akzentfarbe) und einen Begrüßungstext auf der Anmeldeseite. Die Akzentfarbe selbst ist die deines Shops. Eine Vorschau daneben zeigt sofort, was der Schüler sehen wird. ### Wo ein Teilnehmer nach der Anmeldung landet Ebenfalls unter **Mitgliederbereich → Einstellungen**. Drei Möglichkeiten: - **Automatisch** (Voreinstellung) — wer genau einen Kurs hat, kommt direkt in die Lektion, bei der er aufgehört hat; wer mehrere hat, in die Kursübersicht; wer keinen hat, in die Community. - **Immer die Kursübersicht** — auch bei nur einem Kurs. - **Immer die Community** — nur sinnvoll, wenn eine [Community](/hilfe/anleitungen/community/) läuft. ### Fragen unter Lektionen Der dritte Schalter dort schaltet **Fragen & Kommentare** unter jeder Lektion frei. Er ist **standardmäßig aus**, und jeder Kurs kann ihn für sich noch einmal abschalten. Ist er an, sammelt **Mitgliederbereich → Fragen & Kommentare** alles, was Teilnehmer gefragt haben, und unter der Lektion steht für den Teilnehmer: „Das lesen nur Leute, die diesen Kurs haben.“ Diese Fragen gehören zum Kurs, nicht zur Community — sie funktionieren auch in einem Shop, in dem keine Community läuft, und sie tauchen umgekehrt nie im Community-Feed auf. ## Teilnehmer verwalten **Mitgliederbereich → Schüler** listet alle Teilnehmer mit ihren Einschreibungen, dem Beitrittsdatum und dem letzten Login. Filtern lässt sich nach Kurs und danach, wer sich noch nie eingeloggt hat. Von dort aus kannst du: - **Schüler eintragen** — jemanden von Hand anlegen, etwa für Testzugänge oder Teilnehmer aus einer alten Plattform. - **Kurse freischalten** — einem bestehenden Teilnehmer weitere Kurse geben. Beim Freischalten entscheidest du mit dem Schalter **Zugangs-E-Mail senden**, ob er darüber benachrichtigt wird. - **Zugang erneut senden** — den Login-Link noch einmal verschicken, wenn die erste Mail untergegangen ist. - **CSV** — die Liste exportieren. Der Fortschritt entsteht dadurch, dass Teilnehmer Lektionen als erledigt markieren. In der Kursliste siehst du je Kurs den durchschnittlichen Fortschritt aller Teilnehmer. ## Lektionen durchsuchen Teilnehmer können im Lernbereich über **alle** Kurse hinweg nach einer Lektion suchen, statt sich durch die Abschnitte zu klicken. Gesucht wird in Lektionstiteln und -inhalten; das Ergebnis führt direkt in die Lektion. Durchsucht werden nur Kurse, in die der Teilnehmer eingeschrieben ist. Eine Lektion, die noch nicht freigegeben ist, taucht im Ergebnis mit Titel und Freigabedatum auf — aber ohne Textausschnitt. So weiß der Teilnehmer, dass die Antwort im Kurs existiert und wann er sie bekommt, ohne dass die Suche den Inhalt vorwegnimmt, den du bewusst später freigibst. ## Was die Kursplattform nicht kann Damit du nicht danach suchst: - **Kein Video-Hosting.** Nur Einbindung per URL (YouTube, Vimeo). - **Keine Quizze, Tests oder Aufgaben.** Und damit auch keine Bescheinigung über eine bestandene Prüfung, nur über die Teilnahme. - **Keine Lernpfade über mehrere Kurse hinweg**, keine Voraussetzungen („Kurs B erst nach Kurs A“). - **Keine Direktnachrichten** zwischen Teilnehmern. - **Keine Prüfungen und keine Benotung** — siehe oben. Was es gibt: Abschnitte, Lektionen, Videos per Einbettung, Texte, Datei-Anhänge, kostenlose Vorschau-Lektionen, zeitversetzte Freigabe, Fortschrittsanzeige, Teilnahmebescheinigung, Lektionssuche, optional Fragen unter jeder Lektion und automatische Freischaltung nach Kauf. Wer darüber hinaus Räume, einen Feed und Termine will, findet sie in der [Community](/hilfe/anleitungen/community/) — derzeit in der Beta. ## Häufige Fragen **Wie verkaufe ich einen Kurs mit Rabbit Checkout?** Kurs anlegen, dann ein Produkt anlegen oder öffnen und im Reiter „Erweitert“ unter „Zugang“ den Kurs ankreuzen. Das Produkt bekommt eine Preisoption und wird über einen Checkout-Flow verkauft. Nach der Zahlung wird der Käufer automatisch eingeschrieben. **Kann ich Videos direkt bei Rabbit Checkout hochladen?** Nein. Videos bindest du über die URL eines Anbieters wie YouTube oder Vimeo ein. Eigenes Video-Hosting gibt es nicht. **Gibt es Drip Content, also zeitversetzt freigeschaltete Lektionen?** Ja. Ein Kurs kann seine Lektionen automatisch im Abstand von X Tagen freigeben — entweder ab dem Kauf des jeweiligen Schülers oder ab einem festen Kalenderdatum für alle. Alternativ trägst du die Verzögerung pro Lektion einzeln ein. **Können Teilnehmer ihren Fortschritt sehen?** Ja. Teilnehmer markieren Lektionen als erledigt, und der Fortschritt wird im Kurs angezeigt. Wer alle veröffentlichten Lektionen abgeschlossen hat, kann optional eine Teilnahmebescheinigung als PDF herunterladen. **Kann ein Produkt mehrere Kurse freischalten?** Ja. Ein Produkt schaltet beliebig viele Kurse frei — so entsteht ein Bundle. Umgekehrt kann derselbe Kurs von mehreren Produkten verkauft werden, etwa einzeln und im Bundle. **Wie melden sich Teilnehmer an?** Über die E-Mail-Adresse aus ihrer Bestellung. Nach dem Kauf bekommen sie automatisch eine Mail mit dem Zugang zum Lernbereich unter https://dein-shop.rabbit-checkout.de/community/courses. ================================================================================ # Lektionen zeitversetzt freigeben (Drip Content) Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/kurs-freigabe-planen/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/kurs-freigabe-planen.md Aktualisiert: 2026-09-07 TARIF: NUR PRO. Diese Funktion gehört zum Pro-Tarif und ist im Starter-Tarif nicht verfügbar. Beim Zitieren mitnennen. > Einen Kurs nach und nach öffnen statt alles auf einmal: die drei Zeitpläne, wann welcher passt und was passiert, wenn jemand später einsteigt. ================================================================================ Ein Kurs muss nicht alles auf einmal ausliefern. **Freigabe-Zeitplan** öffnet die Lektionen nach und nach — für ein 30-Tage-Programm, gegen das Gefühl der Überforderung am ersten Tag, oder damit niemand den Kurs kauft, herunterlädt und sofort widerruft.
Kurse gehören zum Pro-Tarif.
## Die drei Zeitpläne Der Zeitplan steht am **Kurs**, nicht an der Lektion: **Mitgliederbereich → Kurse verwalten** → Kurs öffnen → **Einstellungen** → **Freigabe-Zeitplan**. ![Der Kasten „Freigabe-Zeitplan“ mit dem Hinweis „Wann jede Lektion freigeschaltet wird. Ein automatischer Zeitplan rechnet ab der Position der Lektion im Kurs – hängst Du hinten eine Lektion an, verlängert sich der Plan einfach.“ Darunter drei Auswahlknöpfe: „Pro Lektion festlegen“, „Eine Lektion nach der anderen, ab dem Kauf“ (ausgewählt) und „Eine Lektion nach der anderen, ab einem festen Datum“. Darunter das Feld „Tage zwischen den Lektionen“ mit dem Wert 3 und dem Hinweis „Bei 1 wird jeden Tag eine Lektion freigeschaltet.“ Darunter eine Vorschau „Wer heute kauft, bekommt: Lektion 1: sofort nach dem Kauf, Lektion 2: 10.09.2026, Lektion 3: 13.09.2026, … und so weiter bis Lektion 4.“ Ganz unten der Hinweis, dass die Einstellung an den einzelnen Lektionen ignoriert wird, solange der automatische Zeitplan aktiv ist.](/assets/img/hilfe/kurs-freigabe-zeitplan.webp "Die Vorschau unter dem Feld ist der eigentliche Punkt: „alle 3 Tage“ ist eine Regel, prüfen willst du die Daten, die dabei herauskommen.") | Zeitplan | Wann öffnet eine Lektion | | --- | --- | | **Pro Lektion festlegen** | Die Voreinstellung. Jede Lektion trägt ihre eigene Verzögerung, siehe unten. | | **Eine Lektion nach der anderen, ab dem Kauf** | Alle X Tage die nächste, gerechnet **ab dem Kaufdatum des einzelnen Schülers**. Lektion 1 ist sofort offen. | | **Eine Lektion nach der anderen, ab einem festen Datum** | Alle X Tage die nächste, gerechnet **ab einem Kalenderdatum**, das für alle gilt. | Bei beiden automatischen Plänen trägst du **Tage zwischen den Lektionen** ein (1 bis 365). Beim festen Datum kommt **Erste Lektion ab** dazu. Die Vorschau darunter rechnet den Plan sofort durch und zeigt die ersten drei Termine. Sie ist der schnellste Weg zu prüfen, ob „alle 7 Tage“ wirklich das ergibt, was du dir vorgestellt hast. ## Welcher Zeitplan passt **Ab dem Kauf** ist der Normalfall für einen Kurs, der laufend verkauft wird. Jeder Teilnehmer erlebt denselben Ablauf: Lektion 1 sofort, Lektion 2 nach einer Woche, egal ob er im März oder heute gekauft hat. **Ab einem festen Datum** ist der Kurs als Veranstaltung: die 30-Tage-Challenge, die am 1. Oktober startet, für alle gleichzeitig. Das ist die Voraussetzung dafür, dass Teilnehmer miteinander über dieselbe Lektion sprechen können. Wer am 3. Oktober dazukommt, findet die ersten Tage bereits offen vor und steigt mit ein. **Pro Lektion** passt, wenn der Abstand nicht gleichmäßig ist — Lektion 2 nach drei Tagen, Lektion 3 erst nach drei Wochen, weil dazwischen geübt werden soll. ## Verzögerung pro Lektion setzen Ohne automatischen Zeitplan trägst du die Verzögerung an jeder Lektion selbst ein: Lektion öffnen → rechts unter **Zugang** den Schalter **Zeitversetzt freischalten** an und die Zahl der **Tage nach dem Kauf** eintragen (1 bis 3650). Gerechnet wird immer ab dem Kauf des **jeweiligen** Schülers, damit alle denselben Abstand haben, egal wann sie einsteigen.
Solange ein automatischer Zeitplan aktiv ist, wird die Einstellung an den einzelnen Lektionen ignoriert. Der Schalter bleibt sichtbar und hat keine Wirkung mehr. Der Kurs-Zeitplan gewinnt — er ist die Entscheidung, die du zuletzt bewusst getroffen hast.
## Wie gerechnet wird Ein paar Regeln, die den Unterschied zwischen „funktioniert“ und „ich verstehe die Daten nicht“ ausmachen: - **Gezählt wird über veröffentlichte Lektionen**, in Leserichtung: erst nach Abschnitt, dann nach Position innerhalb des Abschnitts. Entwürfe belegen keinen Platz im Zeitplan. - **Die erste Lektion ist immer sofort offen**, bei beiden automatischen Plänen. Niemand kauft und schaut auf eine leere Seite. - **Das Datum ergibt sich aus der Position**, nicht aus einer gespeicherten Zahl. Schiebst du eine Lektion nach vorn, rutscht sie im Plan mit nach vorn; hängst du hinten eine an, verlängert sich der Plan einfach. - **Ein festes Startdatum darf nicht in der Vergangenheit liegen** — sonst würde der Kurs seine ersten Lektionen im Moment des Speicherns aufreißen. Ein bereits laufender Kurs behält sein einmal gesetztes Datum und bleibt speicherbar.
Eine Lektion, die noch nicht dran ist, verschwindet nicht: Teilnehmer sehen sie in der Kursübersicht mit dem Datum, an dem sie sich öffnet. Der Zugriff wird serverseitig geprüft — die Lektion über ihre URL aufzurufen, hilft nicht.
## Zusammenspiel mit dem Veröffentlichungsdatum Es gibt zwei Arten, eine Lektion in die Zukunft zu legen, und sie beantworten verschiedene Fragen: | | Gilt für | Typischer Fall | | --- | --- | --- | | **An einem Datum veröffentlichen** (Lektion) | Alle gleich, ein Kalenderdatum | Die Bonuslektion, die es ab dem 1. Dezember gibt. | | **Freigabe-Zeitplan / Zeitversetzt freischalten** | Jeder ab seinem eigenen Kauf (oder ab dem Kursstart) | Lektion 3 kommt zwei Wochen nach dem Kauf. | Beides zusammen ist möglich: Eine Lektion, die noch nicht veröffentlicht ist, ist für niemanden sichtbar — der Freigabe-Zeitplan greift erst danach. ## Was es nicht gibt - **Keine Freigabe nach Fortschritt.** Der Zeitplan rechnet in Tagen, nicht in „erst wenn Lektion 2 abgehakt ist“. - **Keine Freigabe nach Uhrzeit.** Ein Freigabetag ist ein Kalendertag. - **Keine E-Mail zu jeder neu freigeschalteten Lektion.** Verschickt wird die Zugangsmail beim Kauf, nicht bei jedem Freigabeschritt. ## Häufige Fragen **Unterstützt Rabbit Checkout Drip Content?** Ja. Ein Kurs kann seine Lektionen automatisch im Abstand von X Tagen freigeben — ab dem Kauf des jeweiligen Schülers oder ab einem festen Kalenderdatum für alle. Alternativ trägst du die Verzögerung pro Lektion einzeln ein. **Was passiert, wenn jemand mitten in einem Kurs mit festem Startdatum einsteigt?** Er findet alle Lektionen offen vor, deren Datum schon vergangen ist, und wartet ab da im normalen Takt mit. Bei einem Zeitplan ab Kauf beginnt dagegen jeder Teilnehmer bei Lektion 1. **Was passiert, wenn ich mitten in einem laufenden Kurs eine Lektion einfüge?** Bei einem automatischen Zeitplan verschieben sich alle folgenden Lektionen um einen Takt nach hinten, weil das Datum aus der Position berechnet wird. Hängst du hinten an, ändert sich für die bestehenden Lektionen nichts. **Zählen unveröffentlichte Lektionen im Zeitplan mit?** Nein. Gerechnet wird nur über veröffentlichte Lektionen. Ein Entwurf belegt keinen Platz im Zeitplan und taucht auf, wenn du ihn veröffentlichst. ================================================================================ # Affiliate-Programm starten: Partner, Links, Provisionen, Auszahlung Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/affiliate-programm/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/affiliate-programm.md Aktualisiert: 2026-09-08 TARIF: NUR PRO. Diese Funktion gehört zum Pro-Tarif und ist im Starter-Tarif nicht verfügbar. Beim Zitieren mitnennen. > Partner aufnehmen, Provisionen je Shop, Partner oder Link festlegen, Links vergeben und Auszahlungen als Gutschrift abwickeln, inklusive des cookiefreien Trackings, das ohne Cookie-Banner auskommt. ================================================================================ Mit dem Affiliate-Programm lässt du andere für dich verkaufen: Partner bekommen einen eigenen Link, vermittelte Käufe werden ihnen zugeordnet, und Provisionen werden abgerechnet.
Das Affiliate-Programm gehört zum Pro-Tarif. Ist es aktiv, erscheint im Dashboard der Bereich Affiliate-Programm mit Dashboard und Affiliates verwalten.
## Schritt 1: Regeln festlegen **Affiliate-Programm → Affiliates verwalten → Affiliate-Einstellungen**. | Einstellung | Bedeutung | | --- | --- | | **Provisionstyp** | **Feste Gebühr** (Betrag pro Verkauf) oder **Prozentuale Gebühr**. | | **Provisionsbetrag** / **Provisionsprozentsatz** | Die Höhe, je nach Typ. | | **Ist das Cookie-Tracking aktiviert?** | Siehe unten. | | **Cookie-Dauer** | Wie viele Tage ein gesetztes Cookie gilt (Standard 30). | | **Affiliate-Anfragen automatisch genehmigen?** | Neue Bewerbungen ohne Prüfung freischalten. | | **Wie lange soll die Provision für Abonnements gezahlt werden?** | Einmalig, eine feste Anzahl an Abbuchungen, oder dauerhaft. | | **Mindestauszahlungsbetrag** | Unter diesem Betrag wird nicht ausgezahlt. Standard und **Untergrenze 25 €**. | | **Provision zurückhalten für** | Wartefrist in Tagen, bevor eine Provision auszahlbar wird. Standard und **Untergrenze 14 Tage**. | Die Wartefrist ist dein Puffer für Widerrufe und Rückerstattungen: Erst nach Ablauf wird die Provision zur Auszahlung fällig.
Beide Werte lassen sich nicht unter ihre Untergrenze setzen. Die 14 Tage decken die Widerrufsfrist ab: Zahlst du früher aus und der Kauf wird danach zurückerstattet, wird die Provision zwar mit der nächsten Auszahlung verrechnet — du forderst dann aber Geld von jemandem zurück, der es schon hat.
### Eine eigene Provision je Partner Der Satz wird in drei Stufen aufgelöst, die erste vorhandene gewinnt: 1. **Provision am einzelnen Link** 2. **Provision am Partner** — im Affiliate-Profil 3. **Globale Provision des Shops** „Store-Standard" ist dabei eine sichtbare Auswahl, kein leeres Feld: Du kannst einen Partner jederzeit wieder auf den Shop-Satz zurückstellen.
Vorher ging ein abweichender Satz nur über jeden einzelnen Link des Partners — und ein Link, den er sich selbst erstellte, fiel stillschweigend auf den Shop-Satz zurück. Legst du den Satz am Partner fest, gilt er auch für dessen selbst erzeugte Links.
## Schritt 2: Cookie-Tracking, an oder aus Diese Entscheidung hat rechtliche Folgen und ist deshalb der wichtigste Schalter im Programm. | Einstellung | Was gezählt wird | Einwilligung nötig? | | --- | --- | --- | | **Aus** (cookiefrei) | Nur Käufe, die direkt über den Affiliate-Link mit Tracking-Parameter erfolgen. | Nein | | **An** | Zusätzlich Käufe, die später innerhalb der Cookie-Dauer stattfinden. | Ja | Ohne Cookies verlierst du Zuordnungen bei Käufern, die erst Tage später zurückkommen. Dafür brauchst du für das Affiliate-Tracking keinen Cookie-Banner.
Schaltest du das Cookie-Tracking ein, setzt du ein Cookie im Browser deiner Besucher, dafür brauchst du eine Einwilligung. Aktiviere dann das Einwilligungsbanner unter Einstellungen → Tracking & Einwilligung oder hole die Einwilligung auf deiner eigenen Website ein → Tracking und Einwilligung.
## Schritt 3: Partner aufnehmen Es gibt zwei Wege: **Selbstanmeldung.** Deine Partner melden sich unter `https://dein-shop.rabbit-checkout.de/affiliates/signup` an. Du bekommst eine Benachrichtigung und genehmigst oder lehnst ab, oder du hast die automatische Genehmigung aktiviert. **Manuell anlegen.** **Affiliates verwalten → Neuer Affiliate**, Name und E-Mail eintragen. Genehmigte Partner bekommen eine Mail mit dem Zugang zu ihrem eigenen Affiliate-Dashboard unter `https://dein-shop.rabbit-checkout.de/affiliates/dashboard`. Dort sehen sie Klicks, Verkäufe und Provisionen. ## Schritt 4: Links vergeben Im Detail eines Affiliates auf **Link hinzufügen**: | Feld | Bedeutung | | --- | --- | | **Pfad** | Der Kurzname des Links. | | **Zielseite** | Wohin der Besucher geleitet wird. Ein Checkout-Flow, eine Landingpage — **eine Seite deines eigenen Shops**. | | **Provision** | Optional abweichend von der allgemeinen Einstellung, nur für diesen Link. | | **Gutschein** | Optional. Der Rabatt, den dieser Link dem Käufer mitbringt. |
Ein Affiliate-Link muss auf deinen eigenen Shop zeigen. Links auf fremde Domains lassen sich nicht tracken und würden nie Provision auslösen — das Speichern wird deshalb mit einer Meldung abgelehnt, statt einen Link entstehen zu lassen, der stillschweigend nichts zählt.
### Ein Rabatt, der am Link hängt Damit wirbt ein Partner nicht nur mit einem Link, sondern mit einem echten Vorteil: „über meinen Link bekommst du 10 %“. Der Käufer muss nichts eintippen, der [Gutschein](/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/) wird beim Öffnen des Checkouts angewendet. Der Gutschein wird in derselben Reihenfolge aufgelöst wie die Provision, die erste vorhandene gewinnt: 1. **Gutschein am einzelnen Link** 2. **Gutschein am Partner** 3. **Gutschein in den Affiliate-Einstellungen des Shops** Ist nirgends einer gesetzt, tragen Affiliate-Links keinen Rabatt — das ist der Zustand jedes bestehenden Programms.
Rechne den Rabatt und die Provision zusammen, bevor du beides großzügig einstellst. 20 % Rabatt plus 30 % Provision sind zusammen die Hälfte des Verkaufspreises, und die Provision wird auf den tatsächlich gezahlten Betrag berechnet, nicht auf den Listenpreis.
### Partner erzeugen ihre Links selbst Ist **Selbst erstellte Links** in den Affiliate-Einstellungen an, mintet ein genehmigter Partner seine Links im eigenen Portal, statt dich für jede Aktionsseite zu fragen. Zwei Einstellungen dazu: - **Umfang** — entweder jede Checkout-Seite im Status *Live*, oder nur die Seiten, die du in eine Liste aufgenommen hast. - **Provision je Seite** — in dieser Liste kann jede Seite ihren eigenen Satz bekommen. Der Satz wird beim Erzeugen des Links auf den Link kopiert: Änderst du ihn später, bleiben Links, die schon im Umlauf sind, zu den Bedingungen bestehen, unter denen sie ausgegeben wurden. Der Schalter ist für bestehende Shops **aus**. Der fertige Link sieht so aus: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/affiliates/dein-pfad ``` Beim Aufruf wird der Besuch gezählt und der Besucher mit einem Tracking-Parameter (`aff=…`) auf die Zielseite weitergeleitet. Führt der Besuch zu einem Kauf, ist die Bestellung dem Partner zugeordnet.
Weil die Zuordnung am Parameter hängt, sollten Partner den Link unverändert weitergeben. Wird der Link auf dem Weg gekürzt oder umgeschrieben und der Parameter fällt weg, zählt der Kauf ohne Cookie-Tracking nicht.
## Schritt 5: Auszahlungen **Affiliate-Programm → Affiliates verwalten** zeigt pro Partner die Gesamtprovision, das bereits Ausgezahlte und das Offene. Fällige Auszahlungen werden **automatisch erzeugt**, sobald Mindestbetrag und Wartefrist erfüllt sind. Zur Auszahlung gehört ein **Beleg als PDF**. Der Ablauf danach: 1. Auszahlung im Dashboard öffnen, **Beleg herunterladen**. Ein Klick auf die Zeile öffnet ihn direkt. 2. Betrag über dein Banking überweisen. 3. Im Dashboard auf **Als bezahlt markieren**.
Eine Auszahlung bleibt PENDING, bis du beide Schritte gemacht hast — überwiesen und als bezahlt markiert. Es bewegt sich nichts von allein. Das Dashboard weist oben darauf hin, solange etwas offen ist, und die Benachrichtigung wird alle fünf Tage wiederholt, höchstens viermal.
Der Partner erfährt erst von der Zahlung, wenn du sie **als bezahlt markierst**. Wer diesen Schritt vergisst, lässt Partner im Unklaren. Die eigentliche Überweisung nimmt Rabbit Checkout dir nicht ab. Es gibt keine angebundene Auszahlungsfunktion. Über **Zahlung hinzufügen** kannst du eine Auszahlung auch manuell anlegen, etwa wenn du außer der Reihe abrechnest. ### Der Beleg ist eine Gutschrift, keine Rechnung Bei einer Affiliate-Provision erbringt der **Partner** die Leistung, das Dokument schreibst aber **du**. Das ist eine Abrechnung im Gutschriftverfahren, und § 14 Abs. 4 Nr. 10 UStG verlangt dafür ausdrücklich das Wort **„Gutschrift"** auf dem Beleg. Genau so ist der Beleg überschrieben, und der Partner steht darauf als **Leistungserbringer**, nicht als Kunde.
Das ist dein Risiko, nicht seins: Fehlt einem Abrechnungsdokument die vorgeschriebene Bezeichnung, steht der Vorsteuerabzug auf die gezahlte Provision in Frage.
**Umsatzsteuer auf der Gutschrift.** Im Affiliate-Profil hinterlegst du Adresse, Steuernummer und Bankverbindung des Partners sowie den Schalter **Steuer zu Rechnungen hinzufügen?**. Ist er aktiv, weist die Gutschrift Umsatzsteuer aus. Für Kleinunternehmer lässt du ihn aus. Der Ort der Leistung richtet sich dabei nach **dir**, nicht nach dem Partner (§ 3a Abs. 2 UStG): | Partner sitzt | Auf der Gutschrift | | --- | --- | | **im selben Land wie du** | dein normaler Steuersatz | | **anderswo** | keine Steuer, dafür der Hinweis „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers" (§ 13b UStG) | ## Testbestellungen und Provisionen Bei einem Testkauf über den Status **TEST** werden **keine** Provisionen gutgeschrieben. Nutzt du dagegen einen **Sandbox-Zahlungsanbieter**, laufen Provisionen ganz normal mit, teste mit Affiliates also über den Status TEST → [Status Test, Live, Deaktiviert](/hilfe/grundlagen/checkout-flow-status/). ## Häufige Fragen **Wie melden sich Affiliates bei meinem Programm an?** Über die Anmeldeseite deines Shops unter https://dein-shop.rabbit-checkout.de/affiliates/signup. Du genehmigst oder lehnst jede Bewerbung ab, oder aktivierst die automatische Genehmigung in den Affiliate-Einstellungen. **Funktioniert Affiliate-Tracking ohne Cookies?** Ja. Wenn du das Cookie-Tracking ausschaltest, zählen nur Käufe, die direkt über den Affiliate-Link mit Tracking-Parameter erfolgen. Dafür braucht es keine Einwilligung und keinen Cookie-Banner. **Wie lange bekommt ein Affiliate Provision auf ein Abo?** Das stellst du unter „Wie lange soll die Provision für Abonnements gezahlt werden?“ ein: einmalig, für eine feste Anzahl an Abbuchungen oder dauerhaft. **Wie werden Affiliates ausgezahlt?** Rabbit Checkout erzeugt fällige Auszahlungen automatisch nach Mindestbetrag und Wartefrist, inklusive Gutschrift als PDF. Die Überweisung selbst führst du in deinem Banking aus und markierst die Zahlung anschließend als bezahlt — erst dann gilt sie als erledigt und der Partner wird benachrichtigt. **Brauche ich Pro für Affiliates?** Ja, das Affiliate-Programm gehört zum Pro-Tarif. ================================================================================ # Community aufbauen: Räume, Feed, Termine und Umfragen Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/community/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/community.md Aktualisiert: 2026-09-08 TARIF: NUR PRO. Diese Funktion gehört zum Pro-Tarif und ist im Starter-Tarif nicht verfügbar. Beim Zitieren mitnennen. > Räume, ein Feed, Termine und Umfragen im selben Mitgliederbereich wie deine Kurse — und ein Angebot, das direkt unter einem Beitrag verkauft. ================================================================================ Die Community ist der zweite Teil des Mitgliederbereichs. Sie liegt unter derselben Adresse wie die Kurse, arbeitet mit denselben Mitgliedern und derselben Anmeldung — und sie kennt deine Produkte, weil der Checkout in derselben Anwendung liegt.
Solange die Beta läuft: verkaufe nichts, das ohne die Community wertlos wäre. Ein Raum als Zugabe zu einem Kurs ist in Ordnung, eine Mitgliedschaft, die nur aus Räumen besteht, wartet besser auf die allgemeine Freigabe.
## Wo die Community im Dashboard liegt Nach der Freischaltung erscheinen in der Menügruppe **Mitgliederbereich** vier weitere Punkte: | Menüpunkt | Wofür | | --- | --- | | **Community** | Die Grundeinstellungen: Name, Beschreibung, wer die Startseite sehen darf, Startraum. | | **Räume** | Die Räume selbst, in Gruppen sortiert. | | **Termine** | Alle Termine aus allen Räumen, als Monatsübersicht. | | **Umfragen** | Alle laufenden und beendeten Umfragen, ohne den eigenen Feed durchsuchen zu müssen. | Die **Mitglieder** haben keinen eigenen Punkt bekommen: Community-Mitglieder und Kursteilnehmer sind dieselben Personen, deshalb stehen sie beide unter **Mitgliederbereich → Schüler**. Sobald eine Community läuft, bekommt diese Liste eine Spalte **Räume**. ## Schritt 1: Die Community einrichten Unter **Mitgliederbereich → Community**. **Grunddaten.** **Name** und **Beschreibung** sind optional — ohne Namen heißt die Community wie dein Shop. Die Beschreibung steht auf der Startseite und im Sperrbildschirm gesperrter Räume, sie ist also der Text, den jemand liest, bevor er kauft. Die **Adresse** darunter ist nur zur Information: ``` https://dein-shop.rabbit-checkout.de/community ``` **Zugang** beantwortet eine einzige Frage: Wer die Startseite sehen darf, bevor er etwas gekauft hat. | Einstellung | Was passiert | | --- | --- | | **Nur Käufer** | Wer keinen Kurs hat, sieht den Sperrbildschirm. Die sichere Voreinstellung. | | **Feed öffentlich lesbar** | Beiträge in offenen Räumen sind für jeden lesbar. Schreiben können weiterhin nur Mitglieder — der Feed ist dann das Schaufenster. | | **Beitritt auf Anfrage** | Lesbar wie oben, und jeder darf um Aufnahme bitten. | **Startraum** legt fest, in welchem Raum ein Mitglied nach dem Login landet. **Wo Mitglieder nach der Anmeldung landen** entscheidet, was ein angemeldetes Mitglied überhaupt zuerst sieht: - **Automatisch** — wer genau einen Kurs hat, landet in der Lektion, bei der er aufgehört hat; wer mehrere hat, in der Kursübersicht; wer keinen hat, in der Community. Die Voreinstellung, und für die meisten Shops die richtige. - **Immer die Kursübersicht** — auch bei nur einem Kurs. - **Immer die Community** — für einen Shop, in dem die Räume das Produkt sind und der Kurs die Zugabe. ![Der Abschnitt „Zugang“ auf der Community-Seite. Über der Auswahl steht „Wer die Startseite sieht, bevor er etwas gekauft hat“, darunter drei Karten: „Nur Käufer — Wer keinen Kurs hat, sieht den Sperrbildschirm.“ (ausgewählt), „Feed öffentlich lesbar — Beiträge sind lesbar, schreiben nur Käufer.“ und „Beitritt auf Anfrage — Du gibst jedes neue Mitglied frei.“ Darunter das Auswahlfeld „Startraum“ mit „Ankündigungen“ und dem Hinweis „Hier landet ein Mitglied nach dem Login.“, und das Auswahlfeld „Wo Mitglieder nach der Anmeldung landen“ mit „Automatisch — ihr Kurs, wenn sie einen haben, sonst die Übersicht“ und dem Hinweis, dass „Automatisch“ die Lektion öffnet, bei der sie aufgehört haben, wenn sie genau einen Kurs haben.](/assets/img/hilfe/community-einstellungen.webp "Zwei verschiedene Fragen, die gern verwechselt werden: „Zugang“ regelt, wer ohne Kauf hineinsieht. „Wo Mitglieder landen“ regelt, was ein angemeldetes Mitglied zuerst sieht.") **Moderation** darunter hat einen Schalter: **Neue Mitglieder müssen freigegeben werden**. Er zählt daneben mit, wie viele gerade warten. Freigegeben wird unter **Schüler** im Reiter **Ausstehend**. **E-Mail** hat zwei Einstellungen; beide sind weiter unten unter [Benachrichtigungen](#benachrichtigungen-die-glocke-traegt-e-mail-ist-die-ausnahme) erklärt. ## Schritt 2: Räume anlegen Unter **Mitgliederbereich → Räume** → **+ Raum**. Zwei Räume reichen zum Start; Räume sortieren die Gespräche, sie sind kein Kategoriensystem, das vorab vollständig sein muss. Ein Raum hat einen **Titel**, einen **Slug** (den Teil der Adresse), optional ein **Emoji** als Symbol, eine **Beschreibung** und optional ein **Titelbild**. Ohne Titelbild gestaltet der Raum seine Kopfzeile aus seinem Namen. **Gruppen** sind die Überschriften in der Seitenleiste der Mitglieder — „Allgemein“, „Meine Kurse“, „Räume“. Über **Neue Gruppe** legst du weitere an; per Ziehen änderst du die Reihenfolge, und zwar genau die, die Mitglieder sehen. Löschst du eine Gruppe, bleiben ihre Räume erhalten und stehen danach ohne Gruppe da. ![Die Seite „Räume“ mit den Schaltflächen „Neue Gruppe“ und „+ Raum“ und dem Hinweis „Ziehen ändert die Reihenfolge in der Seitenleiste der Mitglieder.“ Zwei Gruppen als Tabellen mit den Spalten Raum, Zugang, Mitglieder, Beiträge: „Allgemein · 2 Räume“ mit Ankündigungen (Offen, 6 Mitglieder, 4 Beiträge) und Vorstellungsrunde (Offen, 6, 1); „Räume · 4 Räume“ mit Übe-Tagebuch (Zugang „Im Kurs enthalten“ über das Produkt Schlagzeug-Komplettkurs, 1 Mitglied, 1 Beitrag), Gear & Setup (Offen, 6, 3), Inner Circle (Zugang 29,99 € über den Schlagzeug-Komplettkurs, 1, 1) und Notenwerkstatt mit dem Etikett „Entwurf“ (Offen, 6, 0).](/assets/img/hilfe/community-raeume.webp "Die Spalte „Zugang“ ist die eigentliche Entscheidung je Raum: offen, im Kurs enthalten, oder mit Preis — dann ist der Raum selbst das Produkt.") ### Die drei Zugangsarten Das ist die eigentliche Entscheidung pro Raum. | Zugang | Wer hineinkommt | Wofür | | --- | --- | --- | | **Offen** | Jedes Mitglied der Community, auch wer nichts gekauft hat. | Ankündigungen, Vorstellungsrunde, alles, was Leute anzieht. Beitritt legt ein Mitglied ohne Kundendatensatz an — das ist die Lead-Fläche. | | **Im Kurs enthalten** | Wer das gewählte **Produkt** besitzt. | Der Begleit-Raum zu einem Kurs. | | **Kostenpflichtig** | Wer das gewählte **Produkt** gekauft hat, und der Sperrbildschirm verkauft es. | Der Raum *ist* das Produkt — Mastermind, Inner Circle, Mitgliedschaft. | Die beiden gesperrten Varianten laufen technisch über denselben Weg: den Produktzugang. Ein Kauf schaltet frei, eine Rückerstattung nimmt wieder weg — dieselbe Mechanik wie bei Kursen, es gibt keinen zweiten Pfad, der aus dem Tritt geraten könnte. Welches Produkt einen Raum schützt, wählst du im Raum, nicht im Produkt.
Ein kostenpflichtiger Raum braucht ein Produkt mit Preisoption und einen Checkout-Flow wie jedes andere Angebot auch. Lege beides an wie in Produkt und Preis anlegen beschrieben und wähle das Produkt dann im Raum aus.
### Die Schalter am Raum | Schalter | Bedeutung | | --- | --- | | **Veröffentlicht** | Ohne Veröffentlichung ist der Raum ein **Entwurf**: du siehst ihn, Mitglieder nicht. | | **Nur ich darf schreiben** | Ein Ankündigungsraum. Mitglieder dürfen weiterhin kommentieren. | | **Ersten Beitrag freigeben** | Der *erste* Beitrag eines Mitglieds in diesem Raum wartet auf deine Freigabe. Standardmäßig aus, und das bleibt so — eine Warteschlange, die immer läuft, ist Arbeit, die niemand bestellt hat. | | **In der Seitenleiste anzeigen** | Ein Raum kann existieren, ohne die Seitenleiste zu füllen. | | **Alle dürfen diesem Raum beitreten** | Nur bei **Offen**: erzeugt einen öffentlichen Beitrittslink. | ### Der öffentliche Beitrittslink Ein offener Raum kann einen Link bekommen, den du unter ein YouTube-Video, in einen Newsletter oder auf deine Website setzt. Wer ihn öffnet, gibt seine E-Mail-Adresse ein, bekommt einen Anmeldelink und ist im Raum — ohne Kauf. Zwei Dinge dazu, die in der Praxis zählen: - Ein Raum mit öffentlichem Beitritt ist damit auch **öffentlich lesbar**, unabhängig von der Zugangs-Einstellung der Community. Eine leere, gesperrte Seite ist nichts, wofür jemand wirbt. - Ein Beitritt zählt erst als bestätigte Adresse, wenn die Person den Anmeldelink geöffnet hat. Community-E-Mails, vor allem der Wochenrückblick, gehen nur an bestätigte Mitglieder. Das ist das Double-Opt-in, das du bei einer offenen Anmeldung brauchst — jeder kann in ein Formular jede Adresse tippen. ## Was Mitglieder in einem Raum tun - **Beiträge schreiben** — mit optionaler Überschrift, formatiertem Text und bis zu mehreren **Bildern**. Ein Video-Link (YouTube, Vimeo) im Text wird beim Speichern als Player erkannt; entfernst du den Link später, verschwindet der Player mit. - **Kommentieren und antworten**, mit **Gefällt mir** auf Beiträgen und Kommentaren. - **Erwähnen** — `@handle` benachrichtigt die genannte Person. - **Themen** vergeben. Themen sind freie Wörter je Raum; aus ihnen baut der Raum seine Filter-Chips. - Beiträge **bearbeiten** und löschen. Du selbst schreibst mit dem Abzeichen **Kursleiter** und darfst auch in Räumen schreiben, die auf „Nur ich darf schreiben“ stehen. Beiträge lassen sich **anpinnen**; angepinnte stehen oben. Bilder, die ein Mitglied an einen Beitrag hängt, kommen aus seinen **eigenen** Uploads — nicht aus deiner Mediathek. Das ist bewusst so: die Mediathek ist deine Arbeitsablage, nicht das Bildarchiv der Community. ## Umfragen Eine Umfrage entsteht im Schreibfeld eines Raums, nicht als eigener Menüpunkt: Frage, Antwortmöglichkeiten, fertig. Welcher Abend passt, was als Nächstes drankommt, ob das Tempo stimmt. Beim Anlegen entscheidest du, **wer das Ergebnis sieht**: - **Nur ich** — die Voreinstellung. Mitglieder stimmen ab und bekommen bestätigt, dass ihre Stimme angekommen ist; die Auszählung bleibt bei dir. Eine Umfrage dazu, wer bei Lektion 12 hängt, beantworten Leute nur ehrlich, wenn der Raum nicht zuschaut. - **Alle** — jeder sieht die Balken, **sobald er selbst abgestimmt hat**. Erst abstimmen ist Absicht: wer die Auszählung vor seiner Stimme sieht, stimmt mit der Mehrheit. Du siehst die Zahlen in jedem Fall. Unter **Mitgliederbereich → Umfragen** stehen alle Umfragen des Shops; von dort kannst du eine **beenden**, wieder **öffnen**, bearbeiten oder löschen. Beim Löschen gehen der Beitrag und alle Antworten mit — das steht auch so in der Rückfrage. ## Termine Ein Termin gehört immer zu einem **Raum**, denn der Raum entscheidet, wer ihn sehen darf. Unter **Mitgliederbereich → Termine** siehst du trotzdem alle Termine des Shops als Monatsübersicht. Ein Termin hat Titel, Beschreibung, Start und Ende, eine **Zeitzone** (Voreinstellung Europe/Berlin), einen **Meeting-Link** und optional eine **Teilnehmerbegrenzung**. Drei Dinge, die oft gefragt werden: - **Der Meeting-Link wird niemandem gezeigt, der nicht zugesagt hat.** Erst „Ich bin dabei“ deckt ihn auf. Ein Zoom-Link, der ungeschützt in einem Raum steht, ist ein Zoom-Link im Internet. - **Erinnerungen** gehen an alle mit Zusage: eine E-Mail 24 Stunden vorher und eine 30 Minuten vorher. Beide sind pro Zusage abwählbar. Sie zählen nicht als Community-Mail und werden auch dann verschickt, wenn du Community-E-Mails komplett abgeschaltet hast — wer für 19:00 Uhr zugesagt hat, hat genau diese eine Nachricht angefordert. - **Absagen statt löschen.** Ein abgesagter Termin bleibt sichtbar und zeigt seinen Zustand; die Erinnerungen hören auf. Löschen würde den Termin kommentarlos aus den Kalendern aller Zusagenden entfernen. Mit **Im Raum anzeigen** entscheidest du, ob der Termin zusätzlich im Raum auftaucht oder nur in der Terminliste steht. ## Ein Angebot unter einen Beitrag hängen Das ist der Unterschied zu einer Community auf einer fremden Plattform: Der Checkout liegt in derselben Anwendung, also kann ein Beitrag verkaufen. Unter einen Beitrag lässt sich **ein** Angebot hängen — entweder - ein **Checkout-Flow** aus deinem Shop: Die Karte zeigt Titel und Preis und führt in den Checkout, oder - ein **Kurs**: für Leser, die ihn ohnehin besitzen, ein Knopf, der sie hineinbringt. Der Preis kommt dabei aus der Preisoption, nicht aus abgetipptem Text. Wird die Checkout-Seite gelöscht, verschwindet die Karte mit — statt als toter Link unter dem Beitrag stehen zu bleiben. Ein Beitrag trägt höchstens ein Angebot. Ein Beitrag ist eine Nachricht, kein Katalog. ## Mitglieder verwalten **Mitgliederbereich → Schüler** ist die eine Personenliste. Sie hat drei Reiter: | Reiter | Wer darin steht | | --- | --- | | **Aktiv** | Alle, die lesen und schreiben dürfen. | | **Ausstehend** | Nur bei „Beitritt auf Anfrage“: wer um Aufnahme gebeten hat und noch nicht freigegeben ist. Bis zur Freigabe kein Lesen und kein Schreiben. | | **Blockiert** | Ausgeschlossen. Die Zeile bleibt bestehen, damit dieselbe Person nicht mit derselben Adresse und weißer Weste wiederkommt. | Jedes Mitglied hat einen **Handle** (`@name`), optional ein Profilbild und eine Rolle: - **Mitglied** — der Normalfall. - **Moderator** — darf Beiträge löschen, Meldungen bearbeiten und blockieren. Darf *nicht* weitere Moderatoren ernennen, kein Mitglied endgültig löschen und dich nicht anfassen. Die beiden unumkehrbaren Dinge bleiben bei der Person, deren Geschäft es ist. - **Kursleiter** — du. Von der Liste aus kannst du jemanden **zu Räumen hinzufügen**, aus einem Raum **entfernen** (die Beiträge bleiben), **blockieren** und wieder freigeben, und die Liste als **CSV** exportieren. Über **Mitglieder importieren** bringst du eine Liste aus einer alten Plattform mit.
Importierte Adressen gelten nicht als bestätigt. Du magst eine Rechtsgrundlage für sie haben — uns liegt dafür kein Nachweis vor, und ein erfundenes Bestätigungsdatum wäre genau das Falsche. Importierte Mitglieder bekommen deshalb keine Community-Mails, bis sie sich einmal selbst angemeldet haben.
Blockieren schließt die **Community** für jemanden. **Gekaufte Kurse bleiben freigeschaltet** — dafür wurde bezahlt. ## Moderation Mitglieder können einen Beitrag oder einen Kommentar **melden**. Gemeldetes läuft in der Moderationsansicht auf, und du oder ein Moderator entscheidet. Zusätzlich lässt sich pro Raum der **erste** Beitrag eines Mitglieds zur Freigabe anhalten — das ist die Bremse für einen offenen Raum, der als Werbefläche entdeckt wurde. Gemeldet und gelöscht werden können auch **Fragen unter einer Lektion**, obwohl die nicht im Feed auftauchen. ## Benachrichtigungen: die Glocke trägt, E-Mail ist die Ausnahme Im Mitgliederbereich gibt es eine **Glocke**. Sie sammelt: Kommentar auf meinen Beitrag, Antwort in einem Thread, in dem ich geschrieben habe, Erwähnung, „Gefällt mir“, neuer Termin in meinem Raum, neues Mitglied in meinem Raum. Per **E-Mail** geht davon deutlich weniger raus: - **Sofort**: Erwähnungen und Antworten. - **Gesammelt**: ein Wochenrückblick über alles andere. - Termin-Erinnerungen, wie oben beschrieben. Jedes Mitglied stellt seine Wünsche selbst ein. Du setzt darüber eine **Obergrenze**, die immer nur *weniger* zulassen kann: | Einstellung | Wirkung | | --- | --- | | **Alles, was Mitglieder einstellen** | Alles, was das Mitglied angehakt hat. Voreinstellung — die Voreinstellungen auf Mitgliederseite sind schon leise. | | **Nur Erwähnungen und Antworten** | Der Wochenrückblick und deine Tagesübersicht hören auf. | | **Keine Community-E-Mails** | Gar nichts. Termin-Erinnerungen laufen weiter. | Die Obergrenze gibt es, weil die Zustellbarkeit, die dabei verbraucht wird, **dir** gehört: Es ist dieselbe Domain, über die deine Rechnungen gehen. Für dich selbst gibt es den Schalter **E-Mail an mich über neue Beiträge**: einmal täglich gesammelt, bewusst nicht eine Mail pro Beitrag. Ein Raum mit dreißig Beiträgen am Tag wären sonst dreißig Mails. ## Fragen unter einer Lektion Der Kommentarbereich unter einer Lektion gehört zum **Kurs**, nicht zur Community: Er lässt sich einschalten, ohne dass eine Community läuft. Der Schalter steht unter **Mitgliederbereich → Einstellungen**, ist **standardmäßig aus** und wird pro Kurs noch einmal einzeln abschaltbar — viele Kursleiter wollen keine Kommentare unter ihren Videos, und eine Funktion, die am Tag ihrer Auslieferung unter allen Videos auftaucht, hat sich niemand ausgesucht. Ist er an, erscheint im Dashboard **Mitgliederbereich → Fragen & Kommentare** mit allem, was Teilnehmer gefragt haben. Unter der Lektion selbst steht der Hinweis: „Das lesen nur Leute, die diesen Kurs haben.“ Lektionsfragen tauchen **nicht** im Community-Feed auf, nicht im Wochenrückblick und nicht in der Beitragszahl des Shops. Eine Frage zu Lektion 12 ist Kursinhalt, keine Raumaktivität. ## Was die Community heute nicht kann Damit du nicht danach suchst: - **Keine Direktnachrichten** zwischen Mitgliedern. - **Kein Chat in Echtzeit** — es ist ein Forum mit Feed, kein Messenger. - **Keine Punkte, Level oder Ranglisten.** - **Keine eigene App.** Der Mitgliederbereich läuft im Browser, auch auf dem Telefon. - **Kein Video-Upload** — Videos werden per Link eingebunden, wie in den Kursen. ## Beta: was das konkret heißt - Die Funktion ist **nicht für alle Pro-Shops sichtbar**. Sie wird pro Shop freigeschaltet. - Bezeichnungen und Abläufe können sich ändern. Diese Seite beschreibt den Stand vom 8. September 2026; das Datum oben im Kopf sagt dir, wie alt er ist. - Die Community kostet nichts extra und wird es auch nach der Beta nicht: Sie gehört zum Pro-Tarif. - Rückmeldungen sind der Punkt der Beta. Was dir fehlt oder im Weg steht, schreib uns. ## Häufige Fragen **Ist die Community schon nutzbar?** Sie ist in der Beta. Die Funktion läuft mit ausgewählten Shops und ist nicht für alle Pro-Konten freigeschaltet. Wer sie testen möchte, schreibt uns an — wir schalten den Shop frei. Bis zur allgemeinen Freigabe können sich Bedienung und Bezeichnungen ändern. **Was kostet die Community extra?** Nichts. Sie gehört zum Pro-Tarif, wie die Kursplattform. Es gibt keine Gebühr pro Mitglied und keine eigene Abrechnung. **Wie kommen Mitglieder in einen Raum?** Auf drei Wegen: Ein offener Raum steht jedem Mitglied offen, ein kursgebundener Raum wird durch den Kauf eines Produkts freigeschaltet, und ein kostenpflichtiger Raum wird direkt als Produkt verkauft. Zusätzlich kann ein offener Raum einen öffentlichen Beitrittslink bekommen, den auch jemand nutzen kann, der noch nichts gekauft hat. **Bekommen Mitglieder für jeden Beitrag eine E-Mail?** Nein. Die Glocke im Mitgliederbereich trägt die Benachrichtigungen, E-Mail ist die Ausnahme. Sofort per Mail gehen nur Erwähnungen und Antworten raus, alles andere sammelt ein Wochenrückblick. Du kannst als Shop-Betreiber zusätzlich eine Obergrenze setzen, die auch dann gilt, wenn ein Mitglied mehr angehakt hat. **Kann ich etwas direkt in der Community verkaufen?** Ja. Unter einen Beitrag lässt sich ein Angebot hängen: entweder ein Checkout-Flow aus deinem Shop oder ein Kurs, den ein Mitglied schon besitzt. Der Preis kommt aus der Preisoption, nicht aus abgetipptem Text, und die Karte verschwindet, wenn die Checkout-Seite gelöscht wird. **Verlieren Mitglieder ihre Kurse, wenn ich sie in der Community blockiere?** Nein. Blockieren schließt die Community für diese Person. Gekaufte Kurse bleiben freigeschaltet — sie hat dafür bezahlt. ================================================================================ # Checkout in die eigene Website einbetten Kategorie: Anleitungen URL: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten/ Markdown: https://rabbit-checkout.de/hilfe/anleitungen/checkout-einbetten.md Aktualisiert: 2026-09-08 > Den Einbettungscode kopieren und auf der eigenen Seite einsetzen, in WordPress, im Baukasten oder in reinem HTML. Wie es funktioniert und wann Verlinken die bessere Wahl ist. ================================================================================ Du kannst deinen Checkout entweder **verlinken** (der Kunde wechselt auf die Checkout-Seite) oder **einbetten** (der Checkout erscheint mitten auf deiner Seite). Beides ist gleichwertig; die Einbettung fühlt sich nahtloser an, das Verlinken ist robuster. ## Einbettungscode holen 1. Im Dashboard unter **Design** auf **Checkout Flows**. 2. In der Zeile des Flows rechts auf das Symbol mit den spitzen Klammern (``, „Einbettungscode abrufen"). Am Handy liegt derselbe Punkt im Menü mit den drei Punkten. 3. **Code kopieren**. ![Dialog „Checkout-Formular einbetten“ mit dem Hinweis, dass das iframe 100 % der Breite des Container-Divs ausfüllt, einem Codeblock aus einer script- und einer div-Zeile, der Schaltfläche „Code kopieren“ und der dreischrittigen Anleitung zum Einfügen in die eigene Website.](/assets/img/hilfe/einbettungscode.webp "Der Dialog enthält den fertigen Code für genau diesen Flow, inklusive deiner Shop-Adresse. „Code kopieren“ legt beide Zeilen in die Zwischenablage.") Der Code besteht aus zwei Zeilen: ```html
``` Das Skript lädt den Checkout in das `div`. Alles, was du auf deiner Seite tun musst, ist beides an der Stelle einzufügen, an der der Checkout erscheinen soll. ## Einbauen **WordPress (Block-Editor).** Einen Block **Individuelles HTML** einfügen und den Code hineinkopieren. Kein Plugin nötig. Es gibt auch keins. **WordPress (Classic Editor).** In den Reiter **Text** wechseln und den Code einfügen. **Baukästen (Wix, Squarespace, Webflow, Jimdo …).** Das Element für eigenen Code oder HTML-Einbettung verwenden. **Eigene Website.** Beides direkt ins HTML, an die gewünschte Stelle. ## Größe und Aussehen Der eingebettete Checkout füllt **100 % der Breite** seines Containers. Steuere die Größe über den Container: ```html
``` Die Höhe passt sich dem Inhalt an. Das Aussehen des Checkouts selbst: Farben, Felder, Reihenfolge, änderst du im Checkout-Seiten-Editor, nicht über CSS auf deiner Seite: Der eingebettete Inhalt liegt in einem eigenen Rahmen und lässt sich von außen nicht umgestalten. ## Mehrere Checkouts auf einer Seite Das Skript reicht **einmal pro Seite**. Für ein zweites Angebot genügt ein weiteres `div` mit einer anderen Adresse: ```html
``` ## Gutscheincode vorbelegen Der Parameter `coupon` funktioniert auch in der eingebetteten Adresse: ```html
``` → [Gutschein erstellen](/hilfe/anleitungen/gutschein-erstellen/) ## Name und E-Mail vorbelegen Kommt der Käufer aus einem anderen Tool, das seinen Namen und seine E-Mail-Adresse schon kennt — einem Buchungstool, einem Formular, einer E-Mail-Kampagne —, kannst du beides an die Adresse hängen: ```text https://dein-shop.rabbit-checkout.de/dein-flow?name=Max%20Mustermann&email=max%40example.com ``` Die Felder sind dann ausgefüllt, aber ganz normal änderbar. Umlaute und das `@` gehören URL-kodiert (`%40` statt `@`), sonst schneidet der Browser die Adresse womöglich ab. Werkzeuge wie Calendly, Cal.com und FluentBooking hängen diese Werte auf Wunsch selbst an die Weiterleitungsadresse — dann musst du nichts bauen, nur die Weiterleitung auf deinen Checkout-Flow zeigen lassen. Alle Parameter, die eine Checkout-Adresse versteht, stehen in der Referenz → [Checkout-Parameter](/hilfe/referenz/checkout-url-parameter/).
Vorbelegen ist eine Erleichterung, kein Erkennungsmerkmal. Der Käufer kann die Adresse überschreiben, und wer den Link weiterleitet, gibt seine Vorbelegung mit. Wenn du eine Bestellung später einem Vorgang in einem anderen System zuordnen musst, nimm dafür ein eigenes Formularfeld mit einer ID — darauf ist Verlass, auf der E-Mail-Adresse nicht.
## Wann Verlinken besser ist
Wenn dein Checkout auf einer Landingpage in einer Werbekampagne läuft, ist ein direkter Link oft die bessere Wahl: weniger, was schiefgehen kann, kein zweites Cookie-Banner und eine saubere Adresse für die Conversion-Messung.
Einbetten lohnt sich vor allem, wenn der Kauf im Fluss deiner Seite passieren soll, etwa unten auf einer langen Verkaufsseite. ## Wenn nichts erscheint Der Reihe nach prüfen: 1. **Steht das Script-Tag mit auf der Seite?** Manche Editoren entfernen `